Kromfohrländer

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Hunde mit AI / Erfahrungsberichte

 

Wir möchten in dieser Rubrik Erfahrungsberichte veröffentlichen.

Kromfohrländerbesitzer mit an AI erkrankten Hunden berichten...

 

Oona von der Holderheide

."...auch Oona hat einiges durchgemacht. Nach den Krallen hat sie mittlerweile alle Zähne bis auf die unteren Schneidezähne und die drei Eckzähne verloren. Die anderen mussten nach und nach alle gezogen werden oder brachen ab, da sie von innen faulten. Auch die kahle und immer wieder blutende Rutenspitze konnte trotz allen Bemühungen nicht gerettet werden und musste um 5cm verkürzt werden. Zu allem Uebel hatte sie seit November 2008 eine Entzündung mit einem Loch im Gaumen, worin Futterstücke stecken blieben und sie quälten. Sie magerte deshalb stark ab.
Dank eines guten Homöopathen und mit optimierter Medikamenteneinstellung hat sie sich jetzt etwas erholt. Ausgerechnet sie mit ihrem fast zahnlosen Maul erhält nun Trockenfutter speziell für Dentalpflege. Oona hat eine Technik entwickelt, wie sie die trockenen Brocken geschickt am Loch vorbeibugsieren und runterschlucken kann. Bei dieser Schilderung muss Euch sicher das Bild einer Jammergestalt von einem Hund auftauchen. Dem ist aber nicht so. Oona ist munter und fröhlich und immer noch sehr verspielt. All die Behandlungen beim Tierarzt lässt sie geduldig über sich ergehen und scheint zu begreifen, dass man ihr helfen will. Da sie keine Schmerzen hat, versucht der Homöopath eine Dauerbehandlung mit einem Minimum an Cortison, um die Entzündung zurückzudämmen. Einen anderen Kromi mit zwar weniger schlimmen Symptomen, hat er auf diese Weise schon längere Zeit erfolgreich behandelt.
Bei Oona waren bis jetzt waren vor allem Krallen, Ballen (bluten leicht), Fell, Zähne und Schleimhäute von Entzündungen betroffen. Auch Wunden verheilen nicht oder sehr schlecht.
So sehr ich das Wesen der Kromis mag, ich möchte nie mehr derartiges mit einem anderen Hund erleben."

Dezember 2009

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Chiva vom Stockenerberg

 

"Diffuses Hinken beginnend mit 4 Jahren, Probleme im Schulterbereich, mit 6 Jahren gemäss TA kein Befund, die Röntgenbilder im Handwurzelbereich waren nicht zu deuten, dann getestet auf AI, positiv, Borreliose positiv, chinesische Medizin wurde ausprobiert, ohne grossen Nutzen, schlechte Fresserin, krumme Vorderbeine mit 10, Herzinsuffizienz (von Borreliose) her, taub (2008), erlöst 2009."

Vorderpfoten von Chiva, Sommer 2008

Sommer 2008

 

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Luzzy Crazy Jumpers

 

"Luzzy war ungefähr sechs Jahre alt und es hat mit einem kleinen braunen Flecken am Anfang von der Rute begonnen, ich dachte das sei vielleicht ein Altersflecken und habe dem überhaupt keine Beachtung geschenkt. Die Flecken haben sich dann am Anfang auch nur ganz langsam verbreitet und ich glaube auch nicht, dass es ihm weh getan hat. Der Tierarzt konnte mir auch nicht sagen was das ist. Als es dann immer schlimmer wurde war es mir nicht mehr so wohl und ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, fand es aber weiter nicht schlimm da ich mich mehr um die Rückenprobleme Sorgen machte. Luzzy hatte keine blutigen und offene Stellen, wie es hätte sein können. Wir haben Luzzy im Sommer 2008 erlöst".

März 2010

 

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Artinka vom Kupferbichl

 

"Bis Januar 1999 waren wir Besitzer der Kromfohrländerhündin "Artinka vom Kupferbichl".
Leider mußten wir sie im Alter von knapp sieben Jahren wegen einer Autoimmunerkrankung einschläfern lassen.
Ab Sommer 1998 bemerkten wir beim Spazierengehen die ersten Anzeichen eines leichten Hinkens, bald darauf schwerfälliges Aufstehen nach längerem Liegen und die Verweigerung von Sitzen.
Nachdem sich die genannten Anzeichen immer mehr verstärkten, ließen wir Röntgenaufnahmen von den Hüften machen. Sie erbrachten keinen Befund, desgleichen eine Blutuntersuchung auf Gelenkentzündung.
Erst nach Gesprächen mit anderen Kromfohrländerbesitzern und- züchtern ließen wir einen speziellen Bluttest erstellen. Hierdurch wurde schließlich festgestellt, daß unser Hund an einer unheilbaren Immunschwäche litt.
Trotz höchst dosierter Gaben von Cortison in Form von Spritzen und Tabletten verschlimmerte sich der Zustand rapide. Es ging soweit, daß offensichtlich jede Bewegung starke Schmerzen verursachte.
In Uebereinstimmung mit dem behandelnden Arzt beschlossen wir im Januar 1999 unseren Hund einschläfern zu lassen."

Mai 2010

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IDEN VON DER HOLDERHEIDE
wurde am 05.06.1998 geboren und ist am 21.05.1999 gestorben.

Er wäre natürlich noch nicht von selbst gestorben, wir mussten ihn einschläfern lassen.

Dabei hätten wir ihn schon viel früher erlösen sollen. Iden war anfangs ein völlig normaler Welpe, verspielt, unheimlich schlau, und richtiggehend albern. Irritiert war ich von seinem leicht nach metallisch (Blut/Eisen?) riechenden Atem, der mir bereits kurze Zeit nach seinem Einzug bei uns auffiel.
Im Alter von 20 Wochen hatte er plötzlich eine Peisentzündung, gleichzeitig schonte er seit dem Morgen seine rechte Hinterpfote und hinkte. Seine extrem trockene Haut gefiel mir auch nicht und als ich am Abend des selben Tages die schuppige Rutenspitze entdeckte, war ich schon alarmiert, denn schließlich wussten wir ja von den Kromi-typischen Autoimmunerkrankungen.
Schuppen, Haare und Haut lösten sich ab, die Schwanzspitze wurde dunkelviolett, sah roh aus, blutete aber nicht.

Drei Tage später hat Iden erhöhte Temperatur, frisst kaum, wenn er doch etwas isst, erbricht er es wieder und er ist unglaublich müde. Am Nachmittag fängt die Schwanzspitze nach heftigem Spiel ( er ist ja eigentlich ein verspielter Welpe ) zu bluten an, die Ohrenspitzen sind geschwollen, die Nasenspalte ist entzündet, die Lymphknoten geschwollen wie Golfbälle.
Ein Nagel an der rechten Hinterpfote ist entzündet, der gesamte Zeh geschwollen.
Es muss sehr schmerzhaft sein, denn er kann kaum laufen. Am nächsten Tag ist der Zeh wieder vergessen, Iden ist gut drauf und frisst wieder. Er wird homöopathisch behandelt und es scheint gut anzuschlagen. • Wir ließen eine große Blutuntersuchung machen, die Ergebnisse sind aber völlig unbefriedigend: Albumin, antinukleäre AK, Waaler-Rose-Test, Coombs-Test, Sarkoptes-AK......alle Tests sind negativ.
Die Urinuntersuchung ergibt, dass er sowohl Kalziumoxalatkristalle, als auch Struvitkristalle im Urin hat, seine Penisentzündung rührt von einer Vorhautverengung, die operativ behoben werden sollte. Drei Wochen nach den ersten Krankheitsanzeichen ist die Nase entsetzlich entzündet, Zahnfleisch und Gaumen geschwollen, der Maulgestank faulig, alle Backenzähne sind gleichzeitig locker und müssen gezogen werden.
Als er 6 Monate alt ist wird die Vorhautverengung operativ korrigiert, es verheilt schlecht und ändert nichts an der ständigen Entzündung.
Immer wieder sind die Zehen bzw. das Krallenbett entzündet, Zahnfleisch und Gaumen sind ebenfalls entzündet. Bei einem gesunden Hund sieht der Gaumen waschbrettartig geriffelt aus und ist relativ hart. Bei Iden war der Gaumen völlig glatt, weich und immer gerötet. Außerdem sabbert (speichelt) er ständig, hat dadurch immer verklebte feuchte Barthaare und stinkt fürchterlich aus dem Maul. Die Nasenspalte ist dauerentzündet, bei Aufregung blutet es unvermittelt. Die Haut um die Augen ist stark gerötet und fast kahl, die Augen selbst auch meistens entzündet und tränen.
Durch Antibotikum und Cortison erzielen wir immer nur kurzzeitige Besserungen, z.B. stagniert die Mundschleimhautentzündung etwas, wird aber auch nicht wirklich besser.
Da keine bahnbrechende Wirkung eingetreten ist, schleichen wir die Medikamente wieder langsam aus.
Iden ist jetzt 7 Monate alt und wir wollen noch einmal eine homöopathische Behandlung mit Eigenbluttherapie versuchen. Die nächsten 4 Monate ging es mal auf und mal ab. Wirklich geholfen hat eigentlich nichts. Immer wenn eine entzündete Kralle endlich ausgefallen war, war er ein paar Tage zumindest an den Füßen schmerzfrei, bis das nächste Krallenbett zu eitern anfing. Die Mundschleimhautentzündung war mal stärker, mal schwächer. Die Rutenpitze heilte ab, um sich kurz darauf wieder zu entzünden und brach dann wieder auf. Die Penisspitze war immer entzündet und blutete oft unvermittelt, die Nase ebenfalls.
Trotz seiner Krankheit hat sich Iden unheimlich viel Mühe gegeben uns zu gefallen und in seinen schmerzfreien Zeiten immer viel gespielt. Aber diese schmerzfreien Zeiten hielten immer nur 2-3 Tage an, dann kam ein neuer Schub mit neuen Katastrophen. Eigentlich war der Rachen, der gesamte Mund-und Nasenraum permanent entzündet und wund.
Schmerzen in dieser Region sind für Menschen schlimm, für Hunde mit ihrer Riechkapazität bestimmt entsetzlich.

 

Irgendwann war Iden nur noch ein dürres, Häufchen Elend mit struppigem, klebrigem Fell und bandagierten Gliedmassen. Am 21.05.1999 haben wir ihn endlich erlöst, das ist jetzt über 11 Jahre her und es macht mich immer noch sehr traurig, dass wir ihn so lange leiden liessen.

 

Antje Gamm, 01.07.2010

 

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Eumel von der Holderheide, genannt "Floh", geboren am 9. Juni 1994

27.08.1994 Wurmpaste verabreicht, nächste Behandlung in einem viertel Jahr.

09.09.1994 Floh hat starke Ohrenschmerzen, jault sehr und kratzt sich ständig. Arztbesuch Dr. K. Ohrenentzündung wurde diagnostiziert, ausserdem ist aufgefallen, daß Floh vom Fell her kahl aussieht. Pilzkultur wurde angelegt, am 16.9.94 nach Ergebnis nachfragen. Immunspritze wurde verabreicht, Name unbekannt, Füße mit Kamillosan baden und mit Tannosynt einpüdern, Krallen trocken halten. Ohren zweimal täglich mit Parkesteron behandeln und gut einmassieren. Augen sondern grünliches Sekret ab, zweimal täglich mit Fucithalmic behandeln.
Am 7.10.94 evtl. Tollwutimpfung verabreichen, falls sich Zustand gebessert hat. Gewicht von Floh 4850 Gramm. Cefasept Tabletten als Immunstimulanz erhalten, 2 x tgl. geben.
14.09.1994 Erneuter TA-Besuch, am ganzen Körper fallen Schuppennester auf, gelbes Sekret läuft aus der Nase. Lympfknotenschwellung ist stärker als am 9.9. Jetzt wurde zusätzlich eine Mandelentzündung festgestellt. Temperatur 38,6 floh erhält zwei Spritzen Antibiotika (Clamoxyl) und Vitamine. Tabl. Clamoxyl mitbekommen, Dosierung nach Anweisung, zusätzlich Minzöl für die trockene Nase und rissigen Nasenspiegel.
16.09.1994 Arztbesuch wegen Ergebnis der Kultur, ganzer Hund mit Pilzen und Milben befallen. Erhält wieder Spritzen zum Immunaufbau. Tannosyntlösung zum Baden und zum Besprühen bekommen. Schwanz ist stark zerbissen, wegen Juckreiz, wurde rasiert. Floh schläft sehr viel, ist nicht spielfreudig, hatte Angst beim baden, stark gezittert. 21.09.1994 Genaue Diagnose des Milbenbefalles erhalten, Demodexräude, 'Behandlung mit Ectodex einmal wöchentlich baden, eintrocknen und am Lecken hindern. Boviserinserum auf Rezept erhalten zur Aufrechterhaltung des Immunsystems.
24.09.1994 Floh hat Fußzerrung, wurde von Passenaten versehentlich getreten, erhält Traumeelverband und Traumeeltabletten.
27.09.1994 Verband wurde abgemacht, erneut Immunspritze erhalten.
12.10.1994 Wiedervorstellung, Heilung dauert zu lange, keine Fortschritte sichtbar, Bluentnahme erfolgt. E-lyte, Diff.-BB.,E-phorese. Floh hat starken Mundgeruch, stinkt regelrecht, erhält Suanaten Tbl. 2 x 2, nach Gassigehen Pfoten baden mit Tannosyntlösung, Leckdermatitis stellt sich ein. Immunspritze Name???
13.10.1994 Nochmal nachgefragt wegen Milben, es wurden Demodexmilben nachgewiesen.
18.10.1994 Floh wurde wieder getreten, erhält Salbenverband, diesen belassen bis 21.10., dann entfernen und beobachten ob Krallen noch entzündet sind. Laborbefunde ergeben grossen EW-Mangel, Leuco-Erhöhung, akute Entzündung mit Nekrosen,. Wieder Boviserinserum bekommen. 3 x tgl. 2 ml.
27.10.2010 Krallen beginnen sich zu spalten li. hinten und brechen ab, eitern, Pfoten sind wund vom vielen lecken. Krallen sind alle hohl und ganz dünnwandig. Salbenverband mit Antibioticasalbe wurde angelegt und Krallen geschnitten. Antibiotica Synolux 2 x eine halbe Tbl. und Antihisaminica gegen Juckreiz - Lysino? 2 x tgl. erhalten. Temperatur 39, 3 rektal.
28.10.1994 Am heutigen Tage wurde Vorstellung in der Uni München in Erwägung gezogen bei früherem Chef von Dr. K. Jetzt wurde Lupus erythematodes oder Pemphiguskomplex in Erwägung gezogen.
03.11.1994 Verbandswechsel, Krallen vereitert. Füße weiter baden, hat Spritze bekommen "Spinnengift", hom. Mittel. Antibiotica erhöht auf 2 x 1 Tabl.
05.11.1994 Kralle entfernt
06.11.1994 wieder Kralle entfernt, war gespalten und vereitert, stinkt. Floh schleckt und infiziert sich ständig neu. 08.11.1994 Floh presst zum Kotabsetzen sehr stark, kommt aber nichts, es kommt fast zum Darmprolaps, Schleimhaut ist blutig, ständiger Drang Stuhl abzusetzen (wahrscheinlich durch Antibiose), Wasseransammlung an den Ohrspitzen bestehen schon seit ca. vier Wochen, gehen fast nicht zurück.
11.11.1994 Wiedervorstellung - Ödem an Vorderpfote ist geplatzt, stinkt gewaltig. Temp. 39,5 rekt. Eine Penicillinspritze erhalten, wenn Temp. unter 39 dann mit Tbl. Cortison (Prednisolon) beginnen. Abends 1 Tbl. mit Synolux kombinieren wenn Fieber weiter besteht.
22.11.1994 Kralle wurde vorne entfernt, vorher vereist, ab diesem Zeitpunkt lässt sich Floh nur mehr sehr schwer an den Pfoten hantieren.
06.12.1994 Wiedervorstellung. Entzündung an den Krallen nimmt zu, enormer Mundgeruch tritt wieder auf. Versuch der Zahnpflege schlug fehl, Synolux wurde wieder gegeben und Krallen geschnitten. Zusätzlich auf eigene Intervention Hepar sulfuris, Myristica sebifera, Silicea wird verordnet um den Eiter zu bekämpfen, der an allen Zehen vorhanden ist.
12.12.1994 Wieder Kralle entfernt. Floh ist für seine Verhältnisse gut drauf, spielt. Kommt von der Cortisongabe. 08.01.1995 Wieder Kralle entfernt.
09.01.1995 Wieder Vorstellung, da Mundgeruch stark zunimmt. 2 x halbe Sunatem Tabl. Zahnwechsel ist noch nicht vollzogen, Zähne stehen in zwei Reihen. Es wurde Termin vereinbart um die Zahnextraktion zu machen, wenn Floh dann in Narkose ist, werden Pfotenballen genau inspiziert und evtl. alle Krallen entfernt, Krallen eitern weiter. 19.01.1995 OP-Termin. Floh erhält Narkose, war mit dabei. Krallenbett wurde gesäubert und saniert, Eiterherde tieferliegend wurden nicht gefunden, dann 16 Zähne gezogen. Floh bleibt in Klinik von 9 Uhr bis 13:45 Uhr. Floh wieder abgeholt, hat sich riesig gefreut, habe ihn so nie erlebt. Erhält Baytril Tbl. und Traumeel gegen Schmerzen. Floh ist zu Hause total verwirrt, bellt Dinge an, die er schon kannte, kroch unter Tisch und Hocker, kam mir so vor, als ob er halluziniert von der Narkose, am nächsten Tag wieder alles okay.
21.01.1995 Verbandwechsel, alles okay.
24.01.1995 Verbandwechsel und Salbenverband erneuert, es wird in Erwägung gezogen, Floh unter Dauertherapie von Cortison zu stellen. Nur Minidosierung von ca. 1,25mg als Einmalgabe. Wird dann von uns für ca. fünf Wochen gemacht und dann ganz abgesetzt, da keine Wirkung mehr vorhanden.
27.01.1995 Wiedervorstellung zum Verbandwechsel, Floh ist sehr lustlos und aphatisch, einmal 5 mg Prednisolon gegeben. Zustand hat sich im Lauf des Tages gebessert.
30.01.1995 Verband wurde ganz entfernt, nicht mehr nötig. In den nächsten Tagen geht es wieder los mit der Vereiterung von dem Krallenbett. Floh leidet sichtlich, Einschläferung wurde beschlossen, Dr. K. war aber nicht anzutreffen, da außer Haus. Am nächsten Tag war Floh wie ausgewechselt, hatte gespielt und war lustig.
27.02.1995 Mundgeruch geht wieder los, die letzten Tage war Floh sehr zurückgezogen und schlapp.


09.03.1995 Floh hatte sich drastisch verschlechtert, konnte kaum mehr aufstehen, sackte immer wieder hinten zusammen, keine Nahrungsaufnahme mehr, die letzten drei Tage immer wieder mal gebrochen. Notfallmäßig Dr. K. angerufen und en Zustand geschildert mit dem Wunsch auf Euthanasie. Floh wurde um 18:30 Uhr von seinem kurzen, leidvollen Leben erlöst.

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Daisy von Herrenwis, 15.7.1997-14.10.2003

 

Am 15.7.1997 wurden wir stolze Besitzer der rauhaarigen Kromfohrländerhündin Daisy. Sie war leider nur 6 Jahre ein Teil unserer Familie.

Es fing an Ende 2002 mit Lähmungserscheinungen. Später entdeckten wir rote Blutergüsse an ihrem Bauch. Der Tierarzt stellte fest, dass sie es sich um einen Immundefekt handelt und Daisy zu wenige Thrombozyten (Blutplättchen) hat. Wir mussten ihr Cortison verabreichen.
Am Anfang schlug diese Behandlung an, zeigte sich aber mit der Zeit als Wirkungslos.
Zum Schluss kam noch eine Blutanämie (Blutarmut) hinzu und somit mussten wir uns leider von unserer Daisy am 14.10.2003 verabschieden.

 

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Glenn vom Postillon, genannt "Gino"


Bei unserem Kromi-Rüden Gino wurde mit 4 Jahren Arthrose diagnostiziert. 2004 wurde er deswegen am Ellbogen operiert. Er hatte da schon an beiden Ellenbogen Arthrose, auch das Hüftgelenk war betroffen. Der TA riet zur Futterumstellung auf Trockenfutter mit Grünmuschelextrakt. Zusätzlich bekam Gino verschiedene homöopathische Mittel.

Dies alles brachte keinen nennenswerten Erfolg, das Laufen fiel ihm immer schwerer. Traben ging gar nicht und Rennen war undenkbar. Er trottete langsam neben uns mit. 2006 unterzogen wir ihn einer Goldakkupunkturbehandlung unter Vollnarkose.
Der TA hatte uns im Vorfeld schon vor zu grossen Hoffnungen gewarnt, die Arthrose sei zu weit fortgeschritten; er sollte recht behalten, die Behandlung blieb wirkungslos.

Gino konnte bald noch schlechter laufen und das Aufstehen gelang ihm immer schlechter, er bekam daraufhin eine medikamentöse Therapie mit Cortison und Schmerzmittel.

Mittlerweile fielen ihm die Krallen aus, unser Tierarzt diagnostizierte eine Auto-Immun-Erkrankung, SLO, Symmetrische lupoide Onychodystrophie.
Zusätzlich hatte Gino auch blutige Ohrspitzen, das heisst, beide Ohren waren blutig, dann wuchs Schorf,/Kruste drüber, aber sobald Gino sich schüttelte, spritzte wieder Blut.
Unsere Wände waren teilweise voll davon!

2007, eines Morgens, ging gar nichts mehr. Er wollte nicht mehr laufen. Also habe ich ihn auf eine Wiese getragen, damit er wenigstens sein Geschäft erledigen konnte.
Nachdem der TA einen Kapselabriss an der Hinterpfote feststellte, haben wir ihn am selben Tag noch von seinem Leid erlöst. Dieser Entschluss ist uns sehr sehr schwer gefallen.

Und zu allem Übel ist ihm unser damaliger Zweithund, ein 15 jähriger Mischlingsterrier, 6 Wochen später in den Hundehimmel gefolgt.

 

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Charly vom Rosenbüel
6. März 1989 - 16. März 1993

Charly war ein ein wunderbarer Hund, feinfühlig, fröhlich und sehr klug. Er hatte eine schnelle Auffassungsgabe und es hat mir Spass gemacht, ihn auszubilden. Ich habe mit Charly auch die Begleithundeprüfung 1 gemacht, mit einem sehr guten Resultat. Uns verband viel. Die ganze Familie, wir haben 3 Kinder, hat sehr gelitten, als wir Charly im Alter von nur 4 Jahren gehen lassen mussten.

Charly war ab ca. 3 jährig immer sehr müde und konnte sich immer weniger bewegen. Waren wir unterwegs, lief er sehr steif, unsicher, er hatte Mühe mit dem Aufstehen und auch Sitzen fiel im schwer. Beim Spaziergehen hat er sich vor mich hin gestellt, wenn er nicht mehr konnte, sein Blick sagte: trag mich! Er war dankbar für jede Hilfe.
Der Befund des Tierarztes lautete auf eine Auto-Immun-Erkrankung, Polyarthritis.
Charly hatte sehr starke Schmerzen. Cortison half ein bisschen, aber die Nebenwirkungen waren gravierend. Wir entschieden uns, Charly von seinem Leiden zu erlösen. Der Tierarzt sagte uns am Tag der Euthanasie, dass Charly sehr bald „von alleine gestorben wäre“, es sei gut, dass man ihn jetzt schon erlöse. Das sei kein Leben so. Unsere Katze hat dies auch gespürt, sie schlief am Tag vor Charlys Tod dicht neben ihm, sonst hatten die beiden immer Abstand beim Schlafen.


Nach Charlys Tod habe ich mit allen Besitzern von Geschwistern von Charly telefoniert, 4 Hunde waren auch krank.
Wir haben nach Charly nun schon den zweiten Mischling, wir würden jederzeit gerne wieder einen Kromfohrländer halten, aber nur, wenn gesundheitlich massiv Besserung eingetreten ist bei der Rasse.

Isabelle Schlaepfer

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Beau van Machanned
10. Januar 2008 bis 7. Oktober 2011


Beau war unser allererster Hund.
Wir (5-köpfige Familie) haben gut überlegt und lange gesucht nach der richtigen Hunderasse: ein Kromfohrländer sollte es dann werden.
Mit Beau haben wir unheimlich viel Spaß gehabt. Sie war ein Energiebündel, immer und überall an vordersten Front dabei. War sie gerade nicht gefragt, so konnte sie sich total zurücknehmen, … man merkte gar nicht, dass wir einen Hund hatten.
Ganz besonders ich habe eine sehr enge Bindung zu ihr gehabt. Alles war schön und wunderbar bis zu dem Tag, an dem sie ganz plötzlich erkrankte.
Sie war sehr schlapp und lustlos, deshalb gingen wir mit ihr zum Tierarzt. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass sie an AIHA (Autoimmunhämolytische Anämie) erkrankt ist und das leider in äußerst aggressiver Form.
Sofortige stationäre Aufnahme, Bluttransfusionen, Antibiotikum, Kortison, Kochsalz-Infusionen bestimmten die nächsten Tage.
Ihr Immunsystem wurde mit Medikamenten heruntergefahren, damit ihr Körper endlich mit der Zerstörung der eigenen roten Blutkörperchen aufhört. Es hat leider nicht funktioniert.

Unsere Tierärztin hat alles versucht, hat überall in Tierkliniken, bei Kollegen herumtelefoniert, im Internet recherchiert. Alle konnten es nicht fassen, dass es so eine aggressive Selbstvernichtung war.
Nach zwei Tagen hat ihre Leber komplett versagt, ihre Blutwerte waren wahnsinnig, sie hat nichts mehr gefressen, ständig Schleim gebrochen und nach vier Tagen konnte sie auch nicht mehr aufstehen.
Da mussten wir uns eingestehen, dass es vorbei ist, sie hatte diesen Kampf verloren.
An diesem 4. Tag, am 07.10.2011 um 17 Uhr haben wir sie erlöst, weil wir sie über alles liebten und ihr Leid nicht mehr länger ertragen konnten.

 

Wir hatten es noch nicht einmal richtig begriffen, da war es schon vorbei.
Unsere kleine Beau durfte nur 3,5 Jahre leben.

Wir sind unendlich traurig und denken sehr viel an sie zurück. Sie fehlt uns.

Die Rassenzuchtvereine haben eine Verantwortung gegenüber den Hunden und auch gegenüber den Menschen, die einen Kromfohrländer zu sich nehmen.

 

Bedingt durch ihre Eigenschaften entsteht eine sehr enge Beziehung zwischen Hund und Mensch.
Es sollte alles dafür getan werden, dass diese Krankheiten zurückgehen!

 

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Wir verweisen gerne auf die website "Familienkromi", unter der Rubrik "rund um die Gesundheit"
findet sich eine gute Zusammenstellung der häufig auftretenden Krankheiten bei den Kromfohrländern.

Ebenso können Sie sich auf der website des VRK über die Krankheiten beim Kromfohrländer informieren.