Wir sind leidenschafltiche Hundebesitzer und Züchter -  was den weiblichen Teil der Familie betrifft schon seit über 35 Jahren.

Zusammen mit meinem Mann betreiben wir unser "Hobby Hund und Zucht" mit Ausdauer und Leidenschaft und haben uns von Beginn unserer Zucht als Ziel gesetzt, nach besten Wissen und Gewissen umgängliche und möglichst gesunde Hunde zu züchten.

Als Grundlage dafür ist die Voraussestzung, daß die Zuchthunde freundlich und aufgeschlossen im Wesen sind, denn entgegen allen gängigen wissenschaftlichen Aussagen können wir aufgrund unserer intensiven und umfangreichen Kenntnisse in der Kromfohrländerzucht mit gutem Gewissen aus der jahrzehntelangen Praxis heraus feststellen, daß sich das Wesen eines Hundes sehr stark vererbt. Daß diese These wissenschaftlich nicht anerkannt ist mag in der äussert schwierigen Definition von einem "guten Wesen" begründet sein und beschäftigt man sich  mit den unterschiedlichen Formen von Wesentest´s, dann erkennt man sehr schnell die Problematik in der Beurteilung vom "Wesen eines Hundes", ebenso, wie der Einfluss des Halter´s auf die Entwicklung des Individuum "Hund" kein objektiv messbarer ist und eine Wesensbeurteilung des Hundes daher keinerlei statistischen Auswertung unterliegen kann - und somit eine exakte wissenschaftliche Erhebung über das Wesen eines Hundes faktisch unmöglich ist.

 

Wir sind eine Familie mit Kindern, deshalb verlangen wir von unseren Hunden, daß diese zuverlässig auch unbeaufsichtigt mit Kindern alleine gelassen werden können und wir vertrauen sowohl unseren Kindern als auch unseren Hunden diesbezüglich in jeder Hinsicht  - auch wenn in offiziellen Regelwerken darauf hingewisen wird, wegen einer potentiellen Gefahr nie Kinder und Hunde unbeaufsichtigt alleine zu lassen.

Wir können unsere Hunde jederzeit unseren Kindern anvertrauen, wir konnten dies, als die Kinder noch sehr klein waren und wir können dies genauso heute - und das ist es, was für uns zu einem "guten Wesen" zählt - soviel Vertrauen zu seinen Hunden haben zu können, daß man sie bedenkenlos und vertrauensvoll mit Kindern zusammen alleine lassen kann und die Hunde selbst ohne Erwachsene für die Kinder problemslos händelbar sind.

 

Wir sind keine Züchter, die sich damit begnügen, die Welpen aufzuziehen um sie dann abzugeben und ab und zu von ihnen zu hören. Die Abgabe unserer Welpen ist unsere Herzensangelegenheit, denn sie wachsen bei uns im Wohnzimmer zusammen mit uns auf, wir kennen und lieben sie und wenn wir sie abgeben, wollen wir für sie Plätze, an welchen sie bis an ihr Lebensende glücklich sind. Dies setzt als Züchter die Bereitschaft voraus, sich mit den zukünftigen Besitzern so früh wir möglich zu beschäftigen, denn nur persönliche Kenntnisse darüber, welche Ansprüche von den Käufern an ihre zukünftigen vierbeinigen Familienmitglieder gestellt werden erlauben die von uns bevorzugte Abgabeform, in welcher die Welpen nicht von den Käufern ausgesucht werden, sondern wir als Züchter den zur Familie und deren Bedürfnissen passenden Welpen aussuchen. Das hat in unserer jahrzehntelangen Zucht dazu geführt, daß wir gemessen an der Anzahl der gezüchteten Hunde praktisch keine Rückläufer haben und so fühlt sich für uns eine zu uns passende Zucht an.

 

Wir sind  keine Vereinsmenschen, was dazu führt, daß wir in nur wenigen Vereinen Mitglieder sind und in der Regel nur dort, wo es angebracht ist. Unabhängig von jdem Verein oder Konstrukt, welchem wir in den Jahren unserer Zucht angehört haben, war für uns nie entscheidend, welcher Tenor dort herrschte, sondern innerhalb dieser Gemeinschaften war das für uns Entscheidende, daß wir unsere Ideale in der Zucht unabhängig von einem vorhandenen "mainstream" verfolgen und verwirklichen konnten und können. Diesem Prinzip folgen wir seit Jahrzehnten und es hat uns treue und loyale Freunde geschenkt, welche uns mit ihrer Freundschaft und Loyalität stets durch die Täler der Zucht tragen. Zu den "Tälern" gehören niederträchtige Menschen, welche mit böswilligen Verleumdungen nicht einmal vor unseren Kindern Halt machten. Dies ist erschreckend und sehr demotivierend, aber mit der Zeit lernt man als Züchter, auch mit solchen - menschlichen - Rückschlägen umzugehen und mit ihnen fertig zu werden. Rassehunde, und das gehört leider zu unseren unangenehmen Erfahrungen, sind deshalb krank, weil Züchter sich nicht von Hunden trennen können und sie sich lieber "gesund" reden als zugunsten der Zucht und deren Gesundheit auf einen Einsatz zu verzichten. Und dies ist nicht das Resumé aus einer einzigen Rasse, dem Kromfohrländer, welchem wir diese Erfahrung zu verdanken haben - es  gilt dies Rasseübergreifend und wird sehr transparent, betrachtet man auf den Fachseminaren zum Thema Gesundheit und Zucht die geringe Anzahl von Teilnehmern.

Man muss als Züchter mit der Ausrichtung auf Wesen und Gesundheit akzeptieren lernen, daß nur ein geringer Teil von Züchtern sich mit diesem problamatischen und schwierigen Aspekt der Zucht auseinandersetzten möchte und viele Züchter ihre Hunde lieben wie sie sind und die schönen Seiten der Zucht geniessen wollen. Und sich eben bewusst nicht mit den unangenehmen Aspekten beschäftigen, da dies ihre Freude an den Hunden und der Zucht viel zu sehr einschränkt - der einfache Weg ist eben leichter und unproblematischer und werden die Probleme so groß, daß sie nicht mehr schöngeredet werden können, hören jene Züchter bequemerweise mit der Zucht auf.

Die Probleme ausbaden dürfen in der Regel dann die der Rasse treuen Züchter, welche sich ihr mit Leib und Seele verschrieben haben und deren Wohlergehen ihnen wirklich und wahrhaftig am Herzen liegt. So sind es in der Rassehundezucht stets die beständigen Züchter, welche alle Stürme, Höhen und Tiefen in der Hundezucht vermögen auszuhalten und ohne die es viele Rassen in der vorhandenen Form nicht mehr geben würde. All diesen Züchterkollegen gebührt unser allergrösster Respekt!!!!!

 

Wir sind keine Hellseher. Was die Gesundheit unserer Hunde bezüglich unserer Zucht betrifft, können wir nur nach bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt des Decken´s nach den für uns wichtigen Kriterien auswählen und uns vergewissern, daß soweit wir es untersuchen, nachforschen und erkennen können, die Eltern gesund sind und von ihrer Abstammung gesundheitlich bedenkenlos sind. Was wir nicht beeinflussen können ist die Tatsache, daß die eingesetzten Hunde danach nicht gegen Krankheiten gefeit sind - und sicherlich bedauern wir diesen Fakt selbst am meisten, liegt uns doch die Gesundheit unserer Hunde am Herzen. Auch ideale Verpaarungen lassen sich nicht aus dem Hut zaubern und so sind wir zum Beispiel beim A2 - Wurf sehr froh darüber, daß wir hier einen Vater haben, welcher mit 11 Jahren so vital war, daß er problemlos decken konnte  ( und dies ist nicht selbstverständlich!) und ausserdem mit der hohen Anzahl der geborenen Welpen, elf Hundekinder,  diese Vitalität noch zusätzlich belegt - und neben den wesensmässig von uns erwünschten Merkmalen ausserdem die notwendigen Voraussetzungen für ein zum rauhaarigen Kromfohrländer passenden Einkreuzhund darstellt: Schecke, mittelgross, bärtig, nicht jagend, kinderlieb. Wir sind sehr dankbar, solche Hunde einsetzen zu dürfen, besonders wenn bei entsprechend viel Arbeit und Mühe auf der anderen Seite zu einem späteren Zeitpunkt von uns eingesetzte Kromfohrländer-Deckrüden, welche zum Zeitpunkt ihres Deckeinsatzes gesund waren, erkranken. Ein Zuchteinsatz dieser mit Liebe aufgezogenen und entsprechend abgegebenen Hundekindern mit einem danach erkrankten Elternteil kann von unserer Seite nicht mehr befürwortet werden, wenn bereits vor dem Zuchteinsatz schwere Erkankungen bekannt werden und, was uns betrifft, leider auch Konsequenzen zur Folge hat, die in jeder Richtung sehr unangenehm sind.

Frau Prof. Sommerfeld - Stur, eine der bekanntesten Genetikerinnen auf dem Gebiet der Hundezucht und eine anerkannte Koriphäe, vertritt die Meinung, daß es in der heutigen Rassehundezucht nicht mehr möglich ist, komplett gesunde Hunde zu züchten, sondern vielmehr ist es Aufgabe der an der Gesundheit ihrer Rasse orientierten Züchtern, eine Ermittlung des Zuchtwertes bezüglich der in der Rasse auftretenden Erkrankungen vorzunehmen, gestaffelt nach dem Grad der Beeinträchtigung, welche der Hund aufgrund einer Erkrankung erfährt.

Als zuchtausschliessend dürfen danach alle Krankheiten gelten, welche für den Hund mit hohen Schmerzen und andauerndem Leiden verbunden sind und das Lauftier "Hund" in seiner Bewegungsfreude einschränken.

In diesem Sinne hat zum Beispiel die beim Kromfohrländer beschriebene Erkrankung "digitale Hyperkeratose" einen sehr geringen Krankheitswert, da die Hunde gut behandelbar sind, betroffene Tiere als Welpe bereits erkannt werden können, die Krankheit kontinuierlich gemerzt werden kann und die daran erkrankten Tiere eine normal hohe Lebenserwartung haben. So ist es im Grunde schade, daß es ausgerechnet für diese Erkrankung mittlerweile einen Gentest gibt, zählt sie doch zu den züchterisch selbt ohne genetische Vorkenntnisse leicht zu bekämpfende Erkrankung, während andere beim Kromfohrländer auftretende Erbkrankheiten dringend eines Gentestes bedürften, da sie für den Hund mit grossen Leiden verbunden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

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