Das Leben besteht darin, seinen Weg zu gehen, und immer wieder Menschen zu treffen, welche diesen Weg ein Stück begleiten.

Manchmal ist es ein langes Stück des Weges, manchmal ein kürzeres, aber immer ist es eine Bereicherung und sollte als Anlass dienen, sich an die schönen und gemeinsam miteinander verbrachten Stunden zu erinnnern.

So wie es bei uns im Falle von Lenin und seinen Besitzern war...

Eigentlich sollte Lenin ja "Lehmann" heissen, aber da die Freundin der Besitzerin just diesen als Nachnamen innehatte, musste ein anderer Name gefunden werden - und mit "Lenin" wurde dies ein sehr Ausgefallener;-)

Wöchentlich besuchte uns Lenin`s Besitzerin in der Welpenstube, was dank der geographischen Nähe sich geradezu anbot. Und es blieb nicht aus, daß sich schnell ein freundschaftliches Verhältnis entwickelte, welches befeuert wurde durch viele gemeinsame Interessen. Aber nicht nur wir Zweibeiner entwickelten ein sehr enges Verhältnis, auch Lenin und unser eigener Kromfohrländerrüde Elgin vertrugen sich hervorragend, beste Voraussetzungen für viele gemeinsame Spaziergänge und Wanderungen, welche regelmässig in einer Reihe von ungezählten und unvergessenen Spieleabenden endeten.

Auch unverschuldet in Not geraten, erwiesen sich die Besitzer von Lenin als treue Freunde und sicher werden wir nie vergessen, wie sehr sie uns in dieser schweren Zeit geholfen haben!

Aber wie ein Fluss änderte sich auch unser Leben einschneidend, als sich ganz unerwartet und ungeplant unser Sohn "Torsten" anmeldete. Und diese veränderteten Verhältnisse waren schlussendlich auch der Auslöser für das Ende einer wunderbaren Freundschaft, welche wir immer als sehr wertvoll in Erinnerung behalten werden und unauslöslich an "unseren" Lenin geknüpft ist.

Lenin, welcher von seiner Besitzerin unzählige Male erfolgreich ausgestellt wurde und der eine ungezählte Reihe von Erfolgen vorzuweisen hat. Aber leider auch krank wurde und viel zu früh an einem inoperablen Milztumor verstarb, welcher festgestellt wurde, als er zur Goldakkupunktur geröngt wurde. Sie sollte ihm seine durch Arthrose bedingten Schmerzen nehmen und erreichte etwas ganz Anderes und viel Erschreckenderes. Eine Erkenntnis, mit der keiner gerechnet hatte und seine Besitzer vollkommen unvorbereitet traf: Seine Lebensuhr war abgelaufen....

Lenin hatte eine Katarakt, Epilepsie und Arthrose - und war dennoch ein so wunderbarer Hund, welcher seine Besitzer weiterhin an die Kromfohrländer glauben liess und so war es nicht verwunderlich, daß ein weiterer Kromfohrländer in Lenin´s Fussstapfen trat...

 

 

 

 

 

 

 

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