Quaste - der Name passte bis zu einem halben Jahr hervorragend zu ihr, war doch schon von klein an absehbar, dass sie ein "puscheliges" Fell bekommen würde. Aber ihr Besitzername "Ronja" verhinderte dies zum Einen, und zum Anderen war sie Zweithund zum Ersthund "Janosch", einem reinrassigen Rauhaardackel aus jaglicher Zucht. Weshalb es beim Zweithund auch eine definitiv nicht jagende Rasse sein musste, denn Janosch stelle an seine Besitzer bezüglich der Folgsamkeit im Freien extrem hohe Anforderungen. Mehrere Erziehungsansätze waren bereits durchgetestet und verworfen worden, weniger wegen der Fähigkeit der Besitzer, Durchhaltevermögen zu zeigen - dieses war reichlich vorhanden - als eher des praktisch nicht zu zügelnden Jagdtriebes seitens Janosch. Und es passte hervorragend! Janosch konnte sich entfernen wohin auch immer, Ronja kehrte stets nach wenigen Metern um und ließ ihren Hundefreund seine Jagdausflüge alleine unternehmen - viel zu wichtig war es ihr, im Dunstkreis von Herrchen und Frauchen zu bleiben. Dank Rauhaardackel wussten die Besitzer genau, warum trimmen wichtig ist und sie scheuten auch nicht den Weg von Berlin, um sie hier in der Holderheide fachgerecht trimmen zu lassen. Woraus sich eine wirklich wunderbare Freundschaft entwickelte :-)

Wie man unschwer erkennen kann, war Ronja ein sehr dunkler Welpe und wie bei vielen sehr dunkel auf die Welt kommenden Kromfohrländerwelpen, hellte sich die Farbe im Laufe der Zeit stark auf - denn auch ohne zu trimmen, würde die Farbe stark verblassen! Durch das regelmäßige Trimmen wurde bei Ronja nicht nur eine schöne Farbe erhalten, auch die Struktur ihres Haars verbesserte sich deutlich. Vom "Seidenplüsch" wechselte sie mit jedem weiteren Trimmvorgang zu immer festerem und besser zu trimmendem Haar - es war eine Freude, dies mitzuverfolgen....

Man verkauft einen Hund und bekommt Freunde - was kann es Schöneres geben? Es folgten Besuche und Gegenbesuche und wir verbrachten ungezählte schöne Stunden miteinander.

Und da Ronja ein so wunderbares Wesen zeigte, erklärten sich die Besitzer bereit, sie uns zur Zucht zur Verfügung zu stellen - wir waren begeistert. Jedoch, der Traum platzte nach der Augenuntersuchung: einseitige Katarakt und damit Zuchtausschluß. (Das hat man davon, wenn man freiwillig untersucht;-) Hier wäre ein Gentest die perfekte Lösung gewesen, denn man hätte sie ob aller ihrer Vorzüge dann trotz ihrer Katarakt einsetzen können - man hätte nur nach einen passenden Augenbefund-freien Partner suchen müssen und die daraus entstehenden Trägerkinder erneut mit "frei" verpaart, um das Problem herauszuzüchten. Gewonnen hätte man tolle Welpen von einer Mutter, die nie krank war, sich immer noch ihres Lebens erfreut und ihr tolles Wesen bewiesen hat, als sich in der Familie selbst zweibeiniger Nachwuchs einstellte.....

 

 

 

 

 

 

 

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