Kromfohrländer

von der Holderheide

     

Home

 

Aktuelles

 

Die Holderheide

 

Unsere Hunde

 

Weitere Mitbewohner

 

Würfe

 

Kurse und Seminare

 

Trimmen

 

Holderheidetreffen

 

Der Kromfohrländer

 

Hundesport

 

Für Wissbegierige

 

Bildergalerie

 

In Memoriam

 

Penny

 

Aennchen

 

Kyra

 

Ciska

 

Janko

 

Flynn

 

Elgin

 

Nauka

 

Sucre

   
 

VRK

 

Links

 

Gästebuch

 

Kontakt

 

 

Flynn

(Lurvendhalis Finnred)

 

Ein Rüde ist kein Rüde.

So ungefähr könnte man es wohl formulieren, denkt man daran, dass wir neben unseren Zuchthündinnen bereits einen - passenden - Rüden hielten. Das Herz meines Mannes ging jedoch verloren, als er Bekanntschaft schloss mit der Rasse der Irish Terrier. Als "dare devil" beschrieben, entsprachen sie genau seiner Vorstellung von Wesen und Aussehen eines Hundes. Und was lag näher, als nach einem Anruf aus Finnland, unterstützt von deutscher Züchterseite, bei einem so vielversprechenden Rüden für unser Rudel zuzuschlagen.

Unvergessen seine erste Tat: Annagen der Kopfstütze im Auto mit einem derart seelenvollen Blick, dass man ihm es bei aller Liebe nicht übel nehmen konnte. Wie ungeheuer praktisch erwies es sich, dass die zwei Monate ältere Ciska dieses "kleine Monster" unter bester Beschäftigung hielt, so dass unser Inventar , wie unsere Nerven, geschont blieben.....


Gespannt verfolgten wir, wie wohl Janko auf den Neuzuwachs reagieren würden. Aber Janko war einfach Janko. "Sprach" zu Flynn, wer Herr im Hause ist und bis auf Spannungen in den Zeiten der Läufigkeiten unserer Hündinnen kam es zu keinerlei Störungen in ihrem Verhältnis.


Im Gegensatz zu Janko entwickelte Flynn jedoch einen ausgesprochenen Beschützerinstinkt unseren Hunden und uns Zweibeinern gegenüber: Wehe dem Mann, der es in der Dunkelheit wagte, näher als drei Schritte an mich heranzutreten - er wurde derart angeknurrt, dass keiner je versuchte, sich mir in der Dunkelheit zu nähern. Tagsüber war Flynn in aller Regel jedoch der freundlichste Hund, den man sich vorstellen kann. Und wenn er dann doch einmal einen Menschen tagsüber anknurrte, dann konnte man sicher davon ausgehen, dass an ihm irgend etwas nicht in Ordnung war! Fremde Hunde, welche sich in unfreundlicher Absicht näherten, führten bei Flynn dazu, dass er nach vorne lief und uns und die Hunde mit seinem Körper abdeckte. Seine Haltung war dann so abschreckend, dass wir nie in einen Konflikt gerieten.

Sein tolles Wesen bewies er auch im fortgeschrittenen Alter, als wir unsere Familie um unsere zwei zweibeinigen "Zwerge" vergrösserten. Mit grosser Selbstverständlichkeit legte er sich während meiner Schwangerschaft zu mir ins Bett, wenn schichtbedingt die Seite daneben leer blieb, getreu seinem Beschützerinstinkt - passte auf, obwohl er eigentlich es gar nicht mochte im Bett zu schlafen!!!


In welcher Entwicklungsphase auch immer sich Torsten und Konstantin befanden - er duldete sie stets und passte auf sie auf.


Ein Darmtumor bereitete seinem Leben mit dreizehn Jahren ein jähes Ende - bis zum Schluss sah man ihm sein Alter mit keinem weissen Haar an.