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Kromfohrländer von der Holderheide
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Tarantella von der Holderheide
Kein Formel-1 Rennen hätte es uns spannender machen können als - unsere Tara.
Nach einer längeren Zuchtpause suchten wir für Katla für den letzen Deckakt den Rüden besonders sorgfältig aus: Die „Nicht-Verwandschaft“ sollte passen, aber auch das Wesen sollte unseren Ansprüchen genügen: ein Rüde ohne Machoallüren und so wenig Territorialverhalten wie möglich. rauhaarig natürlich und für Katla passend, mit aufgebrochener Scheckung als „unwichtigstes“ Kriterium , aber durchaus beachtenswertes, denn Katla mit Mantelscheckung benötigt zum Erhalt der aufgebrochenen Scheckung einen entsprechend gescheckten Paarungspartner. Fündig wurden wir mit einem Rüden aus der eigenen Zucht, Samir von der Holderheide. Kritisch hinsichtlich des Wesens ist dieser Rüde für uns nach wie vor ein Ausnahmehund – er zeigt auch nach über drei Jahren keinerlei Machomacken an der Leine, weicht Konflikten grundsätzlich aus und ist in seinem eigenen Territorium immer noch freundlich zu Besuch, Postboten, Kindern, etc. – Wesen, Abstammung passte, aber auch die Optik…. Wie bei allen vorangegangenen Würfen hatte Katla eine problemlose
Schwangerschaft und die Geburt der ersten sechs Welpen verlief ganz normal.
Nach sieben Welpen schien die Geburt abgeschlossen und sie zeitigte niederschmetternde
Ergebnisse: Von sieben Welpen waren SECHS RÜDEN!!!!! Die einzige
Hündin hatte corny-feet und fiel damit aus der Zucht. Nachdem alle Helfer nach Hause geschickt waren, trat erst einmal Ruhe
ein und die „schlechte Nachricht“ konnte sich setzen. Aber:
„Die Hoffnung stirbt am Schluss“ – es war „nur“
eine Pause. Katla machte sie bestimmt, um die Spannung zu erhöhen;-))))
Nach fünf Wochen erstes Aufatmen: sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit
rauhaarig – sollten wir wirklich soviel Glück haben, und eine
adäquate Tochter von Katla nachgezüchtet haben??????? Als langjährige Züchter bleiben wir jedoch misstrauisch – und leider zu Recht. Die niederschmetternde Nachricht: die Mutter von Samir ist an einer Autoimmunerkrankung erkrankt – was tun????? Vorerst warten wir die Entwicklung ab. Keiner von den Geschwistern von Samir zeigt glücklicherweise bislang Anzeichen einer Autoimmunerkrankung – aber nun heißt es harte Entscheidungen treffen zu müssen.
Und der nun nicht mehr vorhandene „Zuchtwert“ ändert nichts daran, dass sie im Wesen ein echtes Schätzchen ist und vom Aussehen her für Kromfohrländer beste Webung betreibt;-)))) —————————————— Nach vielen schlaflosen Nächten haben wir uns entschlossen, für
Tara einen guten Platz zu suchen. Und im November wurden wir fündig
- sie hat den Besten gekriegt! Tara wohnt jetzt in unserer Nähe,
mit Hundegesellschaft und einem Frauchen, welches sich ganz ihren Hunden
widmet.
©Sybille Nass, November 2008 und hier: unsere Tara:
Gesucht und gefunden - zwei echte Freundinnen, Tara und Mandy im März 2009 Mit Worten schwer zu beschreiben, in Reimform gehts eher;
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