B-Wurf von der Holderheide,

geboren am 13. August 1991

Mutter: Kira vom Weddern

Vater:   Janko vom Weddern

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Blucky,

Baerli, Bianca, Bienchen, Birka, Boeschka, Brixi

 

Kyra und Aennchen kümmern sich gemeinsam um den B-Wurf
Kyra und Aennchen kümmern sich gemeinsam um den B-Wurf

Der B-Wurf war dann für meinen Mann sehr "schweisstreibend", nach dem üblen Einstieg in die Zucht mit Aennchen´s Wurf sah er der nächsten Geburt mit viel Skepsis entgegen, aber Kyra hatte eine vollkommen problemlose Geburt und wenn mein Mann dieser auch nicht entspannt folgen konnte, so konnte er bei dieser Geburt nachvollziehen, warum eine Geburt ein wirkliches Wunder ist.

Da Aennchen und Kyra sich wunderbar untereinander verstanden, blieb es nicht aus, daß Aennchen aktiv bei der Aufzucht der Welpen mithalf und es war wunderschön, die beiden Hündinnen zu beobachten, wie sie sich einträchtig um die Welpen kümmerten.

 

Blucky, der einzige Rüde fand seinen Platz bei einer sehr netten Familie im Saarland und wir hatten bis zu seinem Tod Kontakt.

Wie bei Kromfohrländern üblich hatte er den besten Bezug zur Mutter, und wie bei Kromfohrländerrüden häufig, hatte auch er keinen Vertrag mit anderen Rüden, sprich, auch er war mit fremden Rüden unverträglich.

Leider erkrankte er später ausserdem an Epilepsie, wurde damit aber dennoch 12 Jahre alt.

 

Baerli kam zu einer ungemein lieben Tierärztefamilie und durfte unter dem Zwingernamen "vom Waldgarten" einen Wurf aufziehen.

Leider brachte sie aus einem Italien-Urlaub eine der südlichen Erkrankungen mit nach Hause, woran sie aber erst Jahre später erkrankte. Daran aber sehr schwer, denn mit Ehrlichiose ist nicht zu spassen. Dank aufopferungsvoller Rund-um-die-Uhr-Versorgung und einem abenteuerlichen gesundheitlichen Auf - und Ab, in dieser Zeit lag sie dreimal  bereits auf dem Tisch zum Einschläfern, hielt Baerli tapfer durch und wurde ebenfalls 12 Jahre alt.

 

Bianca wurde von uns nach Finnland vermittelt und kam zu einem sehr netten, kinderlosen Ehepaar. Die Kinderlosigkeit änderte sich, letztendlich zählten drei Kinder zur Familie. Bianca durfte dort einen Wurf aufziehen, er wurde ohne Zwingernamen im finnischen Stammbuch eingetragen und fast alle ihre Kinder wurden nach Deutschland zurück vermittelt und fanden hier liebevolle Besitzer.

Bianca wurde 14 Jahre alt und die Besitzer haben mit "Unelma von der Holderheide" eine überzeugende Nachfolgerin gefunden.

 

Bienchen hatte eine besondere Aufgabe zu erfüllen: Sie sollte einem nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmten Herrn wieder Freude in´s Leben bringen.

Sie musste also auf der einen Seite sich ganz nach den eingeschränkten Bedürfnissen ihres zukünftigen Herrchen´s im Rollstuhl richten können, auf der anderen Seite sollte sie ihrem Frauchen die Möglichkeit schaffen, bei Spaziergängen einmal raus zu kommen und abschalten zu können von der RundumdieUhr-Pflege.

Um hier die passende Hündin aus dem Wurf herauszufinden, liessen wir uns mit der Zuteilung der Welpen besonders viel Zeit und fanden in Bienchen die passende Hündin.

Und sie war perfekt! Bienchen sprang ihrem Herrchen stets im Rollstuhl auf den Schoss, liess sich von den ungelenken, da eingeschränkt bewegungsfähigen Händen ihres Herrchen´s streicheln, bis Herrchen nicht mehr wollte, hielt ganz still und passte sich seinen Bedürfnissen vollkommen an.

Mit Frauchen dagegen tobte sie ausgelassen herum, genoss die langen Spaziergänge mit ihr und machte beide Besitzer ungemein glücklich.

Als der Mann verstarb war sie ihrer Besitzerin eine verlässliche Stütze, bis sie mit 10 Jahren auf einem ihrer üblichen Spaziergänge unverhofft von einer schwarzen Riesenschnauzerhündin angefallen wurde und nach drei Tagen intensivster Betreuung in der Tierklinik verstarb.

Wir vermittelten der Besitzerin danach eine erwachsene Kromfohrländerhündin, welche ihre in ähnlichen Verhältnissen lebende Besitzerin an den Krebs verloren hatte.

So schien es, als ob sich hier zwei Seelen gesucht und gefunden hatten.

Beide Hündinnen erkrankten allerdings an Epilepsie, Bienchen in relativ jungen Jahren, ihre  Anfälle beschränkten sich jedoch auf eine extrem geringe Zahl, weshalb sie auch nie in Behandlung musste.

 

Birka hatte drei Kinder zu ihrer Beschäftigung und genoss das Familienleben sehr. Besonders die Jungs liebten es mit ihr Ball zu spielen, denn ihre hervorstechende Eigenschaft als Ball-Junkie war ihr Wille, keinen Ball ins Tor zu lassen:-)

Tatsächlich war Birka kein Hund, sondern sie war so mit der Familie verwachsen, daß sie auch als viertes Kind durchging und es war ein schlimmer Schlag, als Birka aufgrund eines Hirntumores schon mit knapp neun Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste.

 

Boeschka schaute sich leidenschaftlich gerne Fussball im Fernsehen an und ging mit dem Spiel ganz in Herrchen´s Manier mit - aber sie schaute generell gerne Fernsehen und teilte ansonsten ihr Leben bei quasi zwei Familien: der Tochter mit Freund im oberen Stockwerk und den Eltern im Erdgeschoss.

Probleme allerdings ergaben sich nach der Geburt des Sohnes Leonard und aufgrund ihrer grossen Eifersucht verbrachte sie nun mehr Zeit bei den frischgebackenen Grosseltern.

Auch sie sollte nur neun Jahre alt werden, sie starb an Nierenversagen.

Ihr folgte der wunderbare "Merlin von der Holderheide".

 

Brixi wurde eine Prinzessin, im wahrsten Sinne des Wortes. Von der ersten Stunde an wurde sie verwöhnt und innigst geliebt.

Da ihre Besitzer relativ schnell heraus hatten , daß Kromrohrländer ziemlich ängstlich sind, besorgten sie sich noch eigenen bodyguard in Form einer schwarzen Hovawart-Hündin, mit der Brixi eine lebenslange Freundschaft verband.

Brixi wurde trotz Epilepsie 12 Jahre alt....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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