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V-Wurf von der Holderheide
Woche 1
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zufriedene Sucre - mit Recht!
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Hündin Nr. 1 / Vola
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Hündin Nr. 2 / Viva Vanilla
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Hündin Nr. 3 / Visby
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Hündin Nr. 4 / Veni Vidi Vici
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Hündin Nr. 5 / Viola
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Rüde Nr. 6 / Vivaldi
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vier Hündinnen
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alle Hündinnen
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der erste Schluck (Hündin Nr. 2) |
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Sucre begrüsst die fünfte Hündin
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Hündin Nr. 1 und Nr. 2
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die beiden hellen Mädels
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Gedränge an der Milchbar...
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Hündin Nr. 1 ist da
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Hündin Nr. 2
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Hündin Nr. 3
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das dunkel geborene Quartett
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alle Sechse...
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der Kronprinz, Welpe Nr. 6, der Rüde
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die ersten vier Damen!
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Der V-Wurf- ach, wie lange ward dieser Traum schon gehegt und gepflegt - und nun ist er Wirklichkeit geworden!
Die Idee allein, eine Griffon-Hündin für das Einkreuzprojekt zu suchen, in Frankreich endlich eine passende Hündin zu finden (sie sollte über nur geringen Jagdtrieb verfügen, kinderfreundlich sein und Katzen kennen und akzeptieren - keine leichte Bedingungen!) und sie dann erst einmal ganz erwachsen werden zu lassen. Mehr dazu hier!
Dann blieb der erste Deckakt ohne Ergebnis - die Enttäuschung war riesig, besonders da unsere Erwartungen an diese Verpaarung so hoch waren. Und unser Traum, eine Hündin von Sucre behalten zu können, zerplatzte wie eine Seifenblase.
Für uns ein herber Rückschlag, erfüllt Sucre doch sehr viele von unseren Bedingungen, welche wir an eine Zuchthündin stellen: mit anderen Hunden zeigt sie ein sehr gutes Sozialverhalten, sie ist sehr kinderfreundlich, überhaupt freundlich gegenüber allen Menschen. Daß sie auch noch ausgesprochen intelligent und lernfreudig ist, würde in ihrem Fall ein Griffonerbe bei den Kromfohrländern bestätigen. Ihre Ruhe und Ausgeglichenheit ist ein weiterer Pluspunkt, unser einziger Wermutstropfen ist, daß wir sie nicht bereits als Welpe bei uns aufnehmen konnten.....
So waren wir auch sehr verhalten in unserer Freude, als Sucre nun erneut belegt werden konnte - wussten wir doch nicht, ob es diesmal klappen würde. Ein Ultraschall nach drei Wochen , etwas, was wir sonst nie bei unseren Hündinnen machen lassen - liess Hoffnung keimen.
Drei "Blasen" konnte die Tierärztin erkennen, mehr wollten wir nicht wissen, unser Schätzchen liess nämlich alles brav mit sich machen, rasieren, untersuchen, und, und, und, - aber sie verspannte sich während der Untersuchung zunehmend und uns war ja nur wichtig zu wissen, ob der Deckakt von Erfolg gekrönt war.
Auch hinsichtlich der Ferienplanung wollten wir in diesem speziellen Fall Bescheid wissen, denn die Geburt sollte genau zu Ferienbeginn sein und wir haben neben den Hunden natürlich noch zwei Hauptpersonen in Form unserer zweier Buben zu berücksichtigen;-))))
So blieben wir bis zur wirklich sichtbaren Rundung ihres Bauches vorsichtig mit Prognosen und hofften......
Pünktlich zum bayerischen Ferienbeginn hat Sucre sich dann entschlossen, uns von aller Spannung zu befreien und am 2.8.2010 morgens um 7:39 Uhr erblickte die erste Hündin mit stolzen 503 Gramm Geburtsgewicht das Licht der Welt.
Eine schön gefleckte, dunkelgeborene Hündin, vital und kräftig und uns fielen wahre Wackersteine vom Herzen: das Damoklesschwert eines kompletten "Rüdenwurfes" war gebannt!!!!!!
Aber es kam besser und besser - wie wenn Sucre unseren Traum gespürt hätte, entliess sie ein Welpe nach dem anderen aus der "gemütlichen" Höhle und immer wieder wurde eine Hündin geboren, bis es fünf an der Zahl waren.
Die zweite Hündin ist hellgeboren, mit 373 Gramm die leichteste im Wurf, sie kam eine gute Stunde nach Nummer Eins zur Welt und befriedigt mein geheimes Faible für hellgeborene Welpen;-)))
Eine halbe Stunde später folgt Nummer Drei, mit 511 Gramm eine echte "Wuchtbrumme", dunkelgeboren, mit viel Weissanteil, Kontrastprogramm zu Katla.
Nummer Vier kommt eine Dreiviertelstunde später, (9.45 Uhr, 398 Gramm, hellgeboren) und es ist faszinierend, wie ruhig und selbstverständlich Sucre bei der Geburt agiert. Sie lässt keinerlei Hektik und Stress aufkommen, immer liegt sie gelassen in der Wurfkiste und vermittelt allen Zuschauern und Helfern - und derer sind etliche um sie herum versammelt - daß sie die Lage prima im Griff hat.
Und obwohl sie nun eine lange Pause einlegt, kommen nicht eine Minute bei uns Zweifel auf, daß alles in Ordnung ist - sie strahlt einfach so viel Ruhe aus, daß kein Gedanke an Komplikationen entstehen kann. Was sicher auch daran liegt, daß die Welpen einfach mit zwei, drei Wehen quasi "herauspurzeln" ... So wird es Mittag, als sie sich entschliesst, um 13:06 Uhr mit der Geburt fortzufahren und zu unserer Freude Hündin Nummer Fünf "in die Freiheit" entlässt. Mit 424 Gramm, schöner, gleichmässiger Zeichnung eine dunkelgeborene Hündin.
Sucre zeigt nun an, daß sie sich lösen muss, und während einer mit ihr kurz hinausgeht, wird das Lager "runderneuert" und alles saubergemacht. Bevor sie sich wieder häuslich einrichtet, tasten wir sie ab, sie scheint leer zu sein, zumindest ist kein Welpe direkt fühlbar. Und in der Wurfkiste zurück, kümmert sie sich kurz um die Welpen und schläft zufrieden ein. Die ersten Geburtshelfer verlassen uns nun in dem Gedanken, daß die Geburt beendet ist, die Geburtsstätte, glücklich, eine so schöne Geburt miterlebt zu haben. Aber es wäre ja nicht Sucre, wenn sie es nicht spannend machen würde;.-)))
Tatsächlich hechelt sie nach ihrem Erholungsschlaf wieder und hat Wehen, mit welchen sie um 19:00 Uhr den Kronprinzen des Wurfes zur Welt bringt - den einzigen Rüden! Dunkelgeboren und vollkommen gleichmässig gezeichnet kommt er mit 449 Gramm Geburtsgewicht zur Welt und schliesst damit die Geburt und somit den V-Wurf ab;-)))
©Sybille Nass, 2. August 2010
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......und schon ist die Woche fast vorbei - die Zeit fliegt dahin. Nicht nur wegen der Welpen diesmal - auch eine Ferienwoche scheint nur halb so lang zu sein wie eine Schulwoche;-)))
Die ersten Geburtshelfer waren "ihre" Welpen schon wieder besichtigen und zeigten sich überrascht, wie rasant die Welpen zugenommen haben.
Jeder einzelne Welpe wird genau inspiziert und deren Vitalität wird lachend quittiert, denn die Kleinen saugen sofort die Finger an. Sure selbst zeigt ihre Welpen Besuchern, die sie sehr gut kennt, gerne. Fremde werden jedoch auf Distanz gehalten. Das sind wir fast nicht mehr gewohnt, Maggie und Katla sind/waren Hündinnen, welche sofort nach der Geburt jederzeit zugelassen haben, daß fremde Menschen in die Wurfkiste hereingreifen und auch Welpen herausnehmen. Da werden Erinnerungen wach an Nauka, die in den ersten drei Wochen Besucher zugelassen hat, aber wehe, es wollte ein Fremder die Wurfkiste greifen! Ihre Welpen wusste sie sehr wohl zu verteidigen. Sobald die Welpen jedoch laufen konnten, hatte sie dieses Verhalten auch abgelegt und so konnten nach der dritten Woche Besucher unbesorgt sich mit den Welpen beschäftigen, während Nauka, auf meist erhöhtem Platz, dem Treiben gelassen zuschaute.
Wir hoffen jetzt sehr, daß der Wettergott bei diesem Wurf es etwas besser mit uns meint, der U-Wurf ist ja regelrecht im Regen ertrunken und die bayerischen Kinder vermissen gerade auch ein schönes Ferienwetter - immerhin nennen sich diese Ferien "Sommerferien" - auch wenn man davon im Moment nichts spürt:-(((
©Sybille Nass, 8. August 2010
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