Nachdem wir kein Gift, das heißt keines der beim Tierarzt erhältlichen spot-ons anwenden, ist die weitere Überlegung, mit welchen Mitteln man den Zecken die Attraktivität des eigenen Hundes missliebig machen und die Menge reduzieren kann - und hierfür bieten sich durchaus erfolgreiche Möglichkeiten!

Was dem Benutzer aber beim Einsatz von alternativen Mitteln jedoch klar sein muss: sie bieten keinen hundertprozentigen Schutz - das kann allein Gift leisten!

Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich meinem Hund 15 Zecken absammle - oder nur zwei bis drei Zecken...

Ganz wichtig zu wissen ist es außerdem, dass jeder Hund ganz individuell "verstoffwechselt". 

Man kennt das als Mensch bei der Mückenplage: Bei meinem Mann zum Beispiel landen die Mücken, strecken den Rüssel hinaus und heben umgehend angewidert ab - um bei mir mit umso grösserer Begeisterung zu landen und sich eine ausgiebige Mahlzeit gönnen....

Das bedeutet: was beim einen Hund hilft, hilft nicht zwangsläufig beim Nachbarshund!

Das als Alternative sicherlich am meisten verwendete Mittel ist gar kein "Mittel", sondern das sogenannte "Bernstein-Halsband". Auf einen einfachen Nenner gebracht, "lädt" es sich quasi statisch auf und wirkt so Zecken-hemmend. Ausgesprochen wichtig ist beim Bernsteinhalsband, dass es sich um unbearbeitetes Bernstein handelt, also NICHT geschliffene Steine! Leider werden auch viele Billigprodukte mit unechtem Bernstein angeboten - und die Besitzer wundern sich dann, warum das Halsband nur bei ihrem Hund keinerlei Wirkung zeigt...

Beim Kauf also bitte darauf achten, dass es sich um echte Ware handelt!

Wie man auf den ersten beiden Bildern erkennen kann, wurde die Bernsteinkette mit Perlen "aufgewert" - das sieht dazu noch hübsch aus und wer möchte, kann beim entsprechenden Anbieter die Kette auch mit individuell auf den Hund abgestimmten Heilsteinen zusammenstellen lassen!

Auch homoöpathisch lässt sich etwas gegen die ärgerlichen Plagegeister etwas unternehmen. Hier ist das Mittel der Wahl "Ledum D 200" und man gibt es einmal im Monat, fünf Globuli.

Von allen Alternativen sicherlich das einfachste und bequemste Mittel und auch das Mittel unserer Wahl. Das hat vor allen Dingen praktische Gründe, denn in dem Moment, wo man mehr als einen Hund besitzt und diese sich gut verstehen, sprich auch noch gerne toben - wird die Angelegenheit bezüglich der Bernsteinhalsbänder ziemlich teuer, denn für wilde Tobepartien sind sie nicht gemacht und so manches Halsband hat sich dann ziemlich schnell großzügig auf dem Boden verteilt. 

Wenig bekannt, aber durchaus ausprobierenswert sind sogenannte pflanzliche  "Geruchshemmer" - sie werden im Humanbereich zur Minderung von Mund- und Körpergeruch eingesetzt und bestehen aus Chlorophyll.

Hündinnenbesitzer kennen sie am ehesten, denn man kann die Tabletten auch während der Läufigkeit geben, um sich die diversen Rüden so lange wir möglich "vom Leib" zu halten.

Einmal am Tag die Kinderdosierung verabreicht, vermindert sich der körpereigene Geruch, was mit einem Attraktivitätsverlust für die Zecken einhergeht. Allerdings bestehen auch hier Qualitätsunterschiede bei den Packungsangeboten.

Sehr gute Erfahrung haben unsere Käufer mit dem in der Apotheke erhältlichen "Stozzon" gemacht.

Eine "Nebenwirkung" kann allerdings sein, dass andere Hunde auf einmal unterschiedlich auf den eigenen Hund reagieren - das veränderte "Körperklima" irritiert unter Umständen Hundefreunde, also bitte auch diesen Umstand beobachten!

Wer eine individuelle Zeckenabwehr in Anspruch nehmen möchte, befindet sich beim Tierheilpraktiker seiner Wahl in besten Händen.

Die Besitzerin von Xedryc und Zayna, Sharalah Ertl, befindet sich im Holderheide-Netzwerk und bietet eine auf den Hund abgestimmte Form der Zeckenabwehr an. Sie arbeitet mit dem Bioresonanzgerät und stellt das Mittel in Form von Globuli her.

Auch hier gilt leider: 100%-igen Schutz bietet nur ein Gift, aber es ist ein wunderbare Alternative!

Die Adresse findet sich hier und es ist sicher von Vorteil, dass sie Kromfohrländer und Einkreuzhunde aus eigener Erfahrung kennt :-)

Wem der Begriff "Effektive Mikroorganismen", kurz EM, geläufig ist, kennt die dort verwendeten sogenannten "Keramikpipes". Diese werden mittlerweile ebenfalls zu Halsbändern verarbeitet und von einigen Hundebesitzern habe ich ein positives feedback zu den HB erhalten. 

Wie eingangs schon erwähnt, verstoffwechselt jeder Hund individuell und man muss einfach ausprobieren, auf was der eigene Hund am Besten anspricht.

Eine weitere Möglichkeit zur Zeckenabwehr besteht in der Beigabe von "Cistrosentee" ins Hundefutter. Wer sich auf dem Sektor der Bachblüten auskennt, dem ist die Cistrose als "Rock rose" bereits geläufig, allgemein gilt sie als ein noch in unseren Breiten relativ unbekanntes Heilkraut, welchem unter anderem antivirale und antibakterielle Wirkungsweisen nachgesagt werden. In der Zeckenabwehr ist dieses Heilkraut ebenfalls noch nicht sehr geläufig, allerdings erzielt es bei den Anwendern hohe Erfolge und ist es deshalb sicher wert, einmal ausprobiert zu werden. Für einen Hund von einem Körpergewicht von ca. 10 kg gibt man einen halben Teelöffel des Tees einmal pro Tag in das Futter.

An dieser Stelle soll allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass es Mittel zur Zeckenabwehr gibt, welche noch in keinem Fall bei den Hunden unserer Käufer, von Freunden und Bekannten geholfen haben.

Hierzu gehört an erster Stelle das vielfach empfohlene Schwarzkümmelöl. Dieses Öl ist auf jeden Fall ein gutes Öl und als Futterzusatz bedarfsweise geeignet - allerdings nicht, was Erfolge bei einer Zeckenabwehr betrifft. Als gutes Öl ist es dann zwar kein Fehlkauf, aber in Bezug auf eine Zeckenabwehr sollte man sich bei diesem Mittel keine allzu großen Hoffnungen machen...

 

 

 

 

 

 

 

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