Jola kam auf die Welt und dockte sofort bei ihrer Mutter an - und man hatte bei ihr wirklich das Gefühl, daß sie die Zitze überhaupt nicht mehr losliess. Und so hatte sie schnell ihren Spitznamen weg, sie war unsere "dicke Zecke". Und erwarteten natürlich, daß diese Entwicklung so auch weitergehen würde. Aber weit gefehlt! Je älter die Geschwister wurden, umso mehr überholten sie Jolanthe und tatsächlich war sie später die Kleinste im Wurf und gehörte damit zu einer unserer liebevoll, aufgrund ihrer geringen Größe, als "Bonsai - Kromfohrländer" bezeichneten Nachzuchten.

Jola hatte in ihrem neuen Zuhause viel gut zu machen, sollte sie doch durch ihr Wesen bezaubern, welches bei ihrer Vorgängerin durchaus mit erheblichen Mängeln behaftet war - und so war sie die zweite Kromfohrländerin, welche Einzug hielt.

Und um es vorweg zu nehmen: Jola bewies sehr nachhaltig, daß Kromfohrländer nicht gleich Kromfohrländer ist und sie wurde auch gegenüber ihrer Vorgängerin mit fünfzehn Jahren sehr alt.

Auch sie bekam eine vierbeinige Begleiterin zugesellt und wie man sich vorstellen kann, stammte auch dieser aus der "Familie", handelte es sich doch um die Schwester von Lani, dem Nachfolger von Iden von der Holderheide.

Als weitere Gesellschaft folgte später nach zwei Meerschweinchen auch noch ein Hase, welcher sich wunderbar in das Hunde-Zweier-Team einfügte und wie man auf den Bildern sehen kann, verstanden sich Hase und Hunde ganz ausgezeichnet.

Jola war aber nicht nur klein und zierlich, sie war auch ausgeprochen futtermäkelig und das Füttern gestaltete sich immer wieder zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Frisst sie heute - oder frisst sie nicht?

Und heisst es gerne, daß kastrierte Hunde gut fressen, dann hatte Jola davon nach ihrer Kastration nicht viel mitbekommen, aber zumindest schlug das Futter nun besser an und es blieb auch etwas auf ihren Rippen hängen. Der Nachteil der Kastration bestand leider darin, daß sie Harnträufeln bekam, welches medikamentös behandelt werden musste.

Nachdem die erste Kromfohrländerhündin für die zwei Kinder eine herbe Entäuschung war, zog mit Jola für sie ein echter Sonnenschein ein. Nun konnten sie sich unbeschwert mit ihrem Hund beschäftigen, ohne Sorge haben zu müssen, gezwickt zu werden. Jola machte jeden Blödsinn mit und spielte mit stoischer Gelassenheit die ihr zugedachten Rollen.

Und so schwierig die erste Kromfohrländerhündin im Umgang mit Menschen war, so unproblematisch verhielt sich Jola mit der eigenen Familie, aber auch mit Besuch.

Jola war eine kleine Hündin mit einem ganz großen Herzen und wird so Allen in Erinnerung bleiben.

Ihre beste Freundin "Wacki" folgte ihr einen Tag später in den Hundehimmel....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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