Am 21.September 2013 fand der erste sogenannte Trainingstag in der Holderheide statt.

Zum ersten Mal in der Zuchtgeschichte wurden im Y- und Z-Wurf so viele Rüden geboren, dass sich für mich die Möglichkeit eröffnete, unseren Käufern einen Service in Form von Trainingstagen anzubieten,

 

Wer sich je mit der Problematik der Entwicklung von Kromfohrländerrüden beschäftigt oder einen reinrassigen Kromfohrländerrüden besessen hat, weiß, welche Herausforderungen auf ihre Besitzer warten. Der Schwerpunkt der Probleme liegt bei den Rüden dieser Rasse vielfach in ihrem Machoverhalten an der Leine und häufig in ausgeprägtem Territorialverhalten, was Besuche fremder Menschen oft nicht zu einer Freude, sondern  zu einem beschwerlichen Akt werden lässt.

 

Auch wenn unsere Hunde solche Entwicklungen nicht wirklich befürchten lassen, so menschenbegeistert, wie sie sich sowohl im X, im Y und im Z- Wurf zeigen und so sozial sie momentan auch reagieren, ein Sprichwort lautet zu Recht: "Wehret den Anfängen".

Und gerade was Kromfohrländer betrifft, können Hundetrainer oft keine oder nur schlechte Erfahrungen mit dieser Rasse aufweisen, was die im Grunde leichte Erziehung dieser Hunde oft ins Gegenteil verkehrt.

 

Und dreißig Jahre Erfahrung mit Kromfohrländern - Hündinnen sowie Rüden - sind die geeignete Basis, um Hunden und Besitzern einen guten Start zu ermöglichen.

 

So begann am Samstag der Trainingstag mit einem gemeinsamen Spaziergang, um den Hunden nach teilweise langer Fahrt erst einmal die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig zu beschnuppern und über die Wiesen zu rennen - damit war für die Besitzer die Basis geschaffen, sich mit der anschließenden Theorie in Ruhe beschäftigen zu können,

Die Themen "Führung" und "lange Leine" ließen die Köpfe rauchen, hieß es doch für die Teilnehmer, sich damit gedanklich auseinanderzusetzen, um letztendlich zu erfahren, wie Lernen bei unseren Hunden stattfindet.

Danach war praktische Übung angesetzt und gemeinsam ging es nun über die angrenzenden Wiesen, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

 

Das gemeinsame Mittagessen im nahen und hundefreundlichen Gasthof "Kirchenwirt" beendete den im Fluge vorbeigegangenen Vormittag und in entspannter Runde wurde die wohlverdiente Ruhepause neben dem Essen zu kurzweiligen Gesprächen genutzt.

 

Aber es half alles nichts, nach dem Mittagessen folgte wieder unerbittlich die leider vielfach von Hundetrainern und Ausbildern unterschätze Theorie und erneut wurden die entsprechenden Bögen ausgefüllt.

In der darauffolgenden praktischen Übung wurde dann die Fallen des klassischen Ableinens gemeinsam erarbeitet und auch die Auswirkungen von Geschirr und Halsband anhand von Partnerübungen getestet.

 

Während Zwei -und Vierbeiner mit Lernen beschäftigt waren, sorgte der Hausherr für leckeren Kuchen und eine gemütliche Kaffeetafel beendete den offiziellen Trainingsteil.

Jeder Teilnehmer erhielt über seine Teilnahme noch eine Erinnerungsurkunde, sowie ein kleines "Mitgibsel" und so endete dieser erste Trainingstag in der Holderheide.

 

Mein Dank gilt den engagierten Teilnehmern, die mit viel Freude und Bereitschaft dieses Angebot genutzt und auch keine noch so weite Anfahrt gescheut haben - ich weiß "unsere Hunde " bei ihnen in besten Händen!

 

 

 

 

 

 

 

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