Hunde würden länger leben, wenn...

...Schwarzbuch Tierarzt.

Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet

 

Die Welt in der wir Essen und Trinken. Sie ist uns bekannt und sie hat sich gewandelt. Im Bereich der Menschen ebenso wie im Bereich der Vierbeiner. Wo früher Abhängigkeit von Ort, Umwelt und Verfügbarkeit Grenzen in Nutzen und Verzehr von Lebensmitteln setzte, erlaubt die Globalisierung unserer Welt bei uns eine permanente Verfügbarkeit nicht nur von Lebensmitteln aller Art, sondern es hat sich eine Wirtschaft etabliert, die sowohl Berufstätigen als auch dem Kochen entsagten Menschen es ermöglicht auf Fertiggerichte zuzugreifen, welche eine bequeme, schnelle und unkomplizierte Erfüllung eines Grundbedürfnisses der Menschen gewährt.

 

Ähnlich verhält es sich in der Futtermittelindustrie, welche das noch vor Jahrzehnten auf Schoko- und Milchdrops, Hundeschokolade und Büffelhautknochen beschränkte Angebot für unsere bellenden und miauenden Vierbeiner in einen mittlerweile unüberschaubaren Markt von Dosenfutter, Trockenfutter, Kauangeboten und Belohnungssortimenten in Hülle und Fülle umgewandelt hat, welcher nicht nur einem Tierschlaraffenland gleicht, sondern auch ganz klar vor Augen führt, welch starkes Zugpferd die Liebe zu unseren Tieren für die Wirtschaft ist, denn mithin steht in der Wirtschaft nicht das Wohl des Hundes, sondern die Steigerungsrate des Konzerns im Mittelpunkt.

 

Es ist kein neues Thema und es betrifft Zweibeiner ebenso wie die Besitzer von Vierbeinern.

Unser "Kopf" weiß, dass die Lebensmittel von heute nicht mehr uneingeschränkt mit gutem Gewissen eingekauft, verarbeitet, erhitzt und verzehrt werden können und es ist eine individuelle Entscheidung, die wir selbst treffen, indem wir uns entweder entscheiden, die Dinge als gegeben hinzunehmen oder unsere eigene Ernährung zu überdenken und zu verändern.

Unser Haustiere haben diese Entscheidungsmöglichkeit nicht. Sie bekommen zu fressen, was wir ihnen servieren. Fertig!

 

Aber wäre es nicht an der Zeit, sich über die Fütterung unserer Haustiere Gedanken zu machen?

 

Wir können natürlich weiterhin mit den von der Futtermittelindustrie angebotenen Gegebenheiten leben und als Kunde vorbehaltlos mit dieser zufrieden sein - aber wir können auch anfangen, uns kritisch mit Umgang, Produktion und Qualitäten des industriellen Futterangebotes auseinanderzusetzen, so wie wir auch aufgrund des eigenen Umgangs mit unserem Produkt "Nahrung" anfangen zu recherchieren und zu überlegen, wie man diese für sich selbst in Zukunft möglicherweise verändern will.

 

 

 

Ebenso wie Tiefkühlpizza ist Dosen- und Trockenfutter schlicht und ergreifend bequem. Die TK-Pizza kommt in die Mikrowelle, während man in der Zwischenzeit dem Hund die Dose in den Napf gibt oder, noch bequemer, eine Handvoll Trockenfutter hineinschüttet. So werden ohne Aufwand Zwei- und Vierbeiner schenll und unkompliziert zufrieden gestellt und so will es die Industrie mit ihrer Werbung. Denn seien wir doch ehrlich: Wir wissen doch genau, daß TK-Essen und das goldene M ungesund sind und uns letztendlich mehr schaden als nutzen.

Aber es ist nur konsequent, wenn man selbst als Nutzer dieses industriellen Nahrungskonzeptes fungiert, auch bereit ist, seine Vierbeiner ebenfalls dieser Nutzung anheim zu stellen und mit industriell hergestelltem Futter zu ernähren.

 

"Hunde würden länger leben, wenn" ist eines der Bücher, welche es wert sind, gelesen zu werden und sich gedanklich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.

Nicht nur der Hunde und Katzen zuliebe - auch um unserer selbst willen, da alle darin gemachten Aussagen übertragbar sind auf den menschlichen Bereich.

Es ist ein sehr klares und offenes Buch, welches Polemik vermeidet und mit vielen Fallbeispielen dem Leser nahe bringt, warum es uns wert sein sollte, sich mit der Thematik Futter und Tierarzt auseinanderzusetzen. Es geht um unsere vierbeinigen Familienmitglieder, sie, die mit uns in einer Gemeinschaft leben und für die wir Verantwortung tragen und die wir in unser Herz geschlossen haben -mit allen Konsequenzen....

 

Wenn man die Zeilen von Frau Dr. Ziegler liest, dann kommt man zwangsläufig zu der Überlegung, ob wir der Verknüpfung von Industrie, Tierarzt und Medien so hörig sind, daß wir uns tatsächlich erzählen lassen wollen, auschließlich von der Industrie wissenschaftlich zusammengesetztes Futter lässt unser Hunde gesund leben.

Und natürlich fangen wir an zu grübeln, wie wohl die Hunde unserer Großeltern und deren Eltern überhaupt überleben konnten. Und wir kommen zu dem Ergebnis, daß es damals den Menschen ebenso erging wie den Tieren: ohne medizinische Forschritte und unter härteren Lebensbedingungen war die Lebenserwartung deutlich geringer und man darf davon ausgehen, dass eine hohe Todesrate in der Hundepopulation Seuchen und seinerzeit unbehandelbaren Infektionen zuzuschreiben ist - wegen der schlechten Qualität des Hundefutters sind unsere Vierbeiner hingegen bestimmt nicht eingegangen. Sie lebten von den Resten und Abfällen vom Tisch und dem, was sie sich an Mäusen und Co selbst erjagt haben und wurden damit zuweilen alt.

 

Dank Hygiene und moderner Medizin sind wir heute in der erfreulichen Lage, dem Problem von Seuchen und Infektionskrankheiten Paroli bieten zu können und kein Welpensterben trübt heute Züchterfreuden - das ist die absolut positive Seite der Medaille. Die andere Seite der Medaille wird im Buch dem Leser deutlich vor Augen geführt!

 

In welcher Wohlstandsgesellschaft wir heute leben, hat mir zum Beispiel ein Erlebnis bei einer Züchterin vor Augen geführt, welches mir sehr einprägsam in Erinnerung geblieben ist: Die Welpen waren ungefähr sieben Wochen alt, ein Alter, in dem sie in der Regel seit drei Wochen zugefüttert werden. Es war um die Mittagszeit und passend zur Tageszeit gab es Spaghetti Bolognese. Die Soße wurde von den Zweibeinern restlos vernichtet, aber von den Nudeln blieb ein zwei Handvoll großer Rest übrig. Die Züchterin nahm die Spaghetti und warf sie: in den Abfall!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auf meine Frage hin, warum sie denn die Spaghetti nicht wenigstens den Welpen überlassen wolle, meinte sie, daß dies kein Hundefutter sei, sie selbst keine aufgewärmten Nudeln essen würden und die Nudeln deshalb im Abfall landen...

 

Es ist hinlänglich bekannt, daß wir in einem Land leben, wo am meisten Lebensmittel weggeworfen werden - aber dass wir der industriellen Futtermittelwerbung bereits so aufgesessen sind, daß wir es uns noch nicht einmal mehr zutrauen, unseren Vierbeinern einfache Nudeln zukommen zu lassen, da wir Angst haben, sonst die "wissenschaftlich zusammengesetzte Nahrung" unserer Hunde aus dem Gleichgewicht zu bringen und schwere gesundheitliche Schäden die Folge sein könnten - das sollte einem wirklich zu denken geben!

Offensichtlich ist unser gesunder Menschenverstand nicht mehr in der Lage zu erkennen, daß Nahrung, von der wir Menschen leben und mit welcher wir alt werden, zumal mit europäischen Würzgewohnheiten ( keine scharfe Würzung ) für unseren Hund kein Schaden sein kann. Im Gegensatz zu unserem Vertrauen in das Wunder Natur, in welcher der Körper mit wechselnden Futterbedingungen gelernt hat umzugehen, sollen wir tatsächlich glauben, daß das Verfüttern von Essensresten vom Tisch unserem Hund tatsächlich schadet...

Was Lekkerli und Co mit allen Zuckerzusätzen und Haltbarkeitsmachern hingegen bei unseren Hunden anrichtet: Darüber wird geschwiegen!

 

Schon von Kindesbeinen an wird uns Kindern und Erwachsenen eingebleut: "Zucker ist ungesund"!!! Warum sollte er für Tiere gesünder sein?????????????

Munter deklariert als "Karamell", "Rübenschnitzel", Rübensirup", etc. findet er sich im Hunde- und Katzenfutter, typischerweise in Futtermitteln, deren Zusammensetzung nichts Gutes erahnen lässt - und dieses Futter ist dann gesünder - als was?????

 

Die Autorin "barft" ihre eigenen Tiere, das heisst, sie bekommen Rohfutter. Der Hund und die Katze sind Fleischfresser und Rohfütterung bedeute, sie bekommen, was sie in der Natur fressen.

Schauen wir uns einfach einmal ein gut beworbenes Dosenfutter an und vergleichen es mit dem Fleisch:

Eine große Dose "PAL" kostet aktuell im Schnitt Euro 1,99 und beinhaltet 800 Gramm Hundefutter. Davon sind 4% der deklarierte Fleischanteil. Von 800 Gramm sind also 32 Gramm Fleisch, welches Sie als solches allerdings nicht erkennen können. Der Rest der 800 Gramm Dosenfutter besteht aus anderen Zutaten - aber nicht aus Fleisch, von dem sich unser Hund eigentlich ernährt.

Ein Kilo Rindfleisch (mit Fettanteil, den benötigt ein Hund) beim Metzger kostet um Euro 9,00. Ein Hund von 10 Kilo benötigt 130 Gramm Fleisch, das macht Euro 1,17. Dazu kommen bei der Fütterung von einem Drittel Fleisch, einem Drittel Ceralien, Nudeln, Reis oder Kartoffeln und einem Drittel Obst und/oder Gemüse noch der Anteil an den beiden anderen Rohfutterbestandteilen (plus Öl) dann kommen wir auf ungefähr Euro 1,50 mit einem Futter, welchem wir ansehen können, aus was es besteht und dessen Lebensmittelqualität wir kennen.

 

So bin ich 2010 selbst sehr interessiert zum Hundesymposium nach Aschau gefahren, denn ein Thema der Veranstaltung lautete: "Selbst zusammengestellte Futterrationen bei Hunden", der Fachvortrag einer Tierärztin, und dies versprach für Barfer sehr aufschlußreich zu werden. Und "aufschlußreich" wurde es, denn leider decken sich auch hier schon wieder die Aussagen von Frau Dr. Ziegler in ihrem Buch mit meinen eigenen Erfahrungen, denn der Tenor des Vortrages war eindeutig: Wenn überhaupt barfen, "ja, eigentlich ist es schon gut, dann aber bitte "ausgewogen", dazu schicken sie am besten eine Futterprobe "nicht eine echte", sondern ihre Zusammensetzung an die Uni und lassen sie diese dort untersuchen. Ansonsten könnte ihr Hund fehl - ernährt werden und gesundheitliche  Schäden davontragen - "und im Trocken - und Dosenfutter ist alles enthalten, was der Hund braucht." Im Klartext: Nur wenn die von der Futtermittelindustrie erarbeiteten Richtwerte an Mineralstoffen, Vitaminen und Co pro Kilogramm Körpergewicht eingehalten werden, ist eine gesunde Ernährung gewährleistet. Daß der Körper dank seiner Natur eigene Regulationsmechanismen besitzt und keine wissenschaftlichen Parameter benötigt, um sich gesund zu halten, sondern dazu nur gesundes Futter, sprich Fleisch notwendig ist, davon ist auch in diesem Vortrag keine Rede. Im Gegenteil, auch in diesem Vortrag wurde die Angst geschürt, "man könnte ein falsch zusammengesetztes Rohfutter" verfüttern und dadurch den Hund möglicherweise schweren gesundheitlichen Schäden aussetzen.

Wenn also die Industrie schon keinen Nutzen aus unserer Rohfütterung haben kann, dann doch wenigstens die Tierärzte, welche teure Rohfuttermittelanalysen anbieten.

Und dass es bei den von der Futtermittelindustrie zur Verfügung gestellten Parametern für Mineralstoffe und Vitamine Schwankungen von Hersteller zu Hersteller kommt ist nun einer unter vielen Aspekten, welche in diesem Buch zur Sprache kommen.

 

Steigt glücklicherweise das Umweltbewusstsein in unserem Land, so hat man beim Verbrauch der von der Industrie entwickelten und durch die Tierärzte vertriebenen Giften, gemeinhin als Zeckenschutz und - Bekämpfunsmitteln bekannt, das Gefühl, die Uhr gehe genau andersherum. Ohne Ansehen auf Nutzung und Auswirkung auf den betroffenen Vierbeiner werden so genannte "spot-on´s" auf die Hundehaut aufgetragen, durch das Wälzen der Hunde auf unseren Teppichen unser Haushalt mit diesem bekanntermassen krebsauslösenden Substanzen kontaminiert und dies alles unter dem Deckmäntelchen der Verhinderung einer Borrelieninfektion.

 

Sehen wir es doch einmal so: Ihr Hund hat eine zugegebenermaßen sehr geringe Gefahr, eine Borrelieninfektion, übertragen durch eine Zecke, zu bekommen. Er unterliegt einer noch etwas größeren Gefahr, von einem Auto überfahren oder vergiftet zu werden. Und er unterliegt einer relativ hohen Gefahr, von einem fremden Hund angefallen und gebissen zu werden.

Mit den beiden letzten Gefahren leben wir, indem wir versuchen, gefährliche Situationen zu vermeiden - das tut werder Hund noch Halter weh, denn an Problembereichen bleibt der Hund angeleint und anderen Hunden kann man ausweichen.

Bei dem für den Hund geringsten Gefahrenbereich hingegen fahren wir geradezu brachiale und folgenschwere Mittel auf, Mittel, deren Einsatz wir für unseren persönlichen Bereich vehement ablehnen, man denke hier nur an den Formaldehyd-Skandal in den achtziger Jahren!

Hemmungslos wird der Hund in der Zeckensaison monatlich mit Giftstoffen traktiert - allein schon das Lesen des Warnhinweises allein sollte dem Anwender eigentlich schon Übelkeit bereiten....

Wie ist es nur zu erklären, daß die wirklich geringe Gefahr der Erkrankung an einer Borrellieninfektion bei uns Tierbesitzern eine so große Angst auslöst, daß wir bereit sind, trotz dieser geringen Gefahr unser Tier und uns einer so hohen Giftkonzentration auszusetzen, welche viel größeren Schaden anrichtet????

 

Warum fragt sich keiner dieser Hunde- und/oder Katzenbesitzer, warum so viele Hunde und Katzen einem Tumor zum Opfer fallen - wenn doch bekannt ist, daß diese Gifte krebsauslösende Wirkung haben?

Auch diese Frage wird im Buch behandelt und beantwortet - aber auch ohne das Buch gelesen zu haben, wissen Sie warum.

 

Ich bin ein Kind der Schwäbischen Alb und von daher in einem "roten Gebiet" aufgewachsen, also in einer Gegend, in welcher von einem Risikogebiet für Borrellieninfektionen gesprochen wird.

Bereits als Jugendliche habe ich ungezählte Mengen an Zecken unseren Hunden, Katzen und meinen Pferden entfernt. Sie bekamen keine spot-on´s und die Zecken befanden sich stets in unterschiedlichen Stadien. Keines unserer Tiere - und so ist es bis heute - erkrankte je an einer Borrelliose, auch kein Hund aus unserer Zucht...

Zwei Hunde aus unserer Zucht wurden aber leider überfahren, eine Hündin wurde von einem Riesenschnauzer totgebissen und unzählige hatten erblich bedingte, gesundheitliche Probleme.

 

Unsere Hunde und Katzen leben mittlerweile zu überwiegenden Teilen als Familienmitglieder unter uns und als solche wird ihrem Empfinden ein genauso hoher Stellenwert eingeräumt, wie anderen - zweibeinigen - Familienmitgliedern.

Wenn unser Hund sich an einem beliebigen Tag in unseren Augen "nicht normal" verhält, sind alle unsere Antennen auf Alarm gestellt und unser Hund wird mit Argusaugen in seinem weiteren Verhalten beobachtet - und gegebenenfalls dem Tierarzt vorgestellt. Sollte also unser Hund eine Abweichung vom Normalverhalten zeigen, dann entgeht uns das ganz sicher nicht. Und kein Mensch hindert uns daran, unseren Tierarzt zu bitten, den Titer für Borrellien zu bestimmen, um eine Gefahr aus dieser Richtung auszuschließen.

Denn: eine Borrellieninfektion ist heilbar, es bedarf nur einer entsprechenden Antibiose!

 

Nicht verhehlen möchte ich jedoch, daß eine Borrelieninfektion in ihren Symptomen gerne mit einer Autoimmunerkrankung "verwechselt" werden kann und so mag es für manche Züchter oder gar Tierärzte günstiger sein, die Hunde an einer unverschuldeten Borrellieninfektion erkranken zu lassen, als nachzuprüfen, ob die Ursache nicht eine andere Wurzel als die einer Borreliose hat.

 

Fazit: Ein gesunder Körper mit einem stabilen Immunsystem ist der beste Garant für ein langes Hundeleben - wir haben es in der Hand, diese Faktoren zu beeinflussen!

 

 

 

Tierarzterfahrungsbericht "Lennja", Mai 2014

Anzeichen, weshalb wir einen Tierarztbesuch für notwendig hielten, waren Lennja´s Futterverweigerung, welche sich auch bei der ungewohnten Ablehnung von Lekkerli´s niederschlug. Ausserdem zeigte sie sich matt und schlapp, alles Symptome, welche uns sehr beunruhigten und wir deshalb am 9. Mai 2014 mit ihr bei unserem Tierarzt vorstellig wurden. Vom Tierarzt wurden zwei Röntgenaufnahmen erstellt und die Diagnose "Magenschleimhautentzündung" diagnostiziert. Sie bekam ein Entkrampfungsmittel gespritzt und "Baytril" als Antibiotikum, ausserdem ein Kontrastmittel, um zu sehen, was herauskommt. (Keine Anweisung Futter umzustellen, kein Diätfutter, normal weiterfüttern)

Zuhause hat sie wieder angefangen zu fressen, wurde aber beunruhigenderweise unersättlich dabei. Ihr Allgemeinzustand verschlechterte sich zusehends und sie war nur noch teilnahmslos.

Am 14. Mai suchten wir mit ihr erneut den Tierarzt auf. Es erfolgte eine Blutentnahme mit dem Ergebnis, daß die Leberwerte sehr schlecht sind. Zur Behandlung dieser gab uns der Tierarzt pflanzliche Tabletten mit und den Rat, das Blut in drei bis vier Wochen wieder untersuchen zu lassen.

Anruf bei unserer Züchterin, Sybille Nass, welche uns empfahl, sofort den Tierarzt zu wechseln und umgehend einen anderen Tierarzt aufzusuchen.

Was wir am gleichen Vormittag taten. Er wollte nicht erneut und am gleichen Tag Blut abnehmen, da die Ergebnisse gleich bleiben. Baytril wurde auf Amoxi 200 umgestellt.

Am 16. Mai 2014 erneute Blutentnahme.

Ergebnis am 19. Mai 2014 erhalten. Alle Leber - und Bauchspeicheldrüsenwerte extrem schlecht.

Daraufhin Fahrt zur Tierklinik zwecks Ultraschall, wo keinerlei Auffälligkeiten festgestellt wurden.

Keiner der Tierärzte konnte mir sagen, was mit Lennja los war. Sie empfahlen mir, abzuwarten und das Futter beizubehalten.

 

Am 23. Mai 2014 suchte ich eine mir empfohlene Tierheilpraktikerin auf. Sie legte mir dringend eine Futterumstellung an´s Herz und suchte die passenden homöopathischen Mittel für Lennja heraus.

Lennja ging es danach stetig besser und innerhalb kürzester Zeit hatten wir wieder eine spielfreudige und lustige Lennja bei uns - es war für uns wie ein Wunder!

 

Was war passiert?

Das Entkrampfungsmittel, welches der erste Tierarzt gespritzt hatte, war nicht Buscopan, sondern stellte sich als "Triamciolan" heraus, ein extrem hochdosiertes Kortison, mit welchem man vielleicht einen Elefanten hätte behandeln können. Es ist mir bis heute schleierhaft, warum der Tierarzt dieses Mittel gespritzt hat.

Zum Befund "Magenschleimhautentzündung" schienen auch die ganzen Antibiotika nicht zu passen, weshalb alle Medikamente am 20. Mai 2014 abgesetzt wurden.

Laut der Heilpraktikerin waren alle verabreichten Mittel absolut kontraproduktiv, was den Befund Magenschleimhautentzündung betrafen.

Auch scheint der erste Tierarzt ein Phänomen zu sein, da er die Magenschleimhautentzündung anhand eines Röntgenbildes feststellen konnte, was die anderen Tierärzte aber nicht monierten - eine Krähe hackt der anderen eben kein Auge aus:-(

Mein Vertrauen reduziert sich momentan auf die aufgesuchte Tierheilpraktikerin, welche Lennja mit so grossem Erfolg behandelt, auch wenn sie unsere Freude mit ihrer Aussage, daß es bis zu einem halben Jahr dauern kann, bis der Körper das Kortsion abgebaut hat, gedämpft hat. Aber wir sind heilfroh, daß es Lennja so viel besser geht und wir haben aus dieser Erfahrung gelernt, keinem Tierarzt einfach so zu vertrauen...

 

 

 

 

 

 

 

 

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