Viva Vanilla ist unsere erste selbstgezogene F1-Hündin und der lebendige Traum, die Linie unserer unvergessenen reinrassigen Kromfohrländerhündin "Katla" mit ihr als Enkeltochter fortführen zu können.

Von ihrer Mutter "Sucre", einer reinrassigen Griffonhündin, bringt sie eine ungemeine Kinderfreundlichkeit mit, Grundvoraussetzung für die Zucht angenehmer Familienhunde, sowie ein ausgesprochen soziales Verhalten mit ihren Artgenossen, was sehr entspannte Begegnungen mit anderen Hunden zeitigt.

Vom reinrassigen Kromfohrländervater "Rumo von der Holderheide" hat sie die starke Besitzerbezogenheit, wen sie liebt, liebt sie innig - einmal abgesehen davon, dass sie Zweibeiner von Haus aus gerne mag:-)

Sie bereichert unser Leben mit ihrem im wahrsten Sinne des Wortes umwerfenden Charme, denn ihre Freude über die Familie kennt keine Grenzen. Aber gleichzeitig will sie auch gefordert werden und Laufen ist ihr grösstes Hobby. Am liebsten am Rad und gerne mindestens 10 Kilometer. Damit tut man ihr den grössten Gefallen und für uns ist es ein Genuss, ihr beim Laufen zuzusehen: Ihr Trab ist bestechend und so gleichmässig, dass man das Gefühl hat, sie könnte ungezählte Stunden weiterlaufen.

Und sie erfüllt in unserem Rudel eine weitere wichtige Funktion: Mit ihr und ihrer Freundin "Grace" lernen unsere Kinder, was Verantwortung bedeutet. In der Regel täglich wird sie und Grace von unseren Kindern "Torsten" und "Konstantin" ausgeführt und wenn die Kinder naturgemäss auch immer zwischendurch einmal murren - es ist wunderschön zu erleben, was für eine Bereicherung die Hunde für unsere Kinder sind und wie sie mit steigendem Alter lernen, Verantwortung für die ihnen anvertrauten Lebewesen zu übernehmen.

Alle diese Eigenschaften machen sie zu einer passenden Hündin für die Weiterzucht und so durfte sie im Frühjahr 2013 ihren ersten Wurf aufziehen, den Z-Wurf von der Holderheide. Vater des Wurfes wurde "Anton von den Rotenbeker Vierpfötern" ebenfalls ein F1 Rüde und zusammen haben sie mit dem Z-Wurf für unbeschreibliche Freude an ihren Hunden bei den neuen Besitzern der Z-linge gesorgt. "Für diesen Hund hätte ich auch 5000 Euro bezahlt" ist nur eine von vielen begeisterten Aussagen. Und diese können wir gerne bestätigen, denn mit "Zigeunerle von der Holderheide" haben wir von Viva eine Tochter behalten und sie erfüllt alle unsere Wünsche an einen Familien- und Zuchthund. Danke Viva!!!!!!!

Bilder 2017

Update Epilepsie 2017

Nun ist fast ein Jahr vergangen und nachdem die homöopathische Behandlung bei Viva angeschlagen hatte, baute ich die Medikation wieder sukzessive ab und monatelang blieb Viva anfallsfrei - und wiegte uns in dem Glauben und der Hoffnung, dass es doch nur eine einmalige Geschichte gewesen sei.

Aber am 23. Dezember 2016 erwachte ich nachts und Viva hatte einen weiteren epileptischen Anfall. Nicht mehr traumatisiert durch den ersten Schock konnten wir ihr nun sofort richtig helfen und brachten sie zum Stehen, wobei ich sie vorne stützte und Konstantin, welcher aufgewacht war, sie hinten aufrecht hielt. Der Unterschied zum ersten Anfall war beträchtlich: er dauerte gefühlt nur die Hälfte der Zeit und das lange Nachzittern beim ersten Anfall entfiel komplett. Sie war die ganze Zeit ansprechbar und konnte sich nach dem Anfall sofort wieder hinlegen und weiterschlafen. Nicht, dass uns die Anfälle von Viva je große Sorgen gemacht hätten, dafür haben wir bei den reinrassigen Kromfohrländern zu viele Erfahrungen mit Epilepsie machen dürfen und können dadurch einschätzen, dass Viva "nur" eine leichte Form der Epilepsie aufweist. Aber die wertvolle Info, welche wir auf einem meiner letzten Seminare zum Thema "Epilepsie" mitnehmen konnte, wurde erfolgreich umgesetzt und das hilft allen Beteiligten sehr! 

Ein Traum geht zu Ende....April 2016

Mit dem Brief ist an dieser Stelle sicherlich alles gesagt, er kann aber nicht beschreiben, wie es uns momentan geht. Nach einer tollen Linie bei den reinrassigen Kromfohrländern mit "Ruma vom Weddern", auf die wir unsere Zucht der reinrassigen Kromis aufbauten und welche ein - man will fast sagen einmaliges Wesen auszeichnete - mussten wir aufgrund der hohen Erkrankungsrate der Nachzucht (mit verschiedensten Rüden aus unterschiedlichen Linien) eine von Verantwortung geprägte Weiterzucht einstellen. Nun wiederholt sich die Geschichte und wieder trifft es genau diese Linie, welche sich besonders durch ein ausgezeichnetes Wesen zu erkennen gab - und Einkreuzen in eine kranke Rasse bedeutet eben auch immer, dass ein erhöhtes Erkrankungsrisiko vorliegt - auch wenn man weiß, dass der Durchschnitt der gezüchteten Hunde deutlich gesünder als die Ausgangsrasse ist.

Wofür wir jedoch von Herzen dankbar sind, ist die Resonanz unserer Käufer auf den Brief! Sie haben uns wieder Mut gemacht und letztendlich auch wieder "aufgebaut", auch wenn es sicher so einfach nicht weitergehen wird. Aber darüber später an anderer Stelle mehr...

Wir danken unseren Käufern für ihr Vertrauen, für ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl - es ist menschlich unschätzbar, dies in solcher Form erfahren zu dürfen!

Zughundeseminar am 10. Mai 2015

Immer wieder begegnete ich auf der Reise durch die Medienlandschaft der kynologischen Literatur den Berichten über sogenannte Zughunde, welche ich stets mit viel Interesse las und auch Artikel über Schlittenhundesport, Canicross, Saccofahren etc. legte ich nie ungelesen zur Seite - schon immer faszinierte mich diese Seite des Hundesports, was möglicherweise meinen wiehernden Vierbeinern geschuldet ist, da ich nicht nur geritten bin, sondern auch unseren "Jimmy" gerne anspannte, entweder vor den Sulky oder vor den Pritschenwagen, wenn wir einen Ausflug "en famille" starteten.

Und der Vorteil der eingekreuzten Kromfohrländer, welche noch "eine Etage zu groß sind", liegt definitiv in der Möglichkeit, sie aufgrund ihres ausreichendes Gewichtes anspannen zu können.

Und so nutzen wir das Angebot einer räumlich erreichbaren Zughundeschule und meldeten uns zum Intensiv-Zughundeseminar an, welches den Vorteil einer intensiven Betreuung dank geringer Teilnehmerzahl hat.

So trafen sich pünktlich um 9:00 Uhr drei Menschen-Hunde-Teams, das heißt wir mit unseren Hunden, ein Ehepaar mit einem Rhodesian Ridgeback (RR) und ein weiteres Paar mit einem weißen Schäferhund. Nach der Vorstellungsrunde wurden wir zuerst mit den verschiedenen Anspannmöglichkeiten vertraut gemacht. Uns interessierte speziell die Kombination aus "ziehen" und "Scooter", was die dem Zughundesport angepasste Version eines Rollers ist.

Auch der weiße Schäferhund sollte vor dem Scooter laufen, während der RR seinem Halter am besten vor dem "Dreirad - Trike" gefallen hätte. Aber: vor allem Anfang ist die Theorie und dazu gehört es auch, für die Hunde das absolut passende Geschirr herauszusuchen, denn nur ein korrekt sitzendes Geschirr ist der Garant für ein störungsfreies Fahren, sprich ohne den Hund dabei zu schädigen. Und dann hieß es erst einmal für die Besitzer heran und "Pferdchen" für den Partner spielen - denn nur wer selbst einmal vorne gezogen hat, weiß, auf was zu achten ist, wenn man hinten auf dem Roller steht.

Erst nachdem auf alle möglichen Gefahren hingewiesen wurde und wir im Trockentraining gelernt hatten, das Zugseil entweder mit situationsbedingtem Bremsen oder "Gas geben", sprich treten, straff zu halten, durften wir zum ersten Mal einen Hund vor das Zugseil spannen: ein Partner vorneweg, der Trainer mit Leine am HB zur Absicherung neben dem Hund und der andere Partner auf dem Scooter. Mit "go" viel das Startsignal und dann erforderte das handling von Hund und Scooter volle Konzentration! Ja nicht zu viel treten, sonst kommt der Hund nicht in den Zug, aber auch nicht zu viel bremsen - immer schön darauf achten, dass die Leine gestrafft bleibt - was sich leicht anhört, aber in der Praxis ganz schön viel Aufmerksamkeit erfordert. Viva erweist sich als echtes Multitalent, auch als Zughund könnte sie Karriere machen. Sie ist voller Eifer dabei und das Ziehen macht ihr ungemein Freude - wenn ihre Tochter "Neunerle" dran ist und sie im Auto warten muss, hört man sie jammern, am liebsten möchte sie ohne Unterbrechung arbeiten...Neunerle hingegen weiß noch nicht so recht, was sie von der Idee ihrer Zweibeiner halten soll - ihr fehlt der Arbeitswillen, den ihre Mutter so sehr auszeichnet. Wie auch beim trailen geht sie an neue Dinge stets vorsichtig heran und erst wenn sie ein ihr eigenes Sicherheitsgefühl erreicht hat, kann sie über ihren Schatten springen und in der Arbeit aufgehen. Da steckt also noch Arbeit drin, aber sie zeigt keinerlei Angst und das ist schon mal die beste Voraussetzung zum weiteren Training.

Als alle Hunde drei Durchgänge erfolgreich beendet haben, ist es Zeit Pause zu machen und wir gehen in die nahegelegene Gaststätte,um die knurrenden Mägen zu beruhigen und den Hunden die verdiente Pause zu gönnen. Unser Trainer nutzt diese Zeit, um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern und so ist auch die Mittagspause kurzweilig und lehrreich.

Da unsere Beiden sich gut anstellen, dürfen wir am nachmittag ausprobieren, wie es ist zweispännig zu "scootern" - Wahnsinn, was für ein Tempo Viva vorlegt!

Da kann Neunerle nicht mithalten und es ist allen Beteiligten sofort klar, dass man hier die Hunde getrennt aufbauen muss:

Viva muss eigentlich nur die richtigen Kommandos lernen, um sie fahren zu können, während Neunerle lernen sollte, erst einmal gleichmäßig zu ziehen, denn zu schnell würde sie sonst Viva die Arbeit überlassen und "nur" eingespannt neben her laufen...

Viva Vanilla Aufnahmen 2015

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf unserer homepage!

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen

viel Freude beim schmökern und stöbern:-)