Wir sind Vollblut - Rauhaarzüchter, wie man sie sich sicher intensiver nicht vorstellen kann - und doch kann das Herz sich nicht ausssuchen, was es liebt, sondern die Liebe wird uns von unseren Hunden einfach geschenkt.

Und Goya schenkte uns sein Herz in einem ganz besonderen Maß, denn er entwickelte bereits als Welpe eine ungemein innige Beziehung zu uns, was die Platzsuche für ihn zu einer Aufgabe werden liess, welche schwer zu lösen war, hatten wir doch für ihn ganz konkrete Vorstellungen: Um seiner extremen Bindungsfähigkeit das passende Pendant zu ermöglichen sollte der Familienkreis klein sein, die Chemie musste absolut stimmen und unser Bauchgefühl musste "Ja" sagen.

So kamen und gingen die Interessenten bei uns ein und aus - aber nie sagte unser Bauchgefühl "Ja"!

Goya wurde älter und älter, die Geschwister hatten ihre glücklichen Besitzer gefunden - nur für Goya fehlte noch der Platz unserer Vorstellung.

Aber dann kam ein Brief - und danach ein Telefonat. Und bereits am Telefon pochte unser Bauchgefühl an die Tür.

Zum Kennenlernen lief es bei Goya dann auch in umgekehrter Reihenfolge ab: Wir fuhren mit ihm in den Norden und "beschnupperten" uns anlässlich eines Kromfohrländerspazierganges auf neutralem Terrain;-)

Was sich jedoch bereits am Telefon angebahnt hatte, bestätigte sich nun in natura:

Hier hatten sich Hund und Mensch gesucht und gefunden.

Wir waren überglücklich, Goya bei einer Besitzerin zu wissen, welche unser Schätzchen genau so lieben würde, wie wir es taten.

 

Ein halbes Jahr später wurde Goya von einem Auto angefahren und der vorher quietschvergnügte und vor allen Dingen gesunde Goya sollte sich davon nicht mehr erholen, denn:

Auch das mussten wir erst lernen - Kromfohrländer können unterschiedlich lange gesund erscheinen, erfahren sie jedoch ein Trauma (dieses kann von einem Beissunfall her rühren, über schlechte Erfahrungen auf dem Hundeplatz reichen, sie betreffen Geburten etc. mittlerweile kennen wir viele unterschiedliche Auslöser), bricht eine bislang "ruhende" Erkrankung aus.

Bei Goya waren die Krallen in der Folge entzündet und nacheinander fielen diese entweder aus oder mussten tierärztlich entfernt werden. Dank der besonders innigen Beziehung der Besitzerin zu ihrem Hund musste Goya kaum Schmerzen leiden, denn seine Besitzerin spürte schon ganz früh, wenn es ihm drohte schlecht zu gehen und handelte sofort. Mit stoischer Geduld ertrug Goya alle Behandlungen und versuchte weiterhin, seiner Besitzerin Freude zu bereiten...

Leider war diese Erkrankung nicht zu stoppen und schlug nach innen, es bildete sich eine Spalte im Gaumen. Für Goya wurde alles menschen-mögliche getan:

der Fortgang seiner Erkrankung liess sich jedoch nicht mehr aufhalten und viel zu früh musste er von seinem Leiden erlöst werden.

"Du warst mein Nord, mein Süd, mein Ost und mein West", dieser Spruch begleitete seine "Todesanzeige" - und sie sagt alles darüber aus, wie innig die Beziehung zwischen Frauchen und Goya war. Er wurde am 16. März 1997 geboren und starb in den Armen seines Frauchens am 13. Januar 2001. Der Schmerz war unvorstellbar und als seine Züchterin laufen mir die Tränen, während ich dies schreibe....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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