Kromfohrländer
von der Holderheide

     

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Welpenvergabe in der Holderheide

Wie halten wir in der Holderheide es denn mit der Welpenvergabe?
Wie und Wann entscheiden wir?

 

Bevor wir Welpen haben, laden wir alle Interessenten zu uns ein, gehen mit ihnen spazieren oder/ und besprechen bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee und Kuchen, warum ein Kromfohrländer als neues, vierbeiniges Familienmitglied geplant ist und ob diese Rasse die Wünsche der Käufer auch erfüllen kann
.
Damit von diesen Informationen nichts verlorengeht, führen wir ein "Interessentenbuch", damit wir auch niemanden vergessen können und uns bei den vielen Interessentenbesuchen auch noch der Hintergrund präsent ist.

Was wir stets ansprechen, ist unser Vergabemodus:

Wir möchten die Interessenten vorher kennenlernen, damit wir als Züchter und als diejenigen, welche die Welpen am besten kennen, (sie wachsen ja bei uns im Wohnzimmer auf und damit mitten in unserem Leben!) einen Eindruck davon erhalten, welcher Welpe temperamentsmässig zu seinen neuen Besitzern passt - demgemäss suchen auch wir als Züchter den passenden Welpen aus.
Das heisst, dass bei uns KEIN Interessent "seinen" Welpen aussuchen darf - wir machen auch keine Versprechungen auf konkrete Welpen bezogen.

Unsere jahrzehntelange Erfahrung gibt uns bei diesem Verfahren recht, denn bei weit über hundert verkauften Welpen ist die Rückläuferquote noch nicht ein mal eine Handvoll.....

Wir versuchen, von den Interessenten geäusserte Wünsche zu berücksichtigen, aber wenn der von uns ausgesuchte Welpe abgelehnt wird, (was vollkommen in Ordnung ist, es muss ja auf beiden Seiten passen!), versuchen wir diese Interessenten entweder weiterzuvermitteln, oder sie kommen bevorzugt beim nächsten Wurf zum Zuge.

Ein Beispiel: Nala von der Holderheide schlief IMMER, wenn ihre neue Familie sie besuchte. Nun sollte Nala in eine ausgesprochen sportliche Familie gegeben werden und Nalas Frauchen äusserte sich sehr besorgt darüber, ob Nala denn zu ihnen passen würde - sie schlafe doch immer, wenn sie zu Besuch seien. Kurz vor der Abgabe erhielten wir noch einmal ein eindringliches Telefonat, ob wir uns auch GANZ SICHER seien, dass Nala zu ihnen passe. Wir seien ganz sicher bestätigten wir, und so wurde Nala von ihrer neuen Familie abgeholt. Und bewies zu Hause ganz schnell, dass sie bei den Besuchen ihr wahres Temperament gut verheimlicht hatte;-)))
(...und dass unsere Empfehlung gepasst hat, lässt sich sehr gut auch in unserer Rubrik "Hundesport" verfolgen, dort ist Nala auch aufgeführt)
Solche Beispiele wie mit Nala lassen sich beliebig fortführen…


Die Voraussetzung für so einen Vergabemodus ist allerdings, dass man als Züchter die Zeit für viele Interessenten aufbringen möchte, dass die Interessenten die Fahrt auf sich nehmen und dass man als Züchter sich so intensiv mit den Welpen auseinandersetzen will, dass man passende Welpen zu passenden Interessenten geben kann. Für uns ist kein anderes Handeln vorstellbar.

Die definitive Vergabe der Welpen entscheiden wir meist erst so in der 6. oder 7. Lebenswoche der Welpen, relativ spät also, aber so sind wir sicher, dass der Hund zu den Interessenten passt und umgekehrt.