Kromfohrländer

von der Holderheide

     
     

Home

 

Aktuelles

 

Die Holderheide

 

Unsere Hunde

 
 
Katla
  Sucre
 

Maggie

 

Grace

 

 

Zaungäste

 

Tara von der Holderheide

 

Bastia vom breiten Lohe

 

Franka von der Holderheide

 

Distel vom Buchbach

Weitere Mitbewohner

 

Würfe

 

Kurse und Seminare

 

Haarpflege

 

Holderheidetreffen

 

Der Kromfohrländer

 

Hundesport

 

Für Wissbegierige

 

Holderheide-Hunde in den Medien...

 

Bildergalerie

 

in memoriam

 

VRK

 

Links

 

Gästebuch

 

Kontakt

 

Grace

Juni 2010

...der Regen lässt wachsen - nicht nur das Gras, offensichtlich auch "Grace";-)))
Aber Spass beiseite, in kurzer Zeit hat sich ihr "Volumen" sichtbar verändert. Unser Kuckuckskind ist nun schon fast so groß wie ihre Ziehmama und hin und wieder kann Grace es ja nicht lassen und versucht doch noch einmal, an die geliebte Milchbar zu kommen. Und in ganz seltenen Momenten gelingt ihr das auch - und es sieht wirklich urkomisch aus, wenn ein Hundekind bei einer "Mama" trinkt, die fast genauso gross ist wie sie selbst.....

Ansonsten ist sie eine sehr gelehrige Schülerin, sie will zwar genau wissen, wo ihre Grenzen sind, aber die einmal gesetzten Grenzen werden ohne Murren akzeptiert. Das bedeutet für sie zum Beispiel: Teilen von Futter mit Geschwistern und Rudelmitgliedern ist selbstverständlich, keine Kuschelhasen im Laufstall jagen, "Lass es" ist ein striktes Verbot und muss eingehalten werden.
Auf der anderen Seite geniesst sie es, im Garten unermüdlich mit der Ziehmama im Wechsel "Fangerles" oder Zerrspiele zu spielen oder sich mit ihr wilde Jagden im Garten zu liefern. Und wenn "Mama" nicht mehr will, dann sind immer noch Geschwister da, die man animieren kann. Allerdings werden es in absehbarer Zeit weniger werden - ein Geschwisterchen musste schon an neue Zweibeiner abgegeben werden und in dieser Woche wird noch ein zweites Geschwisterchen den heimatlichen Hafen verlassen.

Geradezu vorbildlich benimmt sich Grace im Auto: Kaum in der Hundebox, schon legt sie sich hin und ist nicht mehr zu hören - fast könnte man sie im Auto vergessen, so still ist sie. Allerdings scheint das in ihrem Naturell zu liegen - sind wir mit allen Welpen unterwegs und sie muss "ihre" Box mit den Geschwistern teilen, so weiss sie wohl erzieherisch einzuwirken, denn jammert ihr ein Welpe zu sehr und sie möchte ihre Ruhe haben, dann wird er umgehend von ihr reglementiert.

Fast hätte ich sie auf meinen Bahntrip in die Schweiz mitgenommen, aber sie passte nicht mehr in das Körbchen und da die Fahrkarte schon gekauft war und bei der DB eine Kinderkarte fällig gewesen wäre, bin ich schweren Herzens ohne sie auf Reisen gegangen.
Aber auch in der Schweiz gibt es Irish - denn mit meiner Freundin haben wir am Samstag in ihrer Hundeschule der Welpengruppe zugesehen. Und was kommt da auf dem Arm der Besitzerin????
Ein kleiner Irish-Rüde!!!!
Da war meine Freude aber gross. Nur nicht sehr lange, leider. Der kleine Kerl versuchte während der ganzen Stunde immer wieder zum Ausgang zu laufen, aber Frauchen holte ihn stets wieder zurück. Verstehen konnten wir den kleinen Kerl kurze Zeit später sehr gut, denn als der Welpentrainer neben uns stand, "beschwerte" sich Frauchen über den Welpen bitterlich: "Er hört immer noch nicht auf seinen Namen. Wenn ich ihn rufe kommt er nicht. Er läuft wahllos zu Jedermann und Jederfrau - nur wenn ich alleine stehe, kommt er zu mir. An der Strasse läuft er nur einen Schritt, dann setzt er sich hin. Ich komme immer nur schrittweise in der Stadt mit ihm voran". Ihre Frage an den Welpentrainer: "Wird das je besser?"
Der Welpentrainer fragte dann, wie lange sie den Welpen schon besitzen würde. Die alle Anwesenden schockierende Antwort der Besitzerin lautete: DREI TAGE !!!!!!!
Kein Wunder, daß der Kleine immer wieder versuchte wegzulaufen - dieser Besitzerin zu entfleuchen wäre jedes Welpen Ziel gewesen......Es nimmt niemanden Wunder, wenn ich dazu bemerke, daß sein Frauchen die Einzige auf dem Platz war, welche mit muffigem Gesicht herumlief - alle Anderen waren einfach nur strahlende "Endlich haben wir unseren Welpen"-Besitzer.
Was tat uns der kleine Irish leid und wie entsetzlich unwissend und unsensibel sind manche zukünftigen Hundebesítzer. Bleibt für den armen Kerl zu wünschen, daß die Besitzerin der Hundeschule treu bleibt, ist sie doch da in fähigen Händen und hat die Möglichkeit, zu lernen und Vertrauen aufzubauen.

©Sybille Nass, 16. Juni 2010