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Update Viva

Zu allen unseren letztjährigen Sorgen gesellte sich auch Viva hinzu. Nicht wegen ihrer epileptischen Anfälle, sondern weil sie im letzten Sommer zum ersten Mal einen „Zusammenbruch“ während einer Radltour hatte. Eine weitere Sorge zu unseren vielen anderen Sorgen.

Mitten unter dem Laufen knicken ihre Hinterbeine weg, sie versuchte noch ganz wackelig zu mir zu kommen - erfolgreich, und dann lag sie da. Bei vollem Bewusstsein, aber nicht mehr gehfähig. Der Schreck war riesig, aber meine Geistesgegenwart nach wie vor vorhanden. Schnell das Handy gezückt und unserer Zucht sei Dank hatten wir Calcium-Ampullen im Haus. Marcus hat mir die sofort hergefahren und so konnte ich sie quasi sofort medizinisch versorgen. Und wie ich mir das gedacht hatte, so war es auch: die Calcium-Ampullen taten umgehend ihre Wirkung, sie konnte bereits nach kurzer Zeit wieder aufstehen und ganz normal laufen. Sicherheitshalber aber trat sie den Rückweg dann mit dem Auto an.

Es sollte nicht bei diesem einen „Zusammenbruch“ bleiben, und sobald es die Zeit zuließ - der blinde Mops in Dauerbehandlung, Welpen, angefahrene Katze usw. ließen unser Zeitfenster ja bedenklich schrumpfen, unterzogen wir Viva einer Komplettuntersuchung, mit bangem Blick, denn wir wussten ja nicht, was die Ursache für diese „Zusammenbrüche“ sein könnte: Herz? Gelenke? Etwas Anderes?

 

Und so wurde Madame komplett auf den Kopf gestellt: angefangen mit einem grossen Blutbild, Röntgen, Schallen, Herzultraschall - alles was sich untersuchen lässt, wurde untersucht. Bezüglich der Gelenke zeigte sich die Ärztin hocherfreut: alle Gelenke schauen hervorragend aus! Das ist bei so viel schlechten Nachrichten nun wirklich sehr erfreulich! 

Aber siehe da: auch in Punkto Herz lässt sich keine negativer Veränderung feststellen. Das können wir also auch abhaken. Und genauso lassen sich alle anderen Ergebnisse zusammenfassen: Auf Herz und Nieren geprüft und alles, aber auch wirklich alles im grünen Bereich! Nur die „Zusammenbrüche“ kann sich keiner erklären...

Allerdings wird unsere Zuckerschnute Anfang August elf Jahre alt - und ist damit auch nicht mehr die Jüngste. Ihre Lauffreudigkeit ist ungebremst, aber es hat sich als Wohlfühlstrecke herausgestellt, daß bis 12 Kilometer für sie okay sind - wird es mehr, steigt die Gefahr eines Zusammenbruches deutlich an. Aber  ein Leben ohne Radfahren, das geht für sie nicht. Muss sie zuhause bleiben, während ich ohne sie Rad fahre, unterhält sie hier das ganze Haus mit ihrem Geheul - welches erst endet, wenn das Frauchen wieder zuhause ist.

Und so bekommt sie vor einer längeren Fahrt bereits im Vorfeld eine Ampulle Calcium, welche sie sich anstandslos eingeben lässt und damit konnten wir weitere Zusammenbrüche erfolgreich verhindern. Wobei selbstverständlich im Gepäck stets zwei weitere Ampullen mitfahren - man weiß ja nie...

Auch wenn die Tierklinik für ihre Zusammenbrüche letztendlich keine Ursache finden konnte - wir haben auf jeden Fall eine Lösung gefunden, und das allein zählt👍🏻.

 

Apropos, ich klopfe an dieser Stelle auf Holz: Seit ca. einem  Jahr hat sei keine epileptischen Anfälle mehr und wir hoffen, daß dieser Zustand noch lange so bleibt✊🏻.

 

 

 

 

 

 

 

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