Tatsächlich würde Auri wohl eine ganz andere Familie glücklich machen, wenn es so wie geplant gelaufen wäre. Aber so sollte es nicht kommen, denn Konstantin hat sich genau bei diesem Wurf in "seine" Hündin verliebt und es war sein Herzenswunsch, Auri behalten zu dürfen. Den wir ihm nicht abschlugen, denn was gibt es Schöneres, als wenn sich Kind und Hund gefunden haben und einen gemeinsamen Weg gehen können.

Und so bereichert uns Auri mit ihrem ganz speziellen Charme, ihrer freundlichen Art, ihrem liebevollen Umgang mit unseren Welpen,wobei sie ganz aktiv bei der Aufzucht des B2-Wurfes geholfen hat,  aber ganz besonders zu Konstantin eine sehr innige Beziehung pflegt, welcher sich um sie so zuverlässig und verantwortungsbewusst kümmert.

Wir werden sehen, was die Zwei im Laufe der nächsten Zeit so unternehmen werden - im Moment besuchen sie immer samstags die Hundeschule und sind mit Begeisterung dabei. Aber Konstantin wäre nicht Konstantin, wenn er nicht genau wissen würde, was er will: Mit seiner Auri Mantrailing machen! Und am ersten März 2015 nimmt er dazu an einem Einführungsseminar teil, welches die Voraussetzung für die Teilnahme an der künftigen Trailausbildung ist. Wir sind gespannt, wie die Beiden sich machen und werden weiter berichten. Im Moment aber hat die Hundeschule als Hausaufgabe für die nächste Stunde einen "Trick" lernen aufgegeben und so übt Konstantin fleissig "Schäm dich" mit ihr:-)

2017

Herbst

Rally-Obedience-Seminar in Amberg 12./13. August 2017

Am Samstag startete das Seminar um 9.00 Uhr zuerst mit einem Theorieteil, denn keiner der Teilnehmer hatte vorher in dieser Sportart gearbeitet und so bereitete Trainerin Vroni alle Teilnehmer auf den kommenden praktischen Teil vor. Mit vielen persönlichen Randnotizen wurde der "trockene Part" des Seminares zu einem spannenden Block, der die Zeit bis zur Mittagspause nur so dahinfliegen ließ. Eine leckere, selbstgemachte Lasagne und Spaghetti nach Art des Hauses wartete als Mittagessen auf und wurde genussvoll verspeist, um in der anschließenden praktischen Arbeit wieder abgearbeitet zu werden;-)

Nun wurden die in der Beginner-Klasse verwendeten Schilder akribisch durch- und abgearbeitet, jeder Hundeführer startete einzeln mit seinem Hund und arbeitete konzentriert und sehr erfolgreich an dieser neuen Aufgabe. Es war eine Freude, alle Teams zu beobachten, denn egal wer sich gerade auf dem Platz befand: immer zeigten Hundeführer und Hund ein sehr gleichmäßiges und hohes Ausbildungsniveau!

Und mitten drin: Auri mit Konstantin, welcher in der ihm unbekannten Gruppe sofort als Gleichberechtigter freundlich aufgenommen und akzeptiert wurde - und als jüngster Kandidat seine Sache ebensogut mit Auri machte, wie alle anderen Teilnehmer...

Viele praktische Tipps der Trainerin wurden umgehend umgesetzt und es wurde besonders auf eine gute Kommunikation zwischen Hund und Halter Wert gelegt.

Da das Gruppenniveau so gleichmäßig hoch war, konnten bereits am ersten Seminartag Schilder-Sequenzen gestellt und gearbeitet werden, was für die Teams ein echter Ansporn bedeutete und mit nicht nachlassender Konzentration wurde bis zum späten Nachmittag zusammen an der Ausführung gearbeitet.

Der Abend zeigte dann zufriedene und auch müde Hunde, welche sich am nächsten Tag mit der gleichen Begeisterung zum zweiten Seminartag einfanden.

Und der Vormittag wurde dazu genutzt, das am vorigen Tag erworbene Wissen zu wiederholen und zu festigen, noch offene Fragen beantwortet zu bekommen und kleine Fehler im Lauf zu korrigieren. Sehr interessant für alle Teilnehmer war auch der Projektpunkt "Hundetausch", bei welchem die Hundeführer einen ihnen fremden Hund durch den Parkour führen mussten und es war faszinierend zu beobachten, wie geschickt sich alle Teilnehmer der ihnen fremden Hunden annahmen. Konstantin bekam hier von Monika Gerrits "Tara" zur Verfügung gestellt, während Moni dann umgekehrt mit Auri den Parkour durchlief. Auch hier machten beide Hundeführer jeweils mit Tara und Auri eine wirklich gute Figur und bewiesen viel Fingerspitzengefühl!

Der Mittag wurde mit einem gemeinsamen Pizzaessen eingeläutet und im Anschluss daran baute Vroni einen Turnierparkour für Beginner auf, welcher erfolgreich von allen Teilnehmern durchlaufen wurde. Ein Umstand, welchen die Trainerin lobend hervorhob, entspricht dies durchaus nicht einem üblichen Seminardurchschnitt.

Müde Hunde und zufriedene Gesichter versammelten sich zum Abschluss für das Gruppenbild und der Vorstand bedankte sich im Namen Aller für das tolle Seminar. Mit viel neuem Wissen im Gepäck und frischer Motivation ging es dann auf den Nachhauseweg, und sehr gerne sieht man sich auf einem weiteren Seminar wieder....

Update August 2017

Zwei Ereignisse sind an dieser Stelle einfach berichtenswert, denn sie zeigen in schönster Form wie Auri "tickt".

Auri hat das "Pflegesyndrom" - was sich zum Beispiel darin äußert, dass sie morgens als Erstes bei den Rudelmitgliedern die Augen kontrolliert und diese gegebenenfalls sehr reinlich putzt. Aber sie zeigt auch alle Zecken an. Bisweilen aber nicht nur dies, sondern sie beißt sie sowohl bei den Rudelkollegen als auch bei sich einfach ab. Was häufig dazu führt, dass sich die Zeckenköpfe noch in der Haut befinden und sich entzünden. Nicht grundsätzlich ein Problem, aber als ich neulich ihre Bauchunterseite kontrolliert hatte, war ich dann doch erschrocken: ein Zeckenkopf war unter die Haut gewandert und diese darüber gewachsen, der schwarze Kopf schimmerte schwarz darunter hervor und es hatte sich um die betroffene Stelle ein roter Hof gebildet. Auf Druck kam eine wässrige Lösung mit etwas Eiter hervor, aber die Haut selbst blieb geschlossen. Nun war Konstantin gefragt: er hielt Auri fest und ich begann mit einer spitzen und desinfizierten Schere die Stelle aufzuschneiden. Schnell war klar - der Schnitt alleine genügt nicht, um den Zeckenkopf zu entfernen, es musste ein kleiner Kreis aus der Bauchdeckenhaut herausgeschnitten werden, um an den Zeckenkopf zu gelangen. Das Faszinierende: Auri hielt absolut still!!! Kein Zucken, kein Muckser - da schnippelt man an dem Hund herum und es kommt keinerlei Reaktion, sondern Auri hat sich ungemein geduldig aufschneiden lassen und mit der Pinzette konnte ich dann den Zeckenkopf fassen und entfernen. Ihr Vertrauen ist unendlich und es ist ungemein berührend, sie in so einer für sie sicherlich schmerzhaften Situation zu erleben, wie sie ruhig und gelassen uns an ihr herumdoktern ließ, ganz im Vertrauen darauf, dass wir wissen was wir tun und nur ihr Bestes im Sinn haben...

Das zweite Erlebnis ist ebenfalls für ihren Charakter sehr bezeichnend. Bei uns haben ja die "langen Herbstferien" (in Bayern auch Sommerferien genannt) begonnen und in der zweiten Woche war Konstantin eine Woche in den Reiterferien. Natürlich dürfen alle unsere Hunde im Schlafzimmer schlafen, wobei Auri stets bei Konstantin und somit im eigenen Zimmer schläft. Man sollte nun meinen, dass Auri in seiner Abwesenheit mit dem Rudel zusammen bei uns im Schlafzimmer nächtigt - doch weit gefehlt! Die treue Seele stand jeden Abend wartend vor Konstantins Türe und schlief jede Nacht alleine in seinem Bett bei geschlossener Türe - sie wollte definitiv da schlafen, wo sie sich in seiner Abwesenheit ihm am Nähesten fühlte: und das war in seinem Bett! Offensichtlicher kann ein Hund nicht zeigen, wie stark die Bindung zu seinem Herrchen ist!

update Auri und Konstantin April 2017

Nun wird Auri bald drei Jahre alt und den Einen oder Anderen interessiert es sicher, wie es mit Konstantin und Auri in ihrer Entwicklung weitergegangen ist. 

Auri kann ihre Hütehundeeigenschaften definitiv nicht verleugnen. Diese zeigen sich naturgemäß am deutlichsten im Umgang mit Konstantin, dessen Hauptbezugsperson sie nach wie vor ist. Ihr Schlafplatz befindet sich im Bett und sie kringelt sich stets um seinen Kopf - und wie ein Schießhund bewacht sie ihn im Schlaf: niemand nähert sich mehr dem schlafenden Konstantin, ohne dass Madame nicht aufmerkt - und andere Hunde haben schon gar nichts neben ihrem Herrchen zu suchen! Da ist sie konsequent und sie knurrt so lange, bis die anderen Hunde ein Einsehen haben und sich tummeln. Das bedauert am Häufigsten unser Möpsle, welches immer gerne bei Konstantin unter der Decke schlafen würde, von Auri aber in der Regel erfolgreich daran gehindert wird.

Die kontinuierliche Arbeit von Konstantin trägt sichtbare Früchte: Er ist mittlerweile in einer neuen Hundegruppe eingestiegen, welche "kreative Erziehung und Tricks" titelt und in der Stammbesetzung schon zwei Jahre besteht. Als "Quereinsteiger" stieß er in diese Gruppe und schaut man der Gruppe zu, meint man, dass Ko und Auri von Anfang an dabei gewesen sind, so harmonisch fügen sich die Zwei in die bestehende Gruppe ein - der einzige Jugendliche überhaupt in dieser Gruppe...Es ist einfach eine Augenweide, zu sehen, wie Auri Konstantin bei der Arbeit anhimmelt und auf seine Anweisungen wartet - und wie geschickt und freundlich Konstantin mit ihr arbeitet. Und Auri möchte arbeiten! Wo sie früher auch mal für ein Spiel mit einem anderen Hund zu haben war, ist sie nun erwachsen geworden und interessiert sich für andere Hunde überhaupt nicht mehr. Ein Hütehund ist ein Arbeitshund, dies zeigt sich hier einmal mehr! Freie Fussfolge, schicken, ablegen, stoppen aus der Bewegung, alle Drehungen, egal welche Bewegungsabläufe abgefragt werden - die Beiden sind mit Feuereifer dabei.

Einzig ein Traum von Konstantin wird nicht in Erfüllung gehen: er hätte mit ihr auch gerne Agility gemacht....Aber Auri müsste hierzu "large" springen und dafür, dass sie selbst das "Blitzen in den Augen" für diesen Sport nicht zeigt, ist die Verschleißgefahr der Gelenke bei den hohen Sprüngen viel zu unverhältnismäßig. Und das Wohlergehen von Auri steht im Vordergrund!

Mit 11 Jahren hat Konstantin seine Auri bekommen, er hat sie komplett selbst ausgebildet und wenn ich die Zwei heute so beobachte, dann bin ich wirklich stolz auf die Beiden und einmal mehr zeigt sich hier, wie Kinder mit der Verantwortung wachsen, wenn sie einen eigenen Hund besitzen dürfen.

Fotoshooting mit Monika

Auri 2016

Auri 2015

Erster Geburtstag von Auri, 20. Juli 2015

Zwischenbericht Juni 2015

Bald ist Auri ein Jahr und es ist an der Zeit, wieder von ihr und Konstantin zu berichten.

Nach wie vor  beweist Konstantin mit seiner Auri konstantes Stehvermögen und kümmert sich täglich um seinen Hund. Von der Samstagsstunde haben die Beiden nun auf Dienstag gewechselt, da wird in der Hundeschule reines "Clickern" angeboten und das passt mittlerweile viel besser zu Auri und Konstantin. Hier wird praktisch die ganze Stunde hindurch gearbeitet, das gefällt nicht nur Konstantin besser, auch Auri fühlt sich offensichtlich wohler damit. Ihr sind die "Sozialspielzeiten" sichtbar öde, sie zeigt in ihrem Verhalten deutlich, dass sie kein Interesse daran hat, mit anderen Hunden zu spielen und es waren auch nur noch sehr hartnäckige vierbeinige Vertreter in der Lage, sie zum Spiel zu animieren. Das mag zum Einen daran liegen, dass sie Zuhause genügend Hunde hat, welche ihre Bedürfnisse für soziale Interaktion befriedigen, zum Anderen hängt ihr sicherlich der aggressive Angriff einer anderen Hündin im Nacken, welche sie unvermutet während des Spiels attackiert hatte.

 

Kleine Strecken fahren wir mit Viva und Auri, ich und Konstantin auch schon mit dem Rad und hier stellen sich Viva und Auri als sehr harmonisches Team dar: Beide laufen sehr gleichmäßig und ruhig neben bzw. vor dem Rad und sie lassen sich auch nicht durch Wild oder uns begegnenden Menschen von ihrem Lauf abbringen. Da Viva jede Strecke ohne Leine laufen kann, funktioniert das auch schon bei Auri sehr gut, welche sich an ihrer Mama stark orientiert - wie immer ist ein gut ausgebildeter Hund ein perfekter Lehrer:-)

 

Nachdem nun auch Konstantin´s Bruder Torsten endlich seinen langjährigen Wunsch nach einem Mops erfüllt bekommen hat, warten nun gemeinsame Spaziergänge darauf, von Beiden mit ihren Hunden erlebt zu werden. Den Anfang haben die Zwei mit ihren Hunden gestern bereits gemacht und alle Vier kamen sehr zufrieden von ihrem Ausflug wieder nach Hause - und da Torsten für sein "Rippchen" einen Rucksack dabei hatte, bestand auch keinerlei Gefahr durch Überforderung.

Auri findet Rippchen prima, sie spielen sehr ausgiebig miteinander, was man sich kaum vorstellen mag, bei diesem Größenunterschied. Aber Auri macht sich für Rippchen immer wieder klein und spielt ausgesprochen rücksichtsvoll mit ihr - das Sozialverhalten von Beiden lässt diesbezüglich keinerlei Wünsche offen!

 

 

 

 

 

 

 

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