Beri und Aennchen
Beri und Aennchen

C-Wurf von der Holderheide,

geboren am 28.März 1992

Mutter: Aennchen von der Blutenburg

Vater:  Beri vom Weddern

2/1 (aus 2/3)

Caschar, Chester,

Ciska

Bevor wir Aennchen belegen liessen, wurde sie komplett vom Tierarzt durchgecheckt, da wir sicher sein wollten, nicht noch einmal so ein Desaster wie beim A-Wurf zu erleben.

Noch standen wir am Anfang unserer eigenen Zucht, gerade einmal zwei Würfe hatten wir aufgezogen und der A- und B- Wurf liess dank ihres geringen Alters noch nichts von seinen gesundheitlichen Schrecken erahnen, geschweige denn, daß wir je etwas von Autoimmunerkrankungen erfahren oder gehört hätten!

 

Aber wir waren durch den A-Wurf gewarnt und hatten alle Vorsichtsmassnahmen vor der Geburt ergriffen. Doch unglückseligerweise wiederholte sich der Schrecken der ersten Geburt, bereits mit Austritt des ersten Welpen´s wurde jede Wehe mit reichlich Blut begleitet.

Nun wussten wir, was wir nicht wahrhaben wollten: Aennchen durfte keine Welpen mehr bekommen....

Da hatten wir einen vierbeinigen Kromfohrländertraum, eine Hündin mit überzeugenden, souveränen Führungseigenschaften, wie man sie als Züchter selten kennenlernt, einem uns vollkommen zugewandten Wesen, vom Standard her in vorzüglichem Typ - sie hatte alles gewonnen, was man an Aussstellungen gewinnen kann - und, das Allerwichtigste: wir liebten sie doch so innig!

Kaum war der erste Welpe geboren, fuhren wir zum Tierarzt und liessen einen sofortigen Kaiserschnitt durchführen. Das rettete ihr das Leben und von vier Welpen konnten zwei Hundebaby´s reanimiert werden, so daß wir drei lebende Welpen im Wurf hatten, zwei Rüden und eine Hündin.

 

Caschar eroberte die Herzen seiner beiden Zweibeiner so sehr, daß sie ihm eine eigene Hündin dazu kauften und begannen eine Zucht unter dem Zwingernamen "von der Napoleonsnase", aus deren erstem Wurf die von allen geliebte A-Nauka bei uns einzog, während ihre Schwester im Zwinger blieb und ebenfalls für Kromfohrländer-Nachwuchs sorgte.

Bis zum J-Wurf reichte das Stehvermögen der Züchter, dann kam es aufgrund des hohen Krankheitsaufkommen´s zur Aufgabe der Zucht mit den Kromfohrländern und das verbliebene Rüdel wurde bereichert mit einer Schapendoeshündin, welche den Zwingernamen weiter führen wird.

 

Chester trat eine besonders grosse Reise an, wieder einmal nach Finnland, diesmal zur Schwester der Besitzerin von Bianca.

Sie liebten diesen kleinen Herzensbrecher über alles und umso grausamer, daß ihm kein langes Leben vergönnt war - was wir zu dieser Zeit noch nicht ahnten: er war unser erster selbst gezüchteter Welpe, welcher einer Autoimmunerkrankung zum Opfer fiel.

Keine zwei Jahre wurde er alt...

 

.Es war von Anfang an klar, daß wir Aennchen´s Tochter nicht hergeben konnten und Mutter und Tochter bildeten ein wunderbares Gespann, welches sich nicht nur im Wesen sehr gut ergänzte, sondern auch äusserlich ungemein harmonierte.

Ciska besass zwar nicht die Souveränität ihrer Mutter, aber dafür war ihr ein umwerfender Charme zu eigen, mit dem sie die Herzen der Menschen gewann.

Unvergessen, wenn der Richter im Ring zum Beispiel überlegte, welcher der Hunde Rassebester werden sollte und dann noch einmal durch die Reihe ging: sie legte den Kopf schief, blinzelte den Richter an und schien zu sagen: " Bin nicht ich die Schönste hier?" Unzählige Titel sind ihr so zugefallen, und das, obwohl sie durchaus sichtbare Mängel hatte - aber diese überstrahlte sie einfach, sie kam, sah und siegte.

Zu Hause war sie die unbestrittene Diva und um ihr nicht psychisch zu schaden, liessen wir sie nach dem Tod ihrer Mutter die Rudelführung übernehmen.

 

Ein folgenschwerer Unglücksfall führte zur Trennung unserer Hunde und die daraus resultierenden Umstände machten ihre Abgabe unvermeidlich.

Wie dankbar sind wir hier für unser funktionierendes Netzwerk, denn keinen besseren Platz hätte sie finden können, als bei Familie Steinhoff, welche einen Sohn von "Bianca von der Holderheide" besassen.

Ausserdem wohnte sie weit entfernt von uns, was sich in diesem Fall von grossem Vorteil erwies, denn die Wiedersehen gestalteten sich als so belastend, daß schriftliche und telefonische Kontakte ausreichen mussten.

Aber wie diese Erfahrung und spätere zeigen sollen schmerzt die Trennung den ehemaligen Besitzer weitaus nachhaltiger als den Hund: unsere Vierbeiner leben im Hier und Jetzt und sind glücklich, wenn sie in einem passenden Umfeld leben, bei Menschen, welche sie lieben.

Ciska fühlte sich von Anfang an in ihrem neuen "Rudel" pudelwohl und ihre Lebensfreude und ihre Gabe, ihr Herz zu verschenken, liess sie mit Leichtigkeit drei weitere Herzen gewinnen.

Und wie wenn es vom Schicksal so gewollt gewesen wäre, kam Ciska genau zu einem Zeitpunkt in ihre neue Familie, als Neilliko nicht mehr lange zu leben hatte - er starb an Krebs - und konnte so die Lücke schliessen, welche durch den Verlust von Neilliko entstanden war.

Mit zwölf Jahren erkrankte Ciska so schwer, daß eine lebenserhaltende Operation unvermeidlich wurde - und obwohl sie so schwer erkrankt war, bewies sie einen ungebrochenen Lebenswillen und avancierte durch ihre trotz der schweren Erkrankung ungebrochen charmanten Art zu einer Lieblingspatientin von Arzt und Helferinnen.

Trotz schlechter Prognose erholte sie sich hervorragend und so wurde ihr und ihrer Familie ein weiteres glückliches Jahr geschenkt.

Als sie ein Jahr später erkrankte brach ihr Lebenswille sichtbar und ihre Familie trat den schwersten Gang in der Hundehaltung an, um sie vor weiterem Leid zu bewahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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