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Kromfohrländer von der Holderheide |
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Viva Vanilla von der Holderheidegeboren am 2. August 2010 Sucre x Rumo von der Holderheide
Mit Viva Vanilla haben wir die Gelegenheit, einmal das Vorgehen für das Einkreuzen genauer zu beleuchten, denn Viva Vanilla ist eine sehr typische F1-Hündin, das heisst eine Hündin der ersten Generation aus Fremdhund x Kromfohrländer. Um zu einem sinnvollen Ergebnis in der Zucht zu kommen, ist es unabdinglich, sich die Vorzüge der eingesetzten Hunde, aber auch die nicht in das Ziel gehörenden Punkte der in die Zucht einzusetzenden Hunde anzusehen und gegenüberzustellen: Da wäre auf der einen Seite einmal die Mutter von Viva Vanilla: Sucre, eine aus Frankreich importierte Grand Basset Griffon Vendéen-Hündin Ihre Vorzüge, die uns bei unserem Ziel, einen gesünderen und leichter händelbareren Hund unterstützen sind: •Einwandfreies Sozialverhalten mit der Fähigkeit, alle Beschwichtigungssignale sowohl empfangen, als auch aussenden zu können. •Sie greift bei Hundemobbing ein, ohne aber den von mir wenig geschätzten •Ein tolles, harsches Haar mit richtig guter Unterwolle, das sie für jedes Wetter unempfindlich macht. •Eine sehr hohe Sensibilität, die sie mit sehr hoher Bindungsbereitschaft an ihre •Sie liebt alle Kinder und für die eigenen Kinder spielt sie auch Babysitter. •Sie arbeitet für ihr Leben gern und lernt wahnsinnig schnell. •Sie ist nicht wasserscheu und unempfindlich im Gelände. •Der Grand Basset gilt selbst als sehr gesunde Rasse ohne bekannte Erbkrankheiten. •Die Rasse ist gescheckt, eine Grundvoraussetzung für die Züchtung von Schecken. •Sucre hat gaaanz lange Ohren - es gibt keine Probleme mit Stehohren. •Sie wurde von Vorbesitzer wegen ihrer Nichteignung zur Jagd abgegeben. •Ihre für diese Rasse nicht typischen, zum Kromfohrländer jedoch passenden, harmonischen Gebäudeproportionen. •Sie verfügt über einen schwingenden, gleichmässigen Trab ohne Passveranlagung. •Fressen und Trinken sind bei ihr in einem guten Verhältnis, weder ist sie verfressen •Geringe Bellneigung. •Keine in der Abstammung erkennbare Inzucht. •Sucre ist eine ruhige, ausgeglichene, nicht Arbeit einfordernde Hündin, die mit zehn Minuten Nasenarbeit am Tag ausgelastet ist.
Natürlich muss der Züchter bei einem Einsatz einer fremden Rasse die Punkte erkennen, die diesem Ziel nicht dienen, was bei Sucre sind: •Eine natürliche Jagdveranlagung, gering ausgeprägt, jedoch vorhanden mit •Ihre eigene Größe, mit über 50cm Schulterhöhe ist sie deutlich zu gross und •Sie besitzt sehr viel lose Haut mit Wamme, was sie einem anderen Konstitutionstyp •Ihr Kopf ist durch einen Hinterhauptstachel gekennzeichnet, die Lefzen sind lose •Ihr Fell neigt zum Verfilzen und muss regelmässig gebürstet werden. •Sie ist insgesamt keine elegante Hündin und mit ihrer kräftigen Rute kann sie •Im Auto benötigt sie defninitv viel Platz. •Futterressourcen werden von ihr gegenüber anderen Vierbeinern verteidigt.
Kommen wir zum Vater von Viva Vanilla, dem reinrassigen Kromfohrländerrüden "Rumo von der Holderheide" und seinen Vorzügen: •Kromfohrländer bleiben stets bei ihren Besitzern und können in Wald und Flur •Rumo hat immer ein sauberes Fell, der Dreck fällt, ist er getrocknet, einfach •Die Grösse ist ideal, er findet überall Platz und zur Not kann man ihn auch schnell •Er hat ideales, rauhes Haar mit guter Unterwolle, leicht zu trimmen und zu pflegen. •Kromfohrländer lernen schnell und gerne. •Durch ihre intensive Nähe zu ihrem Besitzer verstehen sie deren "Worte" •Sie sind ausgesprochen sensibel. •Ihre Anpassungsfähigkeit ist nahezu legendär, das macht sie zu einem einmaligen vierbeinigen Begleiter. •Es sind sehr sportliche Hunde, die sowohl hundesportlich wie auch beim Wandern,Joggen, •Ihre Begeisterung für ihre Besitzer ist überschwänglich und ihre Freude ist
Die Nachteile der Kromfohrländer sind der Grund, warum wir das Projekt einkreuzen initiiert haben, in der Kurzfassung sind dies: •Die hohe Inzucht mit all ihren Nachteilen, vermehrtes Auftreten von Erkrankungen, zunehmend in den Jahrgängen auch vermehrt kleine oder leere Würfe. •Gesunkene Vitalität, die Lebenserwartung ist gegenüber dem statistischen •Kromfohrländer verfügen nicht über ein ausreichendes Signalverhalten, um •Rüden sind häufig an der Leine regelrechte "Macho´s" und führen sich entsprechend •Viele Kromfohrländer entwickeln im Laufe ihrer Jahre eine starke Überempfindlichkeit gegenüber Reizen wie Schüssen, Knallkörpern etc. mit entsprechenden Folgen. •Im Gegensatz zu anderen Rassen trinken Kromfohränder zu wenig, eine Nieren-Empfindlichkeit könnte damit erklärt werden. •Prostataprobleme führen für zu viele Rüden zu einer medizinisch indizierten Kastration. •Reinrassig sind sie nicht als Rasse zu erkennen, die unterschiedlichen Fellvarianten •Kromfohrländer sind keine Kinderhunde, sie akzeptieren alle Familienmitglieder, auch die Kinder, für ihre Orientierung ziehen sie jedoch Erwachsene vor. •Fremde Kinder werden wie fremder Besuch behandelt, an den Freunden der Kinder •Das Territorialverhalten vieler Kromfohrländer ist zu ausgeprägt, darunter kann •Kromfohrländerrüden tolerieren in der Regel auf ihrem Gebiet keine anderen Rüden, ausser sie kennen sich "von Kindesbeinen an". •Es treten so viele Erkrankungen auf mit so vielen erkrankten Kromfohrländern, •Es war uns als Züchter nicht mehr möglich, für uns gesundheitlich akzeptable Paarungspartner für unsere Hündinnen zu finden. Und so sieht das "Ergebnis" einer F1-Hündin in Aussehen:
und Wesen aus:
Folgende Zielsetzungen wurden mit Viva Vanilla erreicht: •Sie ist deutlich kleiner als ihre Mutter, etwa so gross wie ein grosser Kromfohrländerrüde. •Sucre´s Standardvorfahren sind bei keinem Geschwister durchgeschlagen, Viva Vanilla •Viva Vanilla hat deutlich kürzeres Haar bei hervorragender Qualität. •Im Winter kann Viva Vanilla auch eine Stunde lang im Garten im Schnee sitzen, •Kinder liebt sie über alles, die eigenen wie auch fremde Kinder. Egal wie sehr die Kinder mit Viva toben - nie ist sie übelnehmerisch oder ist es ihr zu viel - ihre Belastung Kindern gegenüber scheint grenzenlos. •Sie hat anliegende Lidränder, das Ektropium der Mutter wurde durch diese Verpaarung kompensiert. •Ihr Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden ist einwandfrei, für eine endgültige Aussage muss man allerdings noch ein Jahr warten. •Mit momentan 14 Kilo entspricht das Gewicht der Grösse. Ihr fehlt der Jagdtrieb der Mutter. •Auch wenn das Rudel wegläuft, kehrt sie nach kurzer Zeit ohne Abrufen alleine und selbständig zu uns zurück. •Sehr robuste Psyche, bei "erschreckenden" Situationen und Geräuschen erholt sie sich sehr schnell. •Straffe Haut und keine Wammenbildung, damit passt sie sich dem Kromfohrländertypus an. •Ihre Ohren sind nur halb so gross wie die ihrer Mutter, immer noch so lang, daß nie geklebt werden müsste;-))) •Ausgeprägtes Trinkverhalten, Nierenprobleme sind bei ihrem Wasserkonsum nicht zu erwarten. •Sie kennt kein Futtermäkeln. •Viva Vanilla ist ungemein anhänglich und Besitzerbezogen. •Es zeichnet sie ein sehr schönes Gangwerk aus mit gleichmässigem Trab. •Der Hinterhauptstachel ist nur noch im Ansatz vorhanden, die Lefzen liegen an.
Was ist zu berücksichtigen, wenn Viva Vanilla selbst in die Zucht geht? Viva ist im Typ noch zu sehr "Griffon", was bei ihr eine Paarungsempfehlung mit einem reinrassigen Kromfohrländer zur Folge hätte.
Mit Viva Vanilla haben wir eine F1-Hündin, wie wir sie uns idealer nicht vorstellen können * * * * * * * * * * * * * * * * Passend zum Thema empfehlen wir zur weiteren Lektüre den Artikel von Frau Dr. Sommerfeld-Stur * * * * * * * * * * * * * * * * Bilder von Viva Vanilla
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