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von der Holderheide |
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U-Wurf von der HolderheideWoche 3 |
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Noch sind Schlafen und Trinken die Hauptbeschäftigungen
der Rasselbande, aber in den Wachphasen wird dafür fleissig geübt:
einer der Welpen fängt an sich aufzustemmen, sobald aber auf allen
vier Beinchen stehend, wird ohne zu zögern durchgestartet - da
ist nichts wackeliges mehr in den Bewegungen, nur die Ortung ist noch
sehr unkontrolliert.
Und so laufen in der kurzen Wachphase die Welpen aufeinander zu, voneinander
weg, aber genauso purzeln sie übereinander, wenn sie sich - was
häufig der Fall ist - gegenseitig bei den "Laufattacken"
im Wege stehen.
Auch das Bellen wird schon geübt, nach dem Jammern einzelner Welpen,
wenn sie nicht gleich die Milchquelle finden, ein ganz neuer Laut. Und
man könnte fast meinen, die Welpen sind selbst erstaunt, dass sie
schon solche akzentuierte Töne herausbekommen.
Aber wie von unsichtbaren Fäden gezogen, macht es auf einmal einen
"Schlag", und alle Welpen liegen wieder friedlich schlafend
auf einem Haufen und wir Aussenstehenden warten dann neugierig auf die
nächste "Aktionsphase" ;-)))
Die Schlafphasen werden natürlich für´s Wiegen genutzt
und mit den vollendeten zwei Wochen haben die Kleinen nun ihr Gewicht
verdreifacht.
©Sybille Nass/24.4.2010
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| Das linke Bild zeigt den Rüden Nr. 1 in
der dritten Woche, zur Verdeutlichung haben wir das Bild aus der
2. Woche rechts angehängt. Die Farbänderung ist deutlich
sichtbar, wir schrieben letzte Woche diesbezüglich:
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Man kann noch so viele Welpen aufgezogen haben: es ist
immer wieder faszinierend, zu beobachten, in welcher Geschwindigkeit
die Entwicklung der Welpen voranschreitet. Sind sie gerade noch so unbeholfen
durch den Auslauf gepurzelt, so hat sich das Bild innerhalb von drei
Tagen schon wieder vollständig geändert: Sind die Welpen aufgewacht,
so sind sie auch schon auf den Beinen und fangen sofort an, die Mutter
im Auslauf zu suchen, um ihren "Milchdrang" zu befriedigen.
Maggie hat dadurch schon keine Zeit mehr, die Welpen in Ruhe durchzukontrollieren
und ein weiterer Entwicklungsschritt hat still und heimlich stattgefunden:
die Welpen können sich ohne Hilfe der Mutter lösen. Auch schafft
Maggie es fast nicht mehr, sich zum Säugen hinzulegen, manchmal
reicht es gerade noch zum Hinsetzen, was die Welpen nicht weiter stört,
denn sie haben gelernt, daß auch im Sitzen und im Stehen die Milchbar
erreichbar ist. Ist dieses vordringliche Bedürnis gestillt, so
fallen die Welpen nicht einfach mehr "um" oder, was auch immer
zu einem Schmunzeln verführte, "fallen" eingeschlafenerweise
von der Zitze ab, sondern nun geht es erst richtig los: da wird fleissig
laufen geübt, sich gegenseitig angenagt - das Ohr des Nachbarn
will ja auch mal angeknabbert sein, es wird gebellt und in kleinen Rangeleien
wird sich auch schon versucht, sprich: jetzt kommt Leben in den Auslauf!
Für Besucher wird es dadurch immer spannender den Kleinen zuzusehen
und Maggie lässt sich durch keinen Besuch aus der Ruhe bringen,
mögen es noch so viele Zwei- und Vierbeiner sein;-))))
Auch gewichtsmässig ist es zu deutlichen Verschiebungen gekommen.
Konnte der Einser-Rüde lange seine "Vormachtsstellung"
behaupten, so hat ihn die letzte Hündin nun eindeutig überholt
und ist nun die Schwerste im Bunde. Der Zweier-Rüde folgt ihr dicht
dahinter und Rüde Nummer Eins ist auf Platz Vier in der Gewichtstabelle
gerutscht. Noch interessanter wird es sein, wenn wir am Wochenende zufüttern
und wie sich die Gewichte mit dem Zufüttern verschieben - am Wochenende
fangen wir damit an......
....wer sich wundert, daß die Welpen bei uns mit
Nummern bezeichnet werden, der möge sich kurz mit unserer Vorgehensweise
bei der Namensvergabe vertraut machen: Wie bekannt, handelt es sich
bei diesem Wurf um den U.ten Wurf in der Holderheide, d.h. alle Welpennamen
beginnen mit dem Buchstaben "U" - und wer bei der alphabetischen
Reihenfolge jetzt mit Entsetzen denkt, dies sei der 21.te Wurf, welcher
der armen Maggie zugemutet werde, dem sei versichert: es ist ihr Erster!
Die Würfe werden im "Zwinger" nach der Anzahl der gefallenen
Würfe alphabetisch zugeordnet, unabhängig von der jeweiligen
Hundemutter.
Da bei uns sehr familiäre Verhältnisse zwischen Züchtern
und Käufern bestehen und wir uns mehr oder weniger regelmässig
wiedersehen, ist es für alle Beteiligten - aber besonders auch
beim grossen Holderheide-Treffen - sehr schön, wenn die Welpen
"ihren" Namen, welchen sie im Zuchtbuch führen - behalten,
so dass jeder "Informierte" sofort weiss: ah, das ist ein
Welpe aus dem U-Wurf mit Maggie als Mutter und Boromir als Vater.
Was bei einem anders lautendem Rufnamen erst einmal eruiert werden muss.
Und da den neuen Besitzer der Namen ihres zukünftigen Familienmitgliedes
so gut gefallen muss, dass sie ihn auch damit rufen, überlassen
es wir auch ihnen, sich über den Namen ihres neuen Familienmitgliedes
Gedanken zu machen.
Nur mit "U" muss er beginnen;-))))
©Sybille Nass/28.4.2010