Frühling 2018

Abschied

Es ist vollbracht!!!! Fiete hat einen problemlosen Wechsel ins neue Heim vollzogen und wieder einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sich hinter einem Mops ein vollwertiger, kluger, witziger und sicherer Hund versteckt! 

Die Reise startete am Montag und zwar mit dem ICE von Regensburg nach Hamburg. Unser Möpschen hatte "seinen" Rucksack dafür am Tag davor kurz probegelegen und am Montag fand sofort die Generalprobe und Aufführung in Einem statt. Bewusst hatten wir einen durchgehenden Zug gewählt, um die Aufregung kurz zu halten, denn auch Bahnhof und Umgebung bedeuteten für den Zwerg Neuland. Der Bahnhof selbst beeindruckte den jungen Herrn sehr wenig: viel Lärm, viele Leute - na und? Spannender wurde es da schon an den Gleisen, denn so ein einfahrender Zug - da schaut auch das Möpschen erst einmal "verkehrt". Aber es wäre nicht unser Fiete, wenn er sich von den kreischenden Elementen lange beeindrucken ließe - Ruck-zuck geht die Donut-Rute wieder in die Höhe und da bleibt sie auch:-) Aufzug fahren ist ebenfalls kein Problem - nur an der Schwelle zögert er ein wenig. Kurz mit der Leine motiviert und dann ist auch dieses Hindernis problemlos überwunden. Wir schweben ein Stockwerk nach oben, die Menschen gehen voraus, das Möpschen brav hinterher. Und auf Gleishöhe angekommen folgt das umgekehrte Procedere - ein Problem? Mitnichten! Kurz bevor der Zug einfährt wird der Mops zusammen mit einer Kaustange in den Rucksack gepackt und das Abenteuer kann losgehen. Dank Sitzplatzreservierung mit keinerlei Suche nach einem Platz verbunden finden wir unsere Sitznummer und lassen uns häuslich nieder, während der Zug bereits dem nächsten Ziel entgegeneilt. Bis alles eingeräumt und ausgepackt ist dauert es einen Moment. Dafür bekommt Fiete aber "seine" Kuscheldecke auf den freien Platz neben mir bereitet und ein leckerer Kauknochen beschäftigt ihn die nächste dreiviertel Stunde ausgiebig. Das Köpfchen geht allerdings beim nächsten Bahnhof hoch und aufmerksam werden die neuen Mitreisenden gemustert. So wie er es nun bei allen weiteren Bahnhöfen machen wird. Er versteht jedoch sofort, dass er seinen Platz nicht verlassen und runterspringen darf, auch wenn ihm das hin und wieder schwerfällt. Und es ihm auch schwergemacht wird, denn ausgerechnet der Fahrkartenkontrolleur ist sehr verliebt in Fiete und würde ihn am liebsten zu seinen beiden Hündinnen mit nach Hause nehmen! Und tobt mit ihm in seiner knappen Zeit wild herum - man merkt den Hundemann, er weiß. wie man mit Welpen spielt. Eine richtig nette Szene welche ich gerne beobachte, aber insgeheim dabei hoffe, dass Fiete anschließend wieder zur Ruhe kommen kann...

Er kann und wir setzen die Fahrt zufrieden fort, Fiete zaubert vielen Mitreisenden ein deutliches Lächeln ins Gesicht. Um 22:00 Uhr geht die Reise in Hamburg zu Ende und wir werden schon erwartet - noch weitere 170 Kilometer erwarten uns mit dem Auto.

Das Möpschen wird unruhig, aber es ist kein Grün in Sicht. Eine Nebenstraße lockt und dort kann Fiete sich endlich lösen, bevor es wieder weiter geht. Kurz vor Mitternacht sind wir dann im Hotel angekommen und nun kann auch endlich der Hunger vom Möpschen gestillt werden. Wir Zweibeiner besprechen noch den morgigen Tag und dann ist Fiete erst einmal munter und will spielen. Und noch einmal raus. Es wird also locker 1:00 Uhr, bevor die endgültige Nachtruhe eintritt und Fiete selig neben mir im Bett einschläft - und träumt;-)

Morgens werde ich um 8:00 Uhr abgeholt und jetzt geht es um den eigentlichen Grund, warum ich Fiete selbst zur neuen Besitzerin bringe - die Zusammenführung von dem zweijährigen Kromirüden "Linus" mit Fiete - denn Fiete wird bei der Mutter vom Frauchen von Linus leben und diese treffen sich täglich, da sie im gleichen Ort wohnen. Und Linus ist ein typischer Kromirüde, welcher mit Welpen so gar nichts anzufangen weiß und aus Unsicherheit auf sie eher mal losgeht. Trainiert wurde Linus bereits vorher und zwar auf einen Maulkorb - sicher ist sicher! Frauchen hat den Maulkorb griffbereit, ich die Schellen und so "bewaffnet" fahren wir an einen neutralen Ort zum Kennenlernen bei einem Spaziergang. Da Linus ein Trainingsrüde von mir ist und ich ihn schon kenne, entscheide ich aus dem Bauch heraus, dass wir ihm KEINEN Maulkorb dranmachen und lassen Beide raus, Fiete am Geschirr mit Schleppleine und Linus unangeleint, aber mit Halti drauf.

Die erste steife Begrüßung entzerre ich sofort mit den Schellen und dem Linus wohl bekannten "Lass das!". Ein weiteres Brummen von ihm wird ebenfalls sofort mit den Schellen unterbunden. 

Danach lobe ich unterwegs JEDE neutrale Kontaktaufnahme mit hoher, freundlicher Stimme und man kann richtig sehen, wie Linus sich zunehmend entspannt. Wieder beim Auto angekommen ist Linus mit sich und der Welt im Einklang und hat den kleinen Mann draußen vollkommen akzeptiert und ihn sogar zum Schluss freundlich beschnuffelt. Das sind doch mal gute Aussichten!!!! Linus darf nun erst einmal zu Hause bleiben, während wir Fiete ins neue Heim fahren, wo schon so sehnsüchtig auf ihn gewartet wird.

Jetzt können wir die endgültige Übergabe durchführen, den Futterplan besprechen, den Kaufvertrag unterschreiben und alle noch offenen Fragen klären - dafür braucht es Zeit und Ruhe und diese haben wir nun.

Fiete ist vollkommen unbeeindruckt von den vielen Eindrücken und schaut sich interessiert in seinem neuen Wirkungsort um, wo auch schon die zweite Mahlzeit des Tages bereitet wird. Und die Benimmregeln beim Füttern der neuen Besitzerin erklärt werden, denn Fiete muss brav im Sitz warten bis das "okay" kommt und er fressen darf. Der Plan ist die Umstellung auf Dosenfutter - welcher nicht aufgeht. Fiete pupst und macht dreimal so viele Haufen wie mit barf und auf dem nächsten gemeinsamen Spaziergang zeigt er uns deutlich, wie er das mit den weichen Haufen und dem vielen Kot absetzen findet: ein Blick, der alles aussagt!

Und Frauchen überzeugt, denn nach dem Spaziergang wird alles für sein gewohntes Futter besorgt.

Beim Spaziergang dabei war auch Berta, die Tibet Spaniel Hündin der Nichte und auch hier hat die Zusammenführung hervorragend geklappt - bei Muttern im Haus sind alle drei Hunde entspannt und liegen friedlich auf ihren Plätzen.

Nachdem bei Fiete alles geklärt ist, geht es wieder zu Linus und dem restlichen Tagesplan, denn auch sein Training soll fortgeführt werden: mein Plan ist das Laufen ohne Leine mit Hundebegegnungen- und das möglichst viele;-) Gar nicht so einfach, sich als Halter von so einem Leinenmacho zu überwinden und ihn ohne Leine nur mit Halti frei laufen zu lassen - und das bereits in der Ortschaft an den Bereichen, wo von Autofahrern keine Gefahr droht.

Und es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig für einen Hundetrainer das persönliche Sehen des Mensch-Hundeteams ist, denn bei den Beiden hat sich eingeschlichen, dass Linus Leckerchen ausschließlich mit einem Kommando verbindet und deshalb hin und wieder klare Meidehaltung zeigt. Also heißt es ab jetzt mehr Leckerchen ohne Grund und direkt aus der Hand. Auch zeigt die neue Situation deutlich, welche neuen Kommandos mit Linus zuverlässig eingeübt werden müssen, die Hausaufgaben sind damit gesichert;-)

Das gemeinsame Abendessen bildet den Abschluss eines erfolgreichen Tages und dann ruft das Kopfkissen lautstark nach mir. Der Plan für morgen steht ebenfalls, Fiete besucht Linus in seinem eigenen Reich - spannend bei einem Kromirüden mit ausgeprägtem Territorialverhalten:-)

Am nächsten Morgen folgte zuallererst ein Trainingsspaziergang mit Linus und anschließend wird Fiete erwartet. Die erste Begegnung - wieder ohne Maulkorb, aber mit Schellen in der Hand - erfolgt in seinem Garten und sie verlief: unspektakulär. Fiete wurde ein klein wenig misstrauisch beäugt und danach wurde ausgiebig herumgerannt. Am Anfang mit Fiete noch in gutem Abstand, aber je länger die Zwei im Garten rannten, desto näher kamen sie sich. Schließlich lief Fiete von sich aus in reinem Spielwillen hinter Linus her und Linus konnte sich zunehmend für den Zwerg begeistern. Was sicher auch mit daran lag, dass es sich bei Fiete um einen Sportmops handelt, welcher wieselflink auf seinen hohen Beinchen rennen kann und dank langem Fang auch nicht die Puste verliert!

Dann wollte ich es doch genau wissen und der "Spielzeugtest" fand statt: Würde Linus sein Spielzeug gegen Fiete verteidigen - oder mit ihm gemeinsam toben?

1:0 für Fiete - Linus verteidigt sein eigenes Spielzeug im eigenen Territorium nicht gegen seinen neuen Freund, sondern nach einem anfänglichen Herumrennen mit seinem Spielzeug im Maul, weg von Fiete, fängt er immer mehr an, seine Nähe zu suchen und schaut ihn sogar auffordernd an: "Spiel doch mit!" Und Fiete spielt mit. Es ist einfach nur schön, den Beiden zuzuschauen, besonders wenn man weiß, dass dies mit einem Kromi wie Linus eine echte Ausnahmesituation ist.

Dann ist draußen genug gespielt und wir gehen zum "Wohnzimmertest" über - wird die beginnende Freundschaft auch drinnen halten?

Zuerst werden die Hausstandsregeln geklärt: Fiete darf aufs Sofa, Linus wie gehabt hingegen nicht. Dadurch kann sich der kleine Mann gut in Sicherheit bringen, wird ihm Linus dann doch zu wild und Linus akzeptiert diese Regel ohne Murren. Nun ist Fiete komplett aufgetaut und fängt an, Linus vom Sofa herab anzuspielen - und tatsächlich! Nach einiger Zeit geht Linus auf die Spielaufforderung ein und keine halbe Stunde später bieten die Beiden ein Bilderbuch-Hundespiel an, welches alle unsere Herzen richtiggehend erwärmt.

Es ist besser, als wir uns das je vorgestellt haben und ich kann nach einem ereignisreichen Tag mit einem weiteren Freilauftraining mit Linus am Strand der Flensburger Förde und einer - leider - durchwachten Nacht überaus zufrieden nach Hause fahren. 

Es ist eine Freude, so nette Menschen wie die Besitzer von Linus kennengelernt zu haben und bei der Mama von Linus Leinenhalterin kann es Fiete wirklich nur gut gehen. Ich habe eine wunderbare Gastfreundschaft erlebt, aber was mir natürlich am Besten gefallen hat ist die Tatsache, dass Linus und sein Frauchen so ein tolles Team geworden sind.

Natürlich sind noch nicht alle Baustellen beseitigt, aber der bisher erfolgreiche Weg wird fortgeführt und ich bin sicher, dass Linus ein entspannter und leichtführiger Kromi werden wird! Ein Kromi, welchen ich sehr ins Herz geschlossen habe und wunderbarerweise beruht das definitiv auf Gegenseitigkeit....

12 Wochen alt

Aus dem Gröbsten heraus...

So, die erste große Hürde ist geschafft - Fiete ist stabil und putzmunter! Was wir alle vermissen, ist wenigstens ein Geschwisterchen und da der kleine Mann nun keines mehr hat, muss er mit dem "Fuchs" vorliebnehmen - und dieser wird im Schlaf stets gekuschelt, denn die treulose Mama schläft lieber im Bett bei den Zweibeinern. Gut, dass er zwei weitere Mamas hat und diese sich rührend um ihn kümmern - langweilig wird ihm dadurch nicht!!!

Und natürlich steht er immer im Mittelpunkt, konzentriert sich doch momentan alles auf ihn.

Nachdem er bei seiner Mama Milch für Vier hatte, war es um seine Sportlichkeit nicht so gut bestellt und so hatte er sich mit dem Laufen lernen Zeit gelassen bis zur vierten Woche. Dann allerdings ist er auf den Geschmack gekommen und wie wenn er die "verlorene" Zeit wettmachen will, rennt er durch das Wohnzimmer und durch die Küche wie ein Windhund;-)

Aus seiner bisherigen Unterkunft kann er mittlerweile auch schon ausbrechen- der Wille, die Welt zu erkunden ist bei ihm sehr ausgeprägt und kommt er nicht alleine herausgeklettert, so weiß er sich lautstark zu äußern, damit man ihm beim hinauskommen hilft...

Die ersten Tartarbröckchen sind auch verspeist, sehr vornehm und noch gar nicht so in Mopsmanier - die Milch ist wohl noch sehr sättigend und der Appetit auf "Fremdnahrung" dadurch wenig ausgeprägt. Aber das wird sich sicher bald ändern!

Seine kleine Rute fängt nun an sich zu ringeln und wir sind gespannt, wann sie sich zu der typischen "Donut-Rute" entwickeln wird - denn ansonsten ähneln sich Mama und Sohn schon jetzt wie ein Ei dem Anderen. Na ja, bis auf die Sportlichkeit, daran müssen wir noch

arbeiten ;-) 

Der Traum hat sich fast ausgeträumt...

Die schlechten Nachrichten bleiben uns treu und so mussten wir uns auch von der zweiten Hündin verabschieden. Ihr Tod kam für uns sehr unerwartet und es ist deprimierend, wenn man sich so sehr bemüht um dann hilflos zuzusehen, wie alles vergebens ist.

Alle Hoffnungen liegen nun auf dem verbliebenen Rüden, welcher sich aber sehr gut hält und wirklich stabil zu sein scheint. Zumindest hat er sein Geburtsgewicht bereits nach einer Woche verdreifacht und ist damit voll auf der "Mopslinie": Fressen geht immer!

Ganz sorgenfrei können wir die Wurfkiste noch nicht betrachten, im Hinterkopf schlummert immer, wie schnell sich das Blatt wenden kann, aber der kleine Mann selbst gibt von sich aus momentan keinen Anlass zur Sorge und es wäre schön, wenn es jetzt so bliebe...

 

Die Welpen sind da!

Vom Donnerstag, den 5. Oktober auf Freitag den 6. Oktober hat unser Rippchen ihren ersten Wurf zur Welt gebracht. Wir selbst sahen der Geburt mit etwas gemischten Gefühlen entgegen, denn wir hatten Sorge, dass es mit den etwas dickeren Köpfchen der Möpschen bei der Geburt Probleme geben könnte. Diese Sorge erwies sich als vollkommen unbegründet: Rippe hatte starke Wehen und die Welpen kamen extrem zügig und komplikationslos heraus und auch die Milchleiste von Rippe war bestens gefüllt. Als Erstlingshündin zeigte sich Rippchen mit den ersten beiden Welpen unsicher und wusste nicht so recht, was sie mit ihnen anfangen sollte - der typische "Mutterausdruck" hatte sich noch nicht auf ihr Gesicht gezaubert - eher ein großes Fragezeichen, was sie mit diesen komischen "Kleinteilen" denn anfangen soll...Aber nach dem dritten Welpen wusste sie es und mit dem vierten Welpen zeigte sie den anrührenden "Mama-Ausdruck".

Zwei Welpen waren normalgewichtig, zwei Welpen sehr, sehr leicht, was uns Sorgen bereitete, von uns jedoch auf den zu frühen - 57. Tag -  Geburtstermin bezogen wurde.

Aber die Natur hatte entschieden und nun lag es an uns, den Welpen eine Chance zu geben.

Die nächsten drei Tage fütterten wir alle anderthalb Stunden die Kleinen zu und legten sie regelmäßig bei Rippe an, immer in der Hoffnung, dass sie mit der Ersatzmilch den fehlenden Schub erhalten würden, um ihre Geschwister wieder einzuholen.

Der kleine Rüde wurde jedoch immer schwächer und die kleine, sehr agile Hündin tat zwar alles dafür, am Leben zu bleiben, konnte jedoch an der Zitze nicht ordentlich trinken. Die Untersuchung bei der Tierärztin am Dienstagmorgen erbrachte dann eine hinten liegende, kleine Gaumenspalte, weshalb sie nicht genügend Vakuum bilden konnte, um die Zitze ordentlich zu halten und trinken zu können. Beide durften bei der Tierärztin friedlich über die Regenbogenbrücke gehen und ein kleines "déja vue" ist das schon, hatten wir doch auch bei unserem ersten gemeinsamen Kromfohrländerwurf Probleme und nur zwei Welpen im ersten Wurf.

Aber nun hoffen wir, dass sich unsere beiden kleinen Möpschen ähnlich gut entwickeln wie seinerzeit Alaska und Annabell von der Holderheide und freuen uns an ihrem weiteren Aufwachsen.

Rippchen ähnelt in ihrem Mutterverhalten extrem den Kromis, will sie doch stets einen ihrer Zweibeiner um sich haben und ist ausgesprochen unruhig, wird sie kurz alleine gelassen. Interessant, dass die zwei Rassen so wenig im Aussehen gemein haben, aber ihre inneren Werte sich in vielen Bereichen so sehr ähneln;-)

Unser Traumpaar: Rippchen und Toni ....

In der Holderheide ist das Wesen und die Gesundheit unserer Hunde Schwerpunkt - war es schon immer und wird es immer sein. Als wir also wie die wortwörtliche "Jungfrau zum Kind" auf den Mops gekommen sind, war klar, dass nur ein gesunder Mops unser Leben bereichern kann. Und gesund heißt in diesem Fall: freiatmend und hochbeinig!

Mit unserer "Louise vom Odenwald" haben wir ein vierbeiniges Familienmitglied erhalten, welches unsere Herzen im Nu gewonnen hat - sie ist so unglaublich schlau, anhänglich und treu, schmust für ihr Leben gern und ist ein wahrer Sonnenschein. Und so konnte es natürlich nicht ausbleiben, sich als Züchter Gedanken darüber zu machen, auch mit ihr einmal einen Wurf zu wagen - also haben wir uns hineingestürzt ins Abenteuer "Mopszucht" und werden jetzt herausfinden, wie es uns damit ergeht...

Voraussetzung für einen Wurf mit ihr waren die Gesundheitsuntersuchungen, welche bei Möpsen im Allgemeinen gefordert werden und welche Rippchen bestritten und mit bestem Ergebnis bestanden hat. Allerdings hatten wir dieses Ergebnis auch erwartet, denn Rippchen läuft von Anfang an mit unseren "Großen" mit und hatte noch nie Probleme, mit ihnen mitzuhalten. Auch am Fahrrad macht sie eine tolle Figur und ließ keinerlei Hinweis zu, dass mit ihrem Bewegungsapparat etwas nicht in Ordnung sein könnte. Aber sicher ist sicher, jetzt haben wir die Ergebnisse schwarz auf weiß und so soll es auch sein!

Weitaus schwieriger gestaltete sich die Suche nach dem geeignetem Bräutigam. Ganz unbedarft dachten wir, nachdem Möpse ja doch eine ziemlich hohe Beliebtheit genießen, dass es nicht allzuschwer sein dürfte, einen unseren Ansprüchen entsprechenden Rüden zu finden. Und wie bei unserer Kromfohrländerzucht lag der Schwerpunkt auf der Gesundheit, das heißt, wir suchten einen Rüden mit längerem Fang als ihn Rippe selbst aufweist, genauso sportlich wie sie und natürlich ebenfalls untersucht. Und untersuchte und zuchtzugelassene Rüden finden sich tatsächlich genügend! Was den Fang betrifft, wird es allerdings schnell klar, dass wir hier ein Problem bekommen werden, denn die meisten Kandidaten haben eine ähnliche Fanglänge wie unser Rippchen.

Nun haben wir uns im Vorfeld doch schon ziemlich viele Möpse angesehen und auch gut beobachtet und was uns als Mopsbesitzer wie bei den Kromis frustriert: die Probleme werden von offizieller Seite verniedlicht und schöngeredet, sei es mit pseudowissenschaftlichen Fakten wie bei den Kromis oder sogenannten "Leistungstests" zur Zuchtzulassung bei den Möpsen: Hunde mit zu kurzem Fang haben gesundheitliche Probleme, das ist ein unverrückbarer Fakt, welchen wir in der Praxis definitiv bestätigen können. Und wenn auch unser Möpsle glücklicherweise von den schlimmen Problemen befreit ist - ihr Fang ist in unseren Augen immer noch zu kurz, weshalb wir einen Vater gesucht haben, welcher eine Fanglänge aufweist, wie wir sie für gesundheitlich erwünscht halten. Und DEN zu finden, war nun wirklich nicht so einfach!

Kein Weg zu einem tollen Rüden ist zu weit - und in diesem Fall mussten wir tatsächlich bis ans andere Ende von Deutschland reisen, denn Toni wohnt in der Nähe von Kiel...

Auch seine Besitzer haben zur Voraussetzung des Kaufs eines Mopses als neues Familienmitglied gemacht, dass es sich um einen gesunden Vertreter seiner Zunft handeln muss, und Toni beweist das immer wieder an diversen Hunderennen, bei welchen er stets unter den Siegern zu finden ist und zählt nicht umsonst deshalb zum "schnellsten Mops von Niedersachsen" - seine Geschichte kann man auf seiner eigenen homepage nachlesen, welche zu finden ist unter: www.mopstoni.neuwuehren.de.

Parallelen zu unserer Familie gibt es ebenfalls, denn auch bei Toni war der Sohn des Hauses die treibende Kraft;-)

Bei Toni handelt es sich um einen sogenannten "Retromops", also ein Mops mit Fremdblut, welches erforderlich wurde, um die typischen Mopsprobleme in den Griff zu bekommen.

Reinrassig gezüchtete Möpse, bei welchen ebenfalls das besondere Augenmerk auf die Gesundheit gelegt wird, firmieren unter der Bezeichnung "Altdeutsche Möpse" (wie unser "Rippchen") und führen keinerlei Fremdblut in ihren Linien. Dieser Umstand hatte unsere Suche nach einem Mops mit längerem Fang so schwierig gestaltet, weshalb wir dann letztendlich bei den "Retros" gelandet sind und mit Toni diesen Rüden gefunden haben, welcher unsere Erwartungen erfüllt und als besonderes "Zuckerl" für uns auch noch in einem Alter ist, wo er beweist, wie fit er ist, denn er hat das achte Lebensjahr zum Deckzeitpunkt überschritten - wenn ein Rüde in diesem Alter problemlos deckt ist das für uns ein perfekter Indikator für einen gesunden Bewegungsapparat - und wir wollen ja mit den besten Voraussetzungen Hundekinder abgeben, welche ihre neuen Familien rundum und ein Leben lang glücklich machen sollen!!!!

Wer sich also für eine kleine Portion Sonnenschein auf vier Pfoten interessiert und sich viel Freude ins Haus holen will, der darf sich gerne bei uns um einen Welpen bewerben, denn wir suchen natürlich für diese Hundekinder wieder ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die ebenfalls dem Charme dieser Rasse erlegen sind und welchen die Gesundheit genauso am Herzen liegt wie uns!

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf unserer homepage!

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen

viel Freude beim schmökern und stöbern:-)