I-Wurf von der Holderheide,

geboren am 5. Juni 1998

Mutter: Ciska von der Holderheide

Vater:  Minimaxin Saturnus (unser Import aus Finnland)

4/2

Ibo, Iden, Ingvar, Irrwisch,

India, Inola

Der I-Wurf war für uns gleich in mehrfacher Hinsicht ein schockierender Wurf. Kamen die Welpen noch problemlos auf die Welt und entwickelten sich sehr vielversprechend, dann wurden wir sämtlicher Freude an diesem Wurf mit der Augenuntersuchung des kompletten Wurfes bei einer Augenspezialistin in Regensburg im Alter von acht Wochen beraubt: Ihre Diagnose lautete eindeutig, dass alle Welpen an Katarakt erkrankt waren und sie empfahl uns, die Welpen einzuschläfern.

Können Sie sich auch nur ansatzweise vorstellen, wie man sich als Züchter nach so einer Aussage fühlt? All die Wochen, in welchem man seine ganze Liebe in die Welpen gesteckt und diese hundertfach zurückbekommen hat, wenn man bereits die einzelnen Charaktere der Welpen kennengelernt hat, die Besitzer, welche es schon gar nicht mehr erwarten können, endlich "ihren" Welpen mit nach Hause nehmen zu können! Da bricht im wahrsten Sinne des Wortes eine Welt zusammen...

Nachdem der erste Schock überwunden war, überlegten wir, wie wir mit dieser schockierenden Aussage am besten umgehen konnten, denn einschläfern, wie die TÄ uns empfohlen hatte, war für uns definitiv keine Option. Wobei wir uns schon komisch fühlten: Da uns die Gesundheit unserer Hunde so sehr am Herzen liegt und wir von Finnland her bereits wussten, dass Kromfohrländer an erblich bedingter Katarakt erkranken können, zogen wir mit den Finnen mit, welche im Alter von acht Wochen ihre Welpen zum ersten Mal von einem Augenfacharzt untersuchen lassen. Mit einem derart ernüchternden Ergebnis hatten wir allerdings wirklich nicht gerechnet. Aber nicht umsonst zählen wir zu den sehr kritischen Züchtern, welche so ziemlich alles hinterfragen und es erschien uns widersinnig, dass bei "frei" befundeten Eltern der gesamte Wurf erkrankt sein sollte. Also wurde der ganze Wurf eingepackt und einem Professor für Augenheilkunde an der Münchner Veterinärklinik vorgestellt. Dieser untersuchte alle Welpen sehr sorgfältig und stellte klar, dass eine solche schwerwiegende Diagnose in diesem Alter von ihm nicht feststellbar sei. Welche Erleichterung - es waren viele, viele Wackersteine, welche uns in diesem Moment vom Herzen fielen!!!!!

Bei weiteren Untersuchungen unserer folgenden  Würfe durch die erste Fachärztin stellte sich dann auch heraus, dass Kromfohrländer eine sehr späte Linsenentwicklung durchlaufen, welche beim I-Wurf mangels vergleichbarer Untersuchungen auch mit einer beginnenden Katarakt verwechselt werden konnte. Ein Glück also, dass wir hier überlegt gehandelt haben und nicht voreilig der Empfehlung der Tierärztin gefolgt sind.

Dennoch hatten wir bei "Irrwisch" ein ungutes Gefühl, was uns daran hinderte ihn zu verkaufen - Bauchgefühl wird das genannt und ich halte es für sehr wahrhaftig, und zu Recht, wie sich leider beweisen sollte. Irrwisch zog geschenkt zur "Oma" der Isarflimmern-Familie und hieß nun "Rikki". Es stellte sich bald heraus, dass der erlassene Kaufbetrag vollständig die Tierarztkosten ersetzte und das Traurigste daran war, dass keine Medikation anschlug, weder die Schulmedizin noch Alternativ konnte Rikki geholfen werden. Und bedauerlicherweise blieb es nicht bei einem betroffenen Welpen aus diesem Wurf. Auch Iden erlag schließlich dieser Erkrankung und etwas älter wurde deren Schwester "Inola", aber nur um wenige Jahre.

Es ist ein geringer Trost, dass die anderen Geschwister mit 14, 15 und 16 Jahren wirklich sehr alt wurden...

 

 

 

 

 

 

 

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