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Holderheidetreffen 2011

 

Ein Treffen ist nur so schön, wie es die Teilnehmer gestalten -
und deshalb gilt mein besonderer Dank allen Teilnehmern des Holderheidetreffens 2011,
denn ohne sie wäre es nie möglich, ein so wunderbares Treffen zu erleben,
wie es am letzten Wochenende stattgefunden hat!!!!!!!!!

 

Die grosse Holderheidefamilie erstreckt sich nicht nur über ganz Deutschland, sondern auch über das benachbarte Ausland nach Österreich und in die Schweiz - und es freut mich besonders, dass selbst wirklich grosse Entfernungen für viele kein Hindernis an einer Teilnahme am Holderheidetreffen bedeuten; so durften wir von Hamburg bis zur Ecke Dresden norddeutsche Gäste, aber auch aus Wien und dem schweizerischen Basel Besitzer von Holderheide-Hunden und/oder Freunde unseres Zwingers bei strahlendem Sonnenschein begrüssen.

Wir haben schon viele Zwingertreffen veranstaltet, allein die letzten zwölf Male trafen wir uns im Gasthof Stanglbräu in Herrnwahlthann, ein wunderbarer Ort, wo man sich auch mit noch so vielen Hunden und Leuten sehr willkommen fühlt. Da sich das Treffen mittlerweile über zwei Tage ausdehnt, möchte ich aber gerne chronologisch berichten:

Der Umfang des Treffens hat mittlerweile eine so grosse Dimension angenommen, dass wir mit viel „Gepäck“ anreisen und da unser Wohnort vom Ort des Treffens 50 Kilometer entfernt liegt, haben wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und schon am Freitag einen grossen Teil des benötigten Equipements für das Treffen in unser Auto geladen und im Saal des Gasthofes Stanglbräu deponiert.

(hier im Bild die Serviettenringe)

Die am weitest entferntesten Teilnehmer reisten bereits am Freitag an und wir konnten so bei Biergartenwetter im Freien mit den ersten Gästen einen geselligen Abend verbringen.

 



Der Samstagvormittag wurde komplett durch eine Augenuntersuchung ausgefüllt, die vierte Reihenuntersuchung im Zuge der Holderheidetreffen.
Diese Augenuntersuchung liegt uns sehr am Herzen, wir haben sie schon in der Zeit, als wir noch innerhalb des RZV gezüchtet haben, durchgeführt. Jetzt züchten wir innerhalb der IGRK und führen diese „Tradition“ als unseres Wissens einziger Zwinger weiter.
Das bedeutet, wir reden nicht nur über Gesundheit - hier wird ganz aktiv etwas getan: wie so etwas konkret aussieht - Nachahmung erwünscht - werde ich an dieser Stelle gerne einmal im Detail ausführen, damit jeder Leser sich ein Bild vom Vorgehen machen kann.
An erster Stelle stehen und wichtigste Voraussetzung sind: motivierte Hundehalter, welche die Notwendigkeit der Untersuchung erkennen und sich aktiv an einer Augenuntersuchung beteiligen!!!!
Deshalb hier noch einmal ein ganz herzliches "Dankeschön" an all die engagierten Hundebesitzer, welche am diesjährigen Holderheidetreffen an der Augenuntersuchung teilgenommen haben!

Da in diesem Jahr Frau Dr. Gabel verhindert war, hat sich dankenswerterweise Frau Dr. Merkle, ebenfalls Mitglied im DOK (Fachschaft für Tieraugenheilkunde, Dortmunder Kreis genannt, kurz DOK) für die Reihenuntersuchung zur Verfügung gestellt.

Ihr war die Örtlichkeit des Stanglbräu´s unbekannt, und so haben wir bereits am Montag vor dem Treffen dorthin gemeinsam einen Ausflug unternommen, um den passenden Raum für die Untersuchung zu sichten. Frau Dr. Merkle konnte mir hier auch gleich die Anmeldebögen für die angemeldeten Hunde übergeben, die ich mit nach Hause nahm, um sie schon vorab auszufüllen.


Dadurch wird ein zügiger Ablauf der Untersuchung gewährleistet, denn auch hier ist eine gute Organisation das A&O:
bereits mit der Anmeldung zum Treffen wurden mir die erforderlichen Unterlagen (Kopie der Ahnentafel und vorherige Befundbögen) von den Hundebesitzern zugesandt.
Damit es für die Teilnehmer zu keinen unnötigen und ärgerlichen Wartezeiten kommt, haben wir noch zu Hause einen umfassenden Zeitplan ausgearbeitet und ihn in einer Rundmail an alle Teilnehmer versandt - dies allerdings zum ersten Mal und das Ergebnis hat alle Organisation gelohnt!

 

Der Zeitplan war grosszügig ausgelegt, aber da alle Teilnehmer pünktlich zur Verfügung standen, entstanden praktisch keine Wartezeiten.

Alle fünfzehn Hunde konnten direkt hintereinander untersucht werden!

Die Zusammenarbeit klappte dank vorbereiteter Bögen und Zeitplan reibungslos.
Marcus leistete als Hunde-Halter ;-) unschätzbare Dienste,
er hat jeden einzelnen Hund liebevoll auf dem Tisch betreut, ich durfte dafür das Geld kassieren:-))) auch eine Notwendigkeit -
und Frau Dr. Merkle erwies sich als ruhige und ausgesprochen kompetente und vor allen Dingen hundeerfahrene! Fachärztin.

Der Arbeitsablauf und die Untersuchung war äusserst angenehm, sowohl für die Menschen als auch für unsere doch so sensiblen Hunde.

 

Gestärkt nach einem späten Mittagessen, fand sich eine grosse Gruppe zu einem gemeinsamen Spaziergang zusammen und bei nahezu sommerlichen Temperaturen tollten die Hunde über die Wiesen und Felder von Herrnwahlthann.

 

 

Um 17 Uhr hielt die Tierärztin Frau Dr. Trautsch einen sehr informativen Vortrag über Hundeernährung, kurzweilig und interessant, auch wenn das Thema "Ernährung" kein Neues ist und vielen trivial erscheint, so bietet doch jeder Vortrag etwas Wissenswertes;
und Altbekanntes wird wieder aufgefrischt und in die vorderen Hirnteile transferiert;-))))

Anschliessend lockte der hauseigene Biergarten und Frau Dr. Trautsch konnte Kromfohrländer und ihre Einkreuzungen hautnah und bei entspannter Unterhaltung genauer kennenlernen –

ein leckeres Abendessen rundete das Ganze ab und so klang der Samstag ausgesprochen angenehm aus, die Letzten verliessen den Biergarten erst bei absoluter Dunkelheit…

 

So angenehm wie der Samstag endete, so angenehm begann der Sonntag: nachdem Kinder, Blumen und Hunde im Auto verstaut waren, ging die Fahrt zum Stanglbräu um 8.30 Uhr los und es war blieb reichlich Zeit, um die Tische mit den selbstgemachten Serviettenringen zu dekorieren, den Blumenschmuck im Kromigewand zu platzieren
und den Tisch für die finnische Lotterie zu bestücken.

Antje (mit Lani und Bikini) und Petra (Samir und Uno-Uno) hatten sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Essen - und Getränkebons an den Mann/die Frau zu bringen und Marcus begrüsste die an diesem Tage eintreffenden Teilnehmer. Torsten, Konstantin, Nachbarsjunge Manuel und Matthias (Tuba und Wurzel) hatten die finnische Lotterie unter ihrer Aufsicht – und bereits vor Lotteriebeginn waren alle zehn, von Marianne (mit Lisa) bereits vorbereiteten Blätter ausgefüllt!


Bei früheren Holderheidetreffen hatten wir mit Buttons "gearbeitet" und Petra und Marcus (Samir und Uno-Uno) liessen diese Tradition wieder aufleben und stifteten die diesjährigen "Erkennungsmarken" - und sie haben sich aufs Neue bestens bewährt!
Wie viel einfacher ist es doch, sich gegenseitig anzusprechen, wenn man Namen und Hund sofort in Verbindung bringen kann:-)))
Und da es sich um Buttons handelte, die ohne Buttonmaschine auskamen, konnten auch "Nachzügler" noch wunderbar bestückt werden… Herzlichen Dank auch dafür – Petra und Marcus!

Nach der offiziellen Begrüssung durch die Züchterin brach dann die ganze "Holderheidetreffen-Truppe" zum gemeinsamen Spaziergang auf, warteten doch die Hunde nach mehr oder weniger langer Autofahrt darauf, sich endlich austoben zu können.
Es ist immer wieder erfreulich zu erleben, wie fast fünfzig Hunde frei und fern von Aggressionen oder jagdlichen Ambitionen mit ihren Besitzern vollkommen entspannt und plaudernd gemeinsam auf den Wegen entlang der weiten Felder hinter Herrnwahlthann entlang ziehen, verwöhnt vom blauen Himmel mit mindestens genau soviel Sonne wie am Tag davor.
Man konnte es fast eine „Kromi-Prozession“ nennen, die da unterwegs war! ;-)

Die Zeit bis zum Mittagessen wurde dann durch eine Vorführung auf der Bühne verkürzt - das Kooikerhondje "Romi" von Claudia Sparrer - vielen Lesern schon durch unsere Website bekannt, ist sie es doch, die unsere Welpen regelmässig zu "Sozialisationszwecken" in ihrem eigenen Garten beherbergt - hatte mit ihrem Frauchen eine Clicker-Choreographie eingeübt.
Unter grossem Beifall zeigte Romi ihr überaus beachtliches Repertoire - gekonnt in Szene gesetzt von Claudia - und jeder Zuschauer konnte erkennen, was für ein tolles Team die Zwei sind.
Und natürlich diente die Vorführung sozusagen "nebenbei" auch dem Zweck, allen Hundebesitzern, welche die Clicker-Methode noch nicht kannten, eindrücklich darzustellen, wie harmonisch und schön Hundeausbildung mit einem Clicker aussieht und wieviel Spass man dabei haben kann.
Für Romi und Claudia war es eine Premiere, denn zum ersten Mal zeigten sie ihr Können vor grossem Publikum und trotz dieser enormen Ablenkung klappte die Vorführung hervorragend - an dieser Stelle ebenfalls noch einmal ein "herzliches Dankeschön !" an Claudia und Romi, sowie an Tochter Dani, welche "musikalisch" assistierte.
Viele nutzten danach die Möglichkeit, sich bei Claudia über das Clickern zu informieren, wunderbar, wenn so Impulse für eine sinnvolle Hundeauslastung gegeben werden können!

Angelika Inhofer vom Hunde- und Katzenshop „cats & dogs“ aus Wenzenbach hatte wie 2009, auch dieses Jahr "ihre Zelte aufgeschlagen" und so konnte die Zeit bis zum Mittagessen gut genutzt werden, um noch die eine oder andere nützliche Kleinigkeit zu erwerben oder aus der wirklich ausgesprochen umfangreichen Auswahl von Hundeleckerlis jene herauszusuchen, welche auch den mäkeligsten Kromfohrländer-Nasen appetitlich erschienen.
Kompetente Auskunft konnte man von ihr auch bezüglich der Rohfütterung erhalten (ihre eigenen Hunde werden gebarft, sie weiss also wovon sie spricht!) und auch das entsprechende Zubehör war im Angebot - kurz und gut: all die Dinge, die unsere Hunde benötigen hatte sie im Gepäck - und nicht nur das: ganz aktiv unterstützte sie die Tombola mit drei gespendeten Hundekissen sowie T-Shirts von Jack Wolfskin, einer Marke, die sie ebenfalls im ihrem Laden vertreibt.

Wer noch ein Crunchie oder eine Hundedecke benötigte, wurde ebenfalls fündig, eine grosse Auswahl verlockte am Stand nebenan zum Kauf, für den sich Michaela mit Diva im Namen der IGRK verantwortlich zeichnete.

Und aus einer spontanen Idee geboren, hatte Sabrina Hirsch mit Quax T-Shirts drucken lassen und ihre Seidentücher dabei – passend zum Ambiente.

Nachdem sich alle zuvor einen guten Hunger erlaufen hatten, wurde die Ausgabe des Mittagessens begeistert begrüsst und zufriedene "Speiseruhe" senkte sich über den Saal, als alle Anwesenden sich daran machten, den Teller wieder in die ursprüngliche Form zu versetzen.
Auch hier bewährt sich die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Stanglbräu, das Essen wird von den Teilnehmern an der Ausgabestelle selbst abgeholt, das bedeutet, es stolpern keine Bedienungen über Hundeleinen und keine Hunde, die zufrieden unterm Tisch dösen, werden aufgeschreckt..
Zügig ging die Essensverteilung vonstatten, so dass alle etwa gleichzeitig essen konnten. Der Ablauf des Treffens bleibt so ungestört, denn alle können miteinander essen und niemand muss ungeduldig auf den weiteren Verlauf der Veranstaltung warten, weil er bereits schon lange gegessen hat, während sein Nachbar mit mit quasi hängender Zunge noch auf sein Essen warten muss...
(Bei über achtzig Personen ist es wirklich sehr von Vorteil, wenn zeitgleich gegessen werden kann, weshalb es aus eben genannten organisatorischen Gründen fünf Gerichte zur Auswahl gibt, welche bei der Anmeldung gleich mit angegeben werden können. )

Das Essen war knapp beendet, als die ersten Hunde mit ihren Besitzern auf die Bühne gebeten wurden - alle anwesenden Hunde wurden mit Namen, Verwandtschaft und wo es passte, mit kleiner Geschichte oder ihren Erfolgen vorgestellt.


Ein für uns als Züchter besonderer Höhepunkt war es, mit Franka und FlicFlac und den W-lingen einen Bogen von den Jüngsten (die W´s waren gerade 13 Wochen alt) bis zu den ältesten Vertretern aus dem Zwinger „von der Holderheide“ schlagen zu können.
Franka und FlicFlac sind stolze sechzehn Jahre alt!
Besonders Franka zeigte sich noch sehr fit, ein lebender Beweis dafür, dass Agility, richtig betrieben und gearbeitet und mit gelenksmässig unbelasteten Anlagen des betroffenen Hundes, ohne Einschränkung genossen werden kann - und Franka und ihr Bruder Flori starteten immerhin dreimal für Deutschland an den entsprechenden Agility-WMs.

Ebenso Ingvar von der Holderheide, genannt "Indy": er zeigte sich mit seinen 13 Jahren vollkommen uneingeschränkt - genau wie unsere Jazzmo Acapella, "Katla", die das Leben noch in vollen Zügen geniesst. Allerdings nicht an den Treffen, hat doch Frauchen an diesem Tag einfach kaum Zeit für sie....

Traditionell fand mit der Hundevorstellung auch die Übergabe des sogenannten "Mitgibsel´s" statt, eine Erinnerungsgabe, die mir jedes Jahr auf´s Neue Kopfzerbrechen bereitet, und wofür dieses Jahr Claudia (Romi) den entscheidenden Tipp gab:
ein selbstgeflochtenes Hundespielzeug aus Fleece!

Den Härtetest hatte es schon im Vorfeld unter Romi und Sally bewiesen und so bleibt zu hoffen, dass auch die anderen Vierbeiner das diesjährige Mitgibsel zum Einsatz bringen werden!

 

 

 


Von allen regelmässigen Teilnehmern des Holderheidetreffens bereits schon mit Spannung erwartet und Neuland für all die noch nicht Holderheideversierten, bildete die "finnische Lotterie" den letzten Höhepunkt der Veranstaltung! Der lange Tisch hatte magische Anziehungskräfte und manch begehrlicher Blick offenbarte, in welche Richtung die Träume zielten - und Auswahl an Begehrlichkeiten gab es reichlich, hatten neben den bereits vorhandenen Sachen viele Spender noch das Eine oder Andere "must have" beigesteuert.

Ein reicher Gabentisch wartete auf die Glücklichen, zu unserer Freude war auch viel mit Liebe Selbstgebasteltes und nicht nur mit Herz Gekauftes war dabei – ein besonderer Augenschmaus bildete das Bier mit dem besonderen „Bräu“, nämlich eine „Holderheidetreffen 2011 – Abfüllung, etikettiert mit dem Bild von „Samir von der Holderheide“ - ein Hingucker für sich!

Unzweifelhaft bildete jedoch das von Daniela Sparrer gestiftete Bild mit Bleistiftstudien des W-Wurfes die Hauptattraktion der finnischen Lotterie und besonders die Besitzer der W-linge bangten und hofften, dass es bei ihnen landen möge......

(Liebe Dani, dieses Bild ist einfach klasse - alle die mich kennen, wissen, wie sehr ich persönlich solche Bilder schätze und ich habe mich irrsinnig über diese Gabe gefreut!)

Die Kinder durften natürlich helfen und so standen einige Kinder links von mir mit den "Gaben" und rechts Torsten und der fünfjährige Jascha von Deyn (Mia) am Loskörbchen und spielten die "Glückskinder".

Die Spannung stieg mit jeder Gabe, näherte man sich doch dem Hauptgewinn und die Trauer war entsprechend gross, konnte das Bild doch nur von einer einzigen Person gewonnen werden: Jürgen Lauteren hiess der Glückspilz, der aber in seiner liebenswerten Manier bereits beobachtet hatte, wie sehnsüchtig das Bild in die Schweiz auswandern wollte....

 




Und so findet dieses tolle Bild nun sein Zuhause bei Wurzel mit Tuba und Familie Feldmeier und es wird ihm nicht an täglicher Freude mangeln;-)))



Womit das offizielle Treffen sein Ende und im Biergarten bei Kaffee, Kuchen und Eis einen rundum gemütlichen Ausklang fand.........

 


Und last but not least: Nach dem Holderheidetreffen ist vor dem Holderheidetreffen! :-)))


In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, Helfer, Spender,
das Team des Stanglbräus, an Frau Dr. Merkle und Frau Dr. Trautsch und Angelika Inhofer –
und speziell an Moni (Tara und Mandy), die so fleissig für uns photographiert hat! -
und an unsere tollen Hunde, die so schöne Treffen mit so viel netten Menschen überhaupt erst ermöglichen!

 

Die Liebe zu unseren Kromfohrländern, den Eingekreuzten wie den Reinrassigen,
ist das Band, welches alles zusammen hält, spürbar für alle, die dabei waren –
am Holderheidetreffen 2011!

Sybille Nass, 9. Mai 2011

 

Bild-Impressionen vom Holderheidetreffen 2011!