Lucretia
Lucretia

Lucretia gehört auch zu einem Zuwachs, der so nicht wirklich geplant war. Aus einer renommierten Zucht stammend hatte sie dort für Nachwuchs gesorgt und war danach "freigestellt" worden  und auf der Suche nach einem neuen Heim. Das sollte sie hier bei uns dann bekommen - weder Haushalt, Kinder noch Hunde gewöhnt, flüchtete sie sich in den oberen Stock und wurde erst einmal mit viel Geduld an Menschennähe gewöhnt - die Hunde hielten wir von ihr fern, das hätte sie zu dieser Zeit total überfordert. War sie als extrem scheue Katze zu uns gekommen, welche sich überhaupt nicht anfassen liess, hatte sie sich nach einem halben Jahr so weit entspannt, daß die Familie sie problemlos überall streicheln konnte und Lucretia schon von selbst "Köpfchen" gab, um diese sich auch abzuholen. Nachdem sie alle Zimmer des oberen Stockwerkes für sicher befunden hatte, wagte sie sich Tatze für Tatze langsam die Treppe hinunter - stets bereit, die Flucht nach oben anzutreten, schien ihr etwas unheimlich. Gut, daß unsere Hunde mit Katzen so einen entspannten Umgang pflegen, das machte es auch für Lucretia leicht, mit ihnen Freundschaft zu schliessen. Besonders Maggie zeigte hier ihr grosses Talent und immer näher kamen sich Hunde- und Katzennase. Flüchtete Lucretia noch bei Besuch, so wurde sie im Laufe der Monate immer mutiger und heute ist sie eine sehr souveräne und schmusebedürftige Katze, die ihre Freiheit sehr geniesst und den Eindruck einer rundum zufriedenen Katze macht. Sie hat den "typischen" Katzencharacter, wenn sie gestreichelt werden will, dann zeigt sie dies sehr deutlich, ansonsten geht sie ihre eigenen Wege und weiß, was sie will. Die Kinder lieben sie nicht so sehr wie ihre Aby´s , zum Teil mag das aber auch an ihrem typischen Persergesicht liegen. Konstantin lässt sich diesbezüglich sehr treffend zitieren:" Das ist so eine nette Katze - wenn das Gesicht nicht nur so eine Delle hätte..." Woran man wieder die unterschiedlichen Perspektiven bestens erkennen kann. Was des British-Kurzhaarzüchters grösster Erfolg ist, - keine Nase mehr - ist in Kinderaugen ihr grösster Mangel...

Samantha
Samantha

Samantha - ebenfalls ein Kind der Liebe und unter gleichen Bedingungen aufgewachsen wie Kiss und Co, zeigte sich von Anfang an von komplett anderem Wesen. Vollkommen autark in ihrem Verhalten versteht sie sich bestens mit ihrer Mutter "Lucretia" und ihrer Ziehmama "Ashoka", ignoriert die anderen Katzenmitglieder weitgehendst und sucht auch nie deren Nähe. Menschen sind für ihr Glück nicht erforderlich und obwohl Lucretia mittlerweile ungemein menschenbezogen und verschmust ist, zeigt Samantha nichts von dieser Anhänglichkeit, sondern geht Streicheleinheiten eher aus dem Weg. Möglicherweise fühlt Samantha sich auch nicht unbedingt als Katze, denn mit Hundewelpen aufgewachsen, kann sie wie Hunde wedeln und sucht wenn, am ehestens ihre Nähe - wenn sie denn je Nähe sucht;-)

Als einzige Katze bislang  hat sie einen schlimmen Zusammenstoß mit einem Auto gehabt und musste stationär mit diversen Brüchen behandelt werden. Nachdem sie sich davon wieder erholt hatte, liessen wir sie ebenfalls kastrieren, damit es nicht zu ungeplantem Nachwuchs kommen konnte. Solange das Wetter es zuläßt  fühlt sich Samantha draussen am wohlsten, wir haben ihr verschiedene Schlafplätze aufgebaut, in welchen sich auch im Freien gut und sicher übernachten lässt und so ist sie wie Samuel nur im Winter gerne im Haus, um die kalte Jahreszeit, gleich einem Igel, überwiegend zu verschlafen.

 

 

 

 

 

 

 

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