Havanna und Savanna - ein echtes Dreamteam!

Aber geschuldet, daß Johanna als Jugendliche so ein hervorragendes Verhältnis zu "ihrem Kromi" entwickeln konnte, war dies zwei Tatsachen:

1. Die neue Familie wurde ausführllich über die Problematik "Kinder und Kromfohrländer" aufgeklärt. Kromfohrländer sind von ängstlichem Wesen. Dies bedeutet, daß sie sich in ihrer neuen Heimat in der Regel einen Zweibeiner suchen, welcher ihnen Sicherheit bieten kann. Das ist naturgemäss in der Familie ein Erwachsener und hier die Mutter, da sie die überwiegende Zeit zu Hause ist und sich deshalb auch am meisten um den Hund kümmert.

Für Kinder zeitigt dieses Verhalten dann grosse Enttäuschungen, wenn sie es waren, welche sich den Hund so sehnlich gewünscht haben - denn nun spielen sie bei ihrem Wunschhund nur die zweite Geige, statt einen vierbeinigen Freund hinzugewonnen zu haben.

Abhilfe lässt sich allerdings mit entsprechender Aufklärung schaffen, es bedeutet, daß die Familie konsequent das Kind im Verhältnis zum Hund fördern muss, was

b) Johanna´s Familie buchstabengetreu umgesetzt hat. Sobald Havanna stubenrein war, durfte sie in Johanna´s Zimmer umziehen, was zur Bindungsverstärkung ausgesprochen wichtig ist. Sobald Johanna von der Schule wieder zu Hause war, befand sich Havanna bei ihr - lag daneben, wenn Hausaufgaben gemacht wurden und hörte sich mit Musik an. Was auch immer Johanna unternahm, Havanna war dabei.

Bei den nachmittäglichen gemeinsamen Spaziergängen mit der Mama war es auch stets und konsequent Johanna, welche die Kommando´s gab, während sich Johanna´s Mama komplett zurückhielt und "nur dabei" war.

Auch der wöchentliche Besuch des Hundeplatzes wurde von Johanna übernommen, wie auch grosse Teile der gesamten Erziehung, was dazu führte, daß Havanna und Johanna ein ganz besonders inniges Verhältnis zueinander hatten und in diesem Fall Kromfohrländer und Kind hervorragend harmonierten.

 

Das Glück wurde massiv getrübt, als Havanna schwer erkrankte. Wir vermuten als Auslöser die Impfung gegen Borrelliose, welche wir aus diesen Gründen auch ablehnen - Rassen mit der Neigung zu Autoimmunerkrankungen scheinen auf diese Impfung negativ zu reagieren. Havanna´s Allgemeinempfinden wurde kontinuierlich schlimmer, so schlimm, daß sie zeitweise nicht mehr laufen konnte und sich vor Schmerzen nicht mehr anfassen liess. Eine allopathische Behandlung brachte keinen Durchbruch und eine Diagnose, was Havanna überhaupt hat, konnte leider auch nicht gestellt werden, was einer erfolgreichen Behandlung überhaupt im Wege stand - für autoimmune Erkrankungen jedoch ein sehr typischer Verlauf.

Die Familie gab jedoch nie auf, sondern suchte eine alternative Heilmethode - mit

einem Teilerfolg. Immer noch war Havanna weit davon entfernt gesund zu sein, aber nun entschieden sich die Besitzer zweigleisig zu fahren und nach Absprache mit den dafür offenen Tierärzten wurde ein Behandlungsplan aufgestellt, welcher tatsächlich nach einem Jahr zu einer stetigen Verbesserung ihres Gesundheitszustandes führte.

Von diesem Zeitpunkt an stabilisierte sich ihr Gesundheitszustand und trotz dieser schweren Erkrankung wurde Havanna glücklicherweise und dank hervorragender Pflege über 13 Jahre alt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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