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Veni Vidi Vici von der Holderheide

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Die Besitzer von Veni Vidi Vici berichten von ihrem Leben mit unserem V-ling,
wir möchten diese "Liebeserklärung" gerne mit Ihnen teilen!
...jetzt zu "unserem" Sonnenschein:
Ich glaube, Ihr habe keine Vorstellung davon, was für eine Freude uns dieser kleine Hund (na ja) macht.
Sie ist immer gut drauf, will uns alles recht machen, auch wenn ihre Schnüffelnase ihr hierbei manchmal einen Streich spielt. Ihr Geist ist dann willig, aber der Körper schwach und sie muss ,bevor sie unserem Befehl schwanzwedelnd nachkommt, kurz noch einen kleinen Ausflug zum Ort ihrer Begierde machen. Um danach mit höchst unschuldigem Blick und schwanzwedelnd ihre Belohnung abzuholen, weil sie ja so schön hergekommen ist.
Sie zerrt mit uns für ihr Leben gern mit einem Spielzeug, nicht um es danach tot zu schütteln, sondern nur, weil es so einen Spass macht. Wenn wir nicht mehr wollen ist es für sie sofort auch uninteressant.
Sie schläft genauso lange wie wir. Egal, ob bis 10 Uhr oder nur bis 6 Uhr. Jetzt liegt sie hier neben mir und schnarcht ganz leise vor sich hin. Sie läuft übrigens oft im Schlaf nochmals den Spaziergang vom Tag ab. Wenn‘s ganz toll war, wird auch schon mal im Schlaf gebellt oder gewinselt.
Sie hat eine super sportliche Figur, ist fit wie ein Turnschuh und hat sich zu einer selbstbewussten jungen Hundedame entwickelt.
Bei uns pflegen die Hundebesitzer einen sehr entspannten Umgang miteinander und man weiss genau, wenn ein Hund frei auf einen zukommt, dann gibt es auch kein Problem. Vici hat viele Freunde unter den Hunden und viele Fans unter den Hundebesitzern. Sie hat Speed und Temperament ohne Ende und das Schönste für sie ist es, wenn ein anderer Hund mit ihr Fangen spielt. Dann legt sie sich in die Kurven, schlägt Haken wie ein Hase und will gar nicht mehr aufhören zu rennen.
Sie hat auch schon den 13jährigen Max, einen ca. 50 kg schweren Hirtenhund dazu gebracht, hinter ihr herzujagen und danach konnte er auch endlich sein Häufchen machen. Tyson, ein 60 kg schwerer Rottweiler, ist ihr spezieller Freund.
Er macht sich immer ganz klein, damit sie mit ihm spielt und dann hetzt er seine 60 Kilo gnadenlos hinter ihr her. Die Zunge hängt ihm bis zum Knie, der Sabber läuft, aber er jagt ihr tapfer hinterher und sie wie ein Hase laut bellend vorneweg. Na, nicht müde werden! scheint sie ihm zu sagen. Wir haben unseren Spass dabei.
Ihre beste Freundin heisst Happy und ist ein kleiner Irish Terrier. Die beiden sind unzertrennlich und wenn wir uns morgens auf der Wiese treffen, dann stürmen sie so aufeinander zu, dass ich fast ein wenig Angst habe, dass sie sich die Köpfe einrennen. Happy ist nicht müde zu kriegen und hetzt hinter Vici her, immer 4 Sprünge machend, wenn Vici einen macht. Happy darf, wenn Vici dabei ist, auch frei laufen, weil sie dann immer bei uns bleibt. Ansonsten verschwindet sie auch gerne in Gärten, Bächen, spürt nach Mäuselöchern etc..
Neulich wollte Happy nicht von einem Mauseloch weg und wir haben es erst zu spät bemerkt. Jedenfalls waren wir schon 200 m weg. Vici stand neben mir und ich habe sie mit viel gutem Zureden dazu gebracht, Happy zu uns zu holen. Für mich war es unglaublich. Ich habe richtig gesehen wie es in diesem Hundehirn arbeitet.
Wo schickt sie mich den hin? sonst soll ich doch immer nicht so weit weg.
Sie lief immer 20 Meter, dann schaute sie wieder zu mir zurück.
Ich wieder, ja! Vici, hol die Happy, geh! Nochmal 20 Meter usw.
Dann mit einem Mal rennt sie los zu Happy und buddelt mit im Mauseloch. Wir dachten, jetzt sind wir sie beide los.
Zwei kurze Pfiffe mit meiner Pfeife (unser Komm her-Zeichen) und Vici puffte Happy an den Kopf und beide kamen Hals über Kopf mit fliegenden Ohren zu uns gerannt. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke, das war eine Riesenleistung für so einen jungen Hund. Ich war total begeistert.
Apropos die Ohren: Eigentlich finde ich ja Kromiohren schöner, aber wenn Vici mit fliegenden Ohren auf mich zugerannt kommt, ist das natürlich auch superschön.
Leider konnten wir ihr das Hochspringen noch nicht ganz abgewöhnen, vor allem bei Kindern ist das noch ein grosses Problem. Sobald irgendwo Kinder auftauchen oder wenn sie nur schon die Kinderstimmen hört, ist sie weg und küsst die Kinder ab. Geht natürlich gar nicht und dadurch können wir noch nicht ganz relaxt spazieren gehen. Leider!!!
Im Grossen und Ganzen wird es aber besser.
Natürlich trohnt Vici nachts mitten in unserem Ehebett. Der Hund kommt nicht ins Bett!!! So hieß es mal.
„Wo bleibt den Vici?“ fragen wir uns, falls sie mal zu spät ins Bett kommt oder die Nacht zu warm ist und sie deshalb nicht rein will.
Morgens wird sich ausgiebig gestreckt, dabei lässt sie zufriedene Grunzgeräusche von sich und dann wird es Zeit, dass man unter die Decke verschwindet, sonst wäscht sie einem gleich morgens sehr liebevoll und ausgiebig die Ohren.
Ansonsten ist sie perfekt, sie bellt nicht wenn es klingelt, knurrt keine Nachbarn an oder hat sonst irgendwelche Macken. Gestern bin ich mit ihr eine Stunde ohne Leine im Wald spazieren gegangen. Ich habe sie immer beschäftigt und es war sehr anstrengend für sie. Diese vielen Vögel und Geräusche und vor allem Gerüche. Sie war sehr aufgeregt, aber sie hat immer auf mich geachtet und konnte sich jeden Ausflug ins Unterholz nach einer kurzen Bedenkpause verkneifen.
Toll, denn eigentlich jagt sie schon gerne hinter allem Möglichen her, wenn ich nicht aufpasse.
So langsam klebt sie auch nicht mehr ganz so arg an mir, ich kann ab und zu alleine aufs Klo und wenn ich das Stockwerk wechsle, schläft sie schon mal unten weiter, wenn auch nur für fünf Minuten. Aber immerhin.
Im Garten stromert sie auch gerne rum, da braucht sie mich auch nicht unbedingt.
Auto fährt sie nicht so gerne, da bleibt sie dann lieber alleine zu Hause. Aber wenn sie muss macht sie es schon klaglos mit. Wenn wir mit den Sporttaschen an der Tür stehen, zeigt sie deutlich, dass sie lieber zu Hause bleibt.
Am Anfang habe ich sie mit zum Training genommen, aber sie bleibt jetzt lieber zu Hause.
Familie Roos, April 2011
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