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V-Wurf von der Holderheide
Woche 10

Veni vidi vici, Viva vanilla, Viola, Vivaldi, Visby, Vola
anfang Oktober 2010
Nun sind die Kleinen alle bis auf unsere "Viva" ausser Haus und die ersten Rückmeldungen von den Kleinen kommen bei uns an.
So einheitlich sie sie sich nach aussen hin darstellen, so einheitlich sind sie sich auch in ihren Charaktereigenschaften: ungemein anhänglich, überaus freundlich zu allen Zweibeinern, alle zeigen eine enorme, unter reinrassigen Kromfohrländern ungewohnte Trinkfreudigkeit, die sehr nierenfreundlich ist, aber zur Folge hat, daß es mit der Stubenreiheit bei einigen Vaulingen, unsere Viva eingeschlossen, noch nicht so recht klappen will.
Eine immer sich wieder füllende Blase ist halt doch schwieriger unter Kontrolle zu bekommen, als diese von Hunden, welche von Haus aus zum sehr wenig trinken neigen.
Allen Welpen lässt sich ein ungemein spritziges Temperament attestieren, welches auch Viva zu eigen ist, allerdings wird in unserem Fall ihre Energie von den vierbeinigen Sparringspartnern Grace und Maggie sehr gut kanalisiert, so daß ihr nicht viel Spielraum bleibt, anderweitig "Blödsinn" anzustellen.
Und hatte Maggie mit dem V-Wurf prinzipiell nichts am Hut, nachdem sie gerade den U-Wurf aufgezogen hatte, so findet sie an dem einzelnen Vau-ling namens Viva durchaus ihre Freude und beschäftigt sich gerne und ausgiebig mit ihr.
Alle Welpen sind sehr verfressen, was in sofern erstaunlich ist, da weder Vater (als reinrassiger Kromi von Haus aus nicht;-) ) als auch Sucre als Mutter futtergierig sind. Aber natürlich ist dies eine sehr hilfreiche Tatsache, lässt sich doch so über das Futter einiges an Energie abarbeiten, indem sie das Futter nicht einfach "serviert" bekommen, sondern es sich erarbeiten. Man kann sie zum Beispiel bei der Futterzubereitung zuschauen lassen, dann aber sie in der Küche warten lassen, bis man das Futter in einem anderen Raum "versteckt" hat, d.h. am Anfang sind es ganz einfache und für den Hund leicht zu findende Futterplätze und sobald die Hunde das Prinzip verstanden haben, kann man die Versteckmöglichkeiten kontinuierlich steigern. Da einige Welpen von der Mutter ihre gute Nase mitbekommen haben, werden diese so ein Angebot dankbar annehmen, lastet es zum einen doch eine angeborene Neigung aus und sorgt auf der anderen Seite für die notwendige "Kopfarbeit", welche Hunde zur gesunden Entwicklung benötigen.
Wer über einen Garten verfügt, kann bei passender Wetterlage auch schon beginnen, mit dem Futter eine kleine Geradeaus-Fährte zu legen - alle Meter ein ca. walnussgrosses Stück Futter und sobald das Prinzip beim Welpen verankert ist, wird variiert.
Und um gleich einem grossen Vorurteil gegenzusteuern: Fährten legen verführt NICHT zur Jagd!!!!
Ganz im Gegenteil: Hunde, die gelernt haben, daß Zweibeiner für die Fährte zuständig sind, wenden sich an ihre Besitzer, weil sie gelernt haben, daß die tolle Arbeit von diesen initiiert wird. Hunde, die keine von ihren Besitzern gelegte Fährte kennen und kopfmässig nicht ausgelastet sind, suchen sich während dem Spaziergang ihre eigene Fährte - und wenn sie diese dann verfolgen, hat der Besitzer bereits die Kontrolle über seinen Hund verloren, denn zwischen die Wahl gestellt, was für ihn gerade interessanter ist: die toll riechende Fährte oder der (fast) immer präsente Besitzer, wird sich unser kleiner Vierbeiner wohl ziemlich sicher für erste Variante entscheiden und seinem Instinkt folgen......
Befürchteten wir beim Betrachten der Bilder der Vau-linge in der siebten Woche noch, daß da möglichwerweise weiss-braune Entlebucher heranwachsen - was so gar nicht in unserem Sinne ist - so hat sich das Format mittlerweile "gedreht" und die Beine werden lang und länger und so sind es die Ohren, welche einen deutlichen Rückschluss auf die Mutter zulassen, glücklicherweise jedoch nicht das standardtypische Griffonformat;-))))
Es ist für uns ein sehr spannender Wurf und noch spannender für uns, wo wir Viva bei uns behalten und sie selbst in ihrer Entwicklung beobachten und vergleichen können.
©Sybille Nass, 21. Oktober 2010
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