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Kromfohrländer von der Holderheide |
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Elgin(Minimaxin Saturnus)
Mit ihm bekamen wir wiederum eine Chance, durch Zukauf aus Finnland etwas für die genetische Basis der Kromfohrländer zu tun. Die Möglichkeiten des erfolgreichen Austausches mit Finnland wurden durch viele Einschränkungen von offizieller Seite her stark blockiert. So waren wir froh, mit Elgin einen vielversprechenden Rüden von einer Hündin zu bekommen, die ich in bei meinen Besuchen in Finnland selbst kennen- und schätzen gelernt hatte.
Wie viele unserer Hunde durchlief auch Elgin erfolgreich seine Ausstellungskarriere und sein Leben hätte vollkommen unproblematisch weitergehen können, wäre nicht unser Haus abgebrannt. Die kurzfristige Abgabe und Unterbringung bei nicht fremden, aber doch offensichtlich nicht gut genug bekannten Menschen liess ihn aggressiv werden und als wir ihn wieder bei uns aufnehmen konnten, hatte er sich in dieser kurzen Zeit ein heftiges Trauma eingefangen. Gegen bestimmte Typen von Menschen wurde er unberechenbar und der uns stets als zuverlässig bekannte Hund musste nun vorsichtig wieder aufgebaut werden.
Mit viel Mühe und Hilfe von "ausserhalb" hatten wir Daten und Erfahrungsberichte gesammelt und wie es ein AI-betroffener Züchter aus der Schweiz so schön formulierte: Auch wir "wollten das Beste" und was dabei heraus kam, war die bittere Erkenntnis, mit der durch das vorzügliche Wesen geprägte Linie, von Penny über Aennchen und Ciska reichend, züchterisch die falsche Richtung verfolgt zu haben. Allerdings suchten wir die "Schuld" überwiegend in den Linien der "Mädels", hatten wir mittlerweile doch gelernt, die Anzeichen der kahlen Schwanzspitze als Symptom einer AI zu erkennen - und Aennchen zeigte dieses Merkmal bereits mit ca. zwei Jahren. Ihrer grossen Wiedersehensfreude wurde dieses Sypmtom seinerzeit zugewiesen, denn ihre Rute schlug bei ihrer grossen Begeisterung immer wieder an die Türstöcke....
Ihre Tochter Franka bewies ihre "Vitalität" ausserordentlich erfolgreich im Agility: ungezählte Siege, einschliesslich die Aufnahme ins deutsche Team, gehen auf ihr Konto und auch heute noch erfreut sie sich bester Gesundheit - in welch trügerischen Gewissheit kann man sich befinden, wenn man die Linien als Züchter nicht genau verfolgt und Auge und Ohr für die gesundheitlichen Tücken der Kromfohrländer offen hält.
In logischer Folge zeigte auch der Einsatz von Elgins Söhnen aus dem J-Wurf die gesundheitliche Konsequenz: in fast allen ihren Würfen sind autoimmune Kinder zu finden.
Die Operation verkraftete er allerdings extrem schlecht
und einige Tage war nicht sicher, ob er sie überleben würde.
Und tatsächlich erholte er sich nie wieder ganz. Ob hier die Vorschädigung
durch die heftige Rauchvergiftung auch noch eine Rolle gespielt haben
mag, sein Allgemeinbefinden sank und Tatsache war, dass er zunehmend schlechter
laufen konnte. Nachdem alle unsere Rüden das bittere Ende getroffen hatte, beschlossen wir, in den folgenden Jahren keinen Rüden mehr bei uns aufzunehmen. Zwei kleine Kinder fordern ihre Rechte, und die Gefahr potenzieller "Unfälle", verursacht von Kindern, die nicht um die Gefahren läufiger Hündinnen wissen können, hält uns sicher auch noch längere Zeit von der Haltung eines Rüden bei uns ab.... Elgin ist der Vater des I und J-Wurfes von der Holderheide, B-Wurfes vom Breiten Lohe und castra reginas´ B-Wurfs.
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