Das Bild sagt Ihnen sicher schon mehr als Worte dies tun können - die Rute, eingebunden...

Am erstaunlichsten ist dabei aber, wie lange diese Hunde einen fröhlichen Eindruck zu erwecken mögen und nichts in ihrem Verhalten darauf schließen lässt, dass sie ihre Erkrankung dem nahen Tode weiht.

Wie auch bei Iden bereits nachzulesen, so war es auch bei dem in "Rikki" umgetauften "Irrwisch" - er versuchte, immer gute Laune zu verbreiten und verstand es hervorragend, seinen desolaten Gesundheitszustand so herunterzuspielen, daß man geneigt war, zu glauben, daß die Erkrankung soooo schlimm nicht sein kann.

Aber wie bei Iden, so hatte auch Rikki unter der schlimmsten Form eines fehlgesteuerten Immunsystem's zu leiden und die Krankengeschichten und der Verlauf ist bei beiden Hunden identisch.

Im Unterschied zu Iden allerdings, kam uns "Rikki" von Anfang an so vor, als ob er etwas ausbrüten würde. Dabei handelte es sich bei uns sicher mehr um ein Bauchgefühl, als daß es ein erkennbares oder meßbares Moment gegeben hätte, an welchem man diese Intuition hätte festmachen können.

Wie dem auch sei, wir beschlossen, ihn nicht zu verkaufen, sondern er kam unentgeltlich bei der Mutter einer damaligen Freundin unter, welche ihn dankenswerterweise übernahm.

Und wie bei Iden schien am Anfang alles in Ordnung zu sein und unser Bauchgefühl reine Einbildung. Hoffnung machte sich breit.

Im Gegensatz zu Iden, wo die Entzündungsherde nach außen schlugen, war bei Rikki jedoch nur die Rutenspitze das sichtbare Zeichen seiner Erkrankung und machte damit bald jede Hoffnung zunichte.

Was es für ihn viel schlimmer machte, denn wo man bei Iden äußerlich behandeln konnte, war es für Rikki viel schwieriger, ihm zu helfen. Ihm machten Magen-Darm-Störungen zu schaffen, welche sich dank eines hervorragenden Tierarztes immer wieder in den Griff kriegen ließen, aber es war ein ständiges Auf und Ab. Nie war man sicher, ob die Therapie dauerhaft anschlägt, nie wusste man, wieviel Leiden man dem kleinen Kerl eigentlich zumutete. Seine Darmprobleme nahmen im Laufe der Zeit jedoch kontinuierlich zu und mit einem halben Jahr zeichnete sich ab, daß der Darm bereits jetzt nachhaltig geschädigt war. Die Störung des Immunsystem´s führte dazu, daß sich der Darm regelrecht zersetzte und so wurde er von seinem kurzem Leben mit viel Leid erlöst.

Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack. Wenn man dem Vierbeiner, für den man zwar nichts bezahlt, ihm jedoch die ganze und umfassende Liebe geschenkt hat und die vergeblichen Versuche sich vor Augen führt, ihm ein gesundes Leben zu ermöglichen und dies alles vergebens ist, dann bleibt ein Scherbenhaufen zurück, welcher keine unbelastete Hundehaltung mehr möglich macht.

Kein Nachfolger füllte je die Lücke, welche Rikki geschlagen hatte.

 

 

 

 

 

 

 

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