Kromfohrländer
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Kromfohrländer in Finnland

Nur in wenigen Ländern außerhalb Deutschlands werden Kromfohrländer gezüchtet – um so mehr mag es verwundern, warum gerade Finnland das zweitgrößte Zuchtland dieser Rasse ist, liegt dieses Land doch nicht gerade in der Nachbarschaft...
So wie beim Kromfohrländer der Zufall Schicksal gespielt hat, ergab es sich durch einen ebensolchen, daß die bekannte finnische Widerstandskämpferin Maria Akerblom sich zu einem Besuch in Deutschland befand und durch Frau Ilse Schleifenbaum auf deren Rassehunde stiess.


Dass sich Maria Akerblom für diese neue, deutsche, gerade erst einmal anerkannte Rasse interessierte, ist allerdings kein Zufall, denn in der Heimat war Frau Akerblom bereits als Hundezüchterin bekannt – sie züchtete unter anderem Deutsche Doggen...
Und da die Zucht bei ihr sich bereits zu einer Leidenschaft entwickelt hatte, brauchte es nicht viel, um sie für diese interessante Neuzüchtung zu begeistern, bot sich doch mit der Zucht dieser Rasse ein weites Feld, das es noch zu beackern galt, denn noch zeigten die Hunde ein sehr variables Bild.


So erwarb sie von Frau Schleifenbaum "Nisba vom Wellersberg" und aus deren Bekanntenkreis, wozu auch der damalige 1. Vorsitzende und Mäzen dieser Rasse Otto Borner gehörte, die Hunde "Blaeki vom Lenneberg", "Dirk vom Lenneberg" und aus dem Zwinger von Otto Borners Tochter "Astrid und Alex von Mazeppa".
Auf diesem Grundstock baute sich die finnische Zucht auf, wobei die ersten Würfe unter dem Zwingernamen von Frau Akerblom registriert wurden.
So wurde unter dem Zwingernamen "av Ros Loge" 1962 der erste und in diesem Jahr einzige Wurf mit sechs Welpen registriert.
Ende der Sechziger Jahre wurden bereits um die 40 Welpen eingetragen, 1972 war die Zahl auf 55 Welpen angestiegen.
Als sehr zukunftsträchtig erwies sich dieses Jahr insofern, als daß eine bis in die heutige Zeit bedeutende Züchterin, Tiina Koponen unter ihrem Zwingernamen "Krumme Furche" ihren ersten Wurf aufzog.
Sie hatte 1969 von Frau Akerblom die Hündin "Akita av Ros Loge" erworben und liess sie 1972 von "Mardot av Ros Loge" decken. Aus diesem Wurf behielt sie "Krumme Furche Carita" zur Weiterzucht. Es folgten Jahre der kontinuierlichen Stagnation, bis 1978 sank die Zahl auf rund 20 Welpen. Ein Ausnahmejahr war 1979, in dem 56 Welpen eingetragen wurden, einer mehr als im "Rekordjahr" 1972...
Allein in diesem Jahr fielen im Zwinger "av Ros Loge" fünf Würfe von fünf verschiedenen Hündinnen mit den Vätern "Briard und Marius av Ros Loge".
Die weiteren Jahre unterbrachen den negativen Verlauf der Welpeneintragung nicht, 1990 wurde kein einziger Kromfohrländerwelpe ins finnische Zuchtbuch eingetragen.


Daß die Ursache für die Probleme bekannt waren, zeigt ein Brief, den die sehr engagierte Züchterin Tiina Koponen 1977 nach Deutschland schrieb.
Sie versuchte zu dieser Zeit einen Rüden aus Deutschland zu erwerben, um "....neues Blut nach Finnland zu bekommen.".
Auch sprach sie das Problem der Haarvarietäten und aufgetretene Wesensprobleme an, ebenso wie die unterschiedliche Ohrhaltung bei diversen Vertretern; und, was betreffend der Gesundheit sehr von Interesse war, das Auftreten der ersten Fälle von Katarakt.
Nachdem es nicht möglich war, einen Rüden oder eine Hündin zu erwerben um die erforderliche Blutauffrischung vorzunehmen, (Schuld daran mag die zu dieser Zeit für deutsche Züchter sicher inakzeptable Quarantänevorschrift gewesen sein, die einen sechsmonatigen Verbleib des erworbenen Hundes in Finnland im Quarantänezwinger beinhaltet) kam es zwangsläufig zum Aus für die Rasse.
Einige Besonderheiten sollten vielleicht noch erwähnt werden, bevor wir zum zweiten Teil der Geschichte des Kromfohrländers in Finnland fortschreiten.
Besonderheiten, die die Zucht betreffen und Unterschiede hinsichtlich der Zucht der Kromfohrländer in Deutschland.
Als Zuchtland hat Finnland sehr viel mehr Ähnlichkeit mit England und Amerika als mit dem Ursprungsland Deutschland.
Es ist in Finnland vollkommen natürlich, die Hundezucht auf Ausstellungserfolge zu gründen.
In Finnland werden Ausstellungen als Zuchtschauen sehr ernst genommen und der Wert als Zucht- und Ausstellungshund wird an seinen Erfolgen gemessen. So ist es eine ganz natürliche Entwicklung, daß in Finnland das Thema der Varietätenvielfalt in züchterischer und ausstellungstechnischer Hinsicht ganz klar gelöst wurde und zwar unabhängig vom Ursprungsland der Rasse.
Der sich in den 70er-Jahren gebildete Interessenverband, bestehend aus einigen Züchtern und Mitgliedern, setzte sich mit seinem offiziellem Vertreter der kynologischen Dachorganisation und deren Richtern für Kromfohrländer zusammen und entschied gemeinsam, was im Fall der Kromfohrländer mit ihrer Varietätenvielfalt zu geschehen habe.
Man einigte sich einvernehmlich darauf, den von Frau Schleifenbaum angestrebten ursprünglichen, rauen Typ herauszuzüchten, und darauf aufbauend nur Hunden einen ersten Preis zu geben, die diesem Typ entsprachen.
Obwohl also in den 70er-Jahren sowohl raue, als auch kurze und langhaarige Varietäten bei der Zucht auftraten, wurde durch Umsetzung dieses Beschlusses ganz gezielt eine einzige Varietät gefördert, ein Bild, das sich in Finnland bis heute erhalten hat.


Im Gegensatz zu Deutschland ist der finnische Verein jedoch nicht zuchtbuchführend.
Das bedeutet, daß nicht dem Verein die Ausstellung der Ahnentafeln und der damit verbundenen Verpflichtungen obliegt, zuständig ist dafür die Dachorganisation, die unserem Verein des Deutschen Hundewesens (VDH) entspricht.
Aus diesem Grund bestehen auch keine eigenen Zuchtvorschriften, sondern es sind die allgemeinen Zuchtvorschriften gültig, wie sie bei uns auch der VDH vorschreibt – natürlich dem jeweiligen Land entsprechende.
Manch einer mag schon über finnische Zwinger- und Hundenamen gestolpert sein – auch hier gibt es große Unterschiede zur systematischen Darstellung, wie sie in Deutschland üblich ist.
In Finnland können Würfe sowohl mit als auch ohne Zwingernamen eingetragen werden.
Züchter, die von vorneherein wissen, daß sie nicht mehr als ein oder zwei Würfe aufziehen möchten, haben ihre Kromfohrländerwelpen nur unter ihren Eigennamen registrieren lassen, wobei auch die Namenswahl eine sehr willkürliche sein konnte.
Sie mußten im Gegensatz zu den deutschen Eintragungen nicht mit dem selben Buchstaben beginnen.
So heißt ein in Deutschland lebender Zuchtüde aus Finnland "Ermis", seine Geschwister jedoch heißen "Aris", "Ilios", "Neillika", "Canela" usw.
Selbst wenn man in Finnland einen Zwingernamen eingetragen hat, heißt dies nicht, daß beim ersten Wurf alle Welpen mit einem "A"-Namen eingetragen werden müssen. Es steht jedem Züchter frei, mit einem beliebigen Buchstaben anzufangen und gegebenenfalls auch bestimmte Buchstaben auszulassen.
Der Zwingernamen steht, wie in Deutschland auch möglich, entweder vor oder nach dem Welpennamen. So hat Maria Akerblom zum Beispiel einen nachgestellten Zwingernamen beispielsweise "Mardot av Ros Loge" und Tiina Koponen mit "Krumme Furche" einen vorgestellten Zwingernamen, siehe "Krumme Furche Carita". Dieses System nacht eine Zuchtübersicht verständlicherweise nicht sonderlich durchschaubar und um das Zuchtgeschehen zu verfolgen, bedarf es intensiverer Suche in den Zuchtbüchern...
Gesichert seit 1979 gibt der finnische Verein eine jährliche Zusammenstellung über Ausstellungsergebnisse aller in diesem Jahr an offiziellen Ausstellungen teinehmenden Kromfohrländern mit den entsprechenden Richterberichten, der Auflistung der in diesem Jahr geborenen Welpen und die jeweiligen Mitgliederanschriften heraus. Auch hier sieht man ganz deutlich den Stellenwert der Ausstellungen, die Ergebnisse füllen fast das ganze Heft.
1978 begann der finnische Verein systematisch mit Augenuntersuchungen auf Katarakt und beginnend mit dem Jahresheft von 1985 werden die Ergebnisse aller untersuchten Kromfohrländer hier veröffentlicht, unabhängig von ihrem Ergebnis. Auswertungen über die Erfolge einzelner Hunde und deren Nachzucht sowie Standardbesprechung und viele Abbildungen von siegreichen Kromfohrländern runden das Heft nun ab.


Eine erste eigene Sonderausstellung für Kromfohrländer wurde 1984 organisiert und bereits 1985 nahmen 24 Kromfohrländer daran teil, man konnte sich also auf solchen Ausstellungen ein gutes Bild über die Rasse verschaffen. Und der eine oder andere deutsche Richter, der in Finnland diesem Amte nachging, konnte sich bei den deutschen Züchtern nicht immer eine Bemerkung über die hervorragende Qualität und die herausragende Präsentation der finnischen Kromfohrländer verkneiffen...
Ab 1986 wird, basierend auf einem Punkteschlüssel, der Jahres(Ausstellungs)sieger ermittelt, sowie die weitere Platzverteilung.
Den ersten Platz erringt dabei im Jahr 1986 der von Tiina Koponen gezüchtete "Krumme Furche Hennessy", der auch züchterisch von großer Bedeutung war. Bis zum fünften Platz dominieren die Kromfohrländer aus Tiina Koponen´s Zucht, ein Beleg für ihr großes, züchterisches Engagement.
Erst auf dem sechten Platz findet sich ein anderer Zwingername, es handelt sich um "Nostradamus Tembo Tabou".
1987 fällt ein einziger Wurf Kromfohrländerwelpen bei Tiina Koponen, darunter nur eine Hündin. Das wiederholt sich 1988, der "Krumme Furche" L-Wurf besteht aus fünf Rüden und wieder nur einer Hündin, weder aus diesem noch aus dem vorjährigen Wurf geht die einzige Hündin in die Zucht.
Der noch im Jahr 1988 zweite Wurf im Zwinger von Tiina Koponen ist sowohl gesundheitlich als auch was das Wesen betreffend ein Desaster, von sechs Welpen müssen drei noch im Welpenalter eingeschläfert werden.
Die einzige potentielle "Zuchthündin" ist vom Wesen her so schlecht, daß sie züchterisch nicht eingesetzt wird.
!989 fällt der letzte finnische Wurf – es kommen nur Rüden zur Welt. Bezeichnenderweise ziert ausgerechnet das Jahresheft von 1989 die Urzüchterin Ilsa Schleifenbaum mit ihren Hunden....
Der Wendepunkt in der finnischen Kromfohrländerzucht beginnt mit dem Jahr 1990 und wird von der Besitzerin der schwedischen Hündin "Kamtjatka´s Irina", genannt "Lurvis" eingeleitet.
Eeva Huovinen, heute Laukkanen, erwarb 1988 von der schwedischen Kromfohrländerzüchterin Marita Ahonen aus derem ersten Wurf die vielversprechende Hündin "Lurvis" und beschritt mit ihr den üblichen finnischen Weg in das Ausstellungsgeschehen.
Lurvis avancierte sehr schnell zur erfolgreichsten Hündin, und da sie nicht nur im Aussehen bestach, sondern auch über ein vorzügliches Wesen verfügte, ließ der Zuchtgedanke bei ihrer Besitzerin nicht allzulange auf sich warten.
Allzubald wurde Eeva Huovinen klar, daß eine Zucht nur möglich war, wenn eine Chance der Zusammenarbeit mit deutschen Züchtern bestand.
Die aufgehobenen Quarantänebestimmungen vereinfachten das Reisen sehr, und so verband sie die Meldung von "Lurvis"auf die Welthundeausstellung 1990 in der Tschechei mit einer Meldung verschiedener Ausstellungen in Deutschland – in der Hoffnung, an diesen mit deutschen Züchtern in Kontakt zu treten.


Ihre Rechnung ging auf. Ausgerechnet auf der ganz kleinen CACIB-Ausstellung in Ingolstadt wurde dann finnische Zuchtgeschichte geschrieben.
Selbst sehr engagierte Züchter und Aussteller und just an dieser Ausstellung teilnehmend, staunten wir nicht schlecht, als wir im Ausstellungskatalog einen finnischen, bzw. schwedischen Kromfohrländer aufgeführt fanden. Der Kontakt war schnell hergestellt, für beide Seiten gab es in Englisch keinerlei Verständigungsprobleme und es dauerte nicht lange und schon begannen intensive und stundenlange Züchtergespräche. Der "Erfolg "dieser Gespräche ließ nicht lange auf sich warten, denn nicht nur Eeva Laukkanen war an einem züchterischen Austausch interessiert, auch wir wollten unsere genetische Basis erweitern und interessierten uns für die finnischen Vertreter unserer Rasse.
Günstigerweise lag zu dieser Zeit gerade ein Wurf Kromfohrländer bei damaligen Freunden, und so konnte Eeva Huovinen als ersten Erfolg die Hündin "Asenja vom Redlinghaus" erwerben.
Mit "Lurvis" flog sie 1992 zum ersten Mal zum Decken nach Deutschland und in Finnland wurde ihr erster Wurf, "Lurvendhalis D-Wurf" nach dem deutschen Rüden "Janko vom Weddern" geboren.
Am selben Tag warf auch "Asenja vom Redlinghaus", sie war vom Bruder von "Lurvis" gedeckt worden. Aus beiden Würfen haben Welpen entscheidenden Einfluß auf die finnische Zucht genommen, und der Impuls, der aus diesen Aktivitäten entstand, ließ 1992 auch eine Zeitschift entstehen, die unserem "Wuff" nicht unähnlich ist und viermal jährlich erscheint – der "Länderi" genannt.
Aus dem D-Wurf gingen von acht Welpen vier Hunde in die Zucht, teilweise mit sehr nachhaltiger Auswirkung, wobei ein Sohn von Donnamira der in Deutschland lebende und erfolgreichste Rüde "Minimaxin Saturnus" ist.
(Er gewann auf der Sonderausstellung für Kromfohrländer in der Schweiz – mit Vergabe einer offiziellen Anwartschaft- und wurde bei über dreißig gemeldeten Hunden Rassebester)
Auch die Hündin "Lurvendhalis Deanora" hat Geschichte geschrieben.
Nicht nur eine der erfolgreichsten Agilityhunde in Finnland, hat sie im Herbst 2002 in ihrer Klasse die Weltmeiterschaft im Agility gewonnen. Übrigens als zehnjährige Hündin! Eine wahrhaft große Leistung, auf die unsere Rasse wirklich stolz sein kann.
Ihr Sohn Pelmondo lebt in Deuschland und erfüllt neben seiner Aufgabe als Familienhund auch die Aufgabe der Fortpflanzung.
Im "Lurvendhalis E-Wurf" sorgte die Hündin "Elanor" für den züchterischen Fortschritt. Sie begründetete den Neubeginn der Zucht von Tiina Koponen, die sich mit Feuereifer wieder der Zucht von Kromfohrländern widmete und bis heute eine treibende Kraft in der Kromfohrländerzucht darstellt.
So verwundert es nicht, daß ab 1992 nicht nur die Eintragungszahlen der Welpen bei den Kromfohrländern stiegen, sondern auch die Mitgliederzahl sich jährlich stetig erhöhte. So wurden 1999 bereits wieder 49 Welpen ins Zuchtbuch eingetragen und der Verein zählte stolze 151 Mitglieder.


Bis zum Jahr 1990 dominierten in allen offiziellen Berichten ganz klar die Ausstellungen und ihre Ergebnisse. Jedoch stellte sich am Anfang zögerlich, aber über die weiteren Jahre hinweg dennoch eine deutliche Veränderung ein.
Finnland ist ein Land, das sportliche Wettbewerbe liebt und als in Deutschland Agility noch in den Kinderschuhen steckte, verfügte Finnland über vergleichsweise soviele Agilityplätze wie es in Deutschland Schäferhundevereine gibt.
Unter den Hundeleuten ist Agility ein wahrer Volkssport und es dauerte nicht allzulange, bis man erkannte, daß sich der Kromfohrländer in geradezu idealer Weise für diesen Sport eignet.
Und so kann man in der monatlich erscheinenden Agilitygazette die Ranglisten der ersten fünfhundert Hunde durchsehen – unter den Top Ten befinden sich immer Kromfohrländer.
Zwischenzeitlich haben sich einige Züchter fest den Kromfohrländern verbunden und züchten ganz regelmäßig.
Heli und Kai Karuveha erwarben aus Deutschland die Hündin "Bonita vom Redlinghaus" und züchten inzwischen mit ihrer Enkeltochter unter dem vorgestellten Zwingernamen "Kaihelin" weiter.
Sehr aktiv und auch mit einer der interesasntesten finnischen Seiten im Internet vertreten, ist der Zwinger "Kipazin" von Kirsti Forsten mit der Hündin "Charles Wain Baroness".
Als regelmäßige Züchterin erweist sich auch Tarja Kautiala mit dem Zwinger "Jazzmo", der wir unsere gelungene Importhündin "Jazzmo Acapella" aus ihrem ersten Wurf verdanken.
Wir revanchierten uns bei Ihr mit dem Rüden "Kümmel von der Holderheide", der bei ihr als Familienhund, aber auch als erfolgreicher Zucht-Ausstellungs-und Agilityhund lebt.
Auch Anne Grönroos mit ihrem Zwinger "Demians" ist den Kromfohrländern innig verbunden, sie führt nach ihrer Stammhündin "Lurvendhalis "Galadriel" mit einer Tochter von ihr die Zucht weiter.
Nach wie vor sind die finnischen Hunde durch ein sehr einheitliches Bild der rauen Varietät gekennzeichnet und es zeichnet sich auch für die Zukunft kein Wechsel ab.
Gefördert wird das einheitliche Bild auch durch die entsprechende Schulung der Kromfohrländerbesitzer, hier besonders der ausstellungswilligen Personen. Dies tun erfahrene Mitglieder, die die Besitzer in der korrekte Pflege des Haarkleides der rauhaarigen Kromfohrländer unterweisen. Oft geschieht dies anläßlich des einmal im Jahr stattfindenen "Camps".
Dieses Camp findet alljährlich in einer Freizeiteinrichtung am See statt und über drei Tage bestimmen nur Kromfohrländer das Bild der jeweiligen Einrichtung.


2002 haben über vierzig Kromfohrländer mit ihren Familien dort das Wochenende verbracht, die Tage waren ausgefüllt mit unterschiedlichsten Aktivitäten. Sie reichten von der Einführung in den Agility-Sport bis zu einem Quiz mit zehn kniffligen Fragen, die im Zuge eines Rundweges gefunden werden mußten, über einen Vortrag über das Clicker-Training bis zur Augenuntersuchung der anwesenden Kromfohrländer durch eine extra angereiste Fachärztin für Augenheilkunde.

Ganz sicher kann man der finnischen Zucht einen enormen Aufschwung bescheinigen
und es bleibt zu hoffen, daß die Zucht sich weiterhin so positiv entwickelt!

© Sybille Nass und Marcus Schaub/lfw, Oktober 2007