Entzündungen am ganzen Körper - ein autoimmunerkrankter Kromfohrländer....
Entzündungen am ganzen Körper - ein autoimmunerkrankter Kromfohrländer....

Autoimmunerkrankungen gehören mithin zum Schrecken aller Züchter und Hundebesitzer. Wie der Name bereits andeutet, bezeichnen Autoimmunerkrankungen Vorgänge im Körper, bei welchen der Schaden dem Hund quasi vom Körper selbst zugefügt wird, also ein Überbegriff für Krankheiten, deren Ursache eine überschießende Reaktion des Immunsystem´s gegen körpereigenes Gewebe als zu bekämpfender Fremdkörper ist.

 

Wie aus den Berichten von an AI - erkrankten Kromfohrländern zu entnehmen ist, gibt es nicht DIE Autoimmunerkrankung, sondern um eine Diagnose noch schwerer zu machen, existieren derer sehr viele und in aller Regel liegen ihnen erbliche Ursachen zugrunde.

An dieser Stelle eine Auflistung von Autoimminerkrankungen, welche nachweislich beim Kromfohrländer auftreten. Dies ist bei den Hauterkrankungen:

  • Epidermolysis bullosa
  • Diskoider Lupus erythematodes
  • Pemphigus foliaceus
  • Systemischer Lupus erythematodes

Im Bereich des Bewegungsapperates handelt es sich um die rheumatische Arthritis,

im Bereich des Blutkreislaufes kommt es zu:

  • hämolytischer Anämie
  • Thrombozytopenie

 

Die Diagnose von Autoimmunerkrankungen gestaltet sich als sehr schwierig, was einer schnellen Ausheilung sehr abträglich ist und leider ähneln viele Symptome der einer Borreliose, was eine korrekte Feststellung der Erkrankung ausserdem erschwert.

Da keine sicheren Test´s für diese Erkrankungen vorliegen, muss oft ein langwieriges Ausschlussverfahren in Kauf genommen werden, ohne daß man seinem Hund sofort helfen kann. Selbst wenn ein Medikament gefunden wurde, ist es oft ein Auf und Ab im Krankheitsverlauf, welcher den Besitzern psychisch sehr zusetzt.

Da man bei diesen Erkrankungen polygene Vererbungsmechanismen mit Schwellencharakter unterstellen darf, ist eine züchterische Bearbeitung ungemein erschwert.

Eine hohe Inzuchtdepression, wie sie beim Kromfohrländer vorhanden ist, führt zu allgemein sinkender Fitness, was bei der Bekämpfung von Autoimmunerkrankungen kontraproduktive Wirkung hat, eine Falle, welche sich bei der Zucht von reinrassigen Kromfohrländern geschlossen hat...

 

Wenn Sie einen reinrassigen Kromfohrländer besitzen und eines oder mehrere der folgenden Symptome beobachten, dann teilen Sie bitte Ihrem Tierarzt vom Vorhandensein der Autoimmunerkrankungen bei Kromfohrländern mit, damit nicht wertvolle Zeit verloren geht und eine zielgerichtete Behandlung durchgeführt werden kann:

 

  • die Schwanzspitze wird haarlos
  • die Ohrspitzen sind verkrustet und in den Ohren zeigen sich Pusteln
  • die Haare um die Augen sind sehr licht und man sieht die Haut gut
  • Entzündungen bei Rüden im Penisbereich
  • Entzündungen im Maulbereich
  • deutlich feststellbarer "Eisengeruch" aus dem Maul
  • lose und/oder entzündete Krallen
  • wechselnde Lahmheiten ohne "Ursache"
  • sogenanntes "dünnes, lichtes" Haar, verbunden mit wechselndem Appetit

 

Übrigens gehören auch die bei Kromfohrländern häufiger auftretenden Schilddrüsenunterfunktionen zum Bereich der Autoimmunerkrankungen, ebenso wie die im Bereich der Zuckererkrankungen und bei den Kromfohrländern ebenfalls auftretende Erkrankung "Diabetes insipidus". (Symptome: extreme Wasseraufnahme bei gleichzeitiger Abmagerung)

Ein Bild des Jammers...
Ein Bild des Jammers...

 

 

 

 

 

 

 

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