Zu Tarantella und ihrer Besitzerin pflegen wir eine ganz besondere Beziehung - denn Tara ist eine besondere Hündin mit einer ganz eigenen Geschichte...

 

Mit der Geburt von Tarantella hatten wir die letzte Chance, eine direkte Tochter von unserer heißgeliebten Katla behalten zu können. Und wir hatten wahrlich Glück:

Von den zwei geborenen Hündinnen erwies sich Tara als für eine potentielle Zuchthündin geeignet und blieb somit dem Holderheiderudel erhalten.

Besonders unser Konstantin war darüber sehr glücklich, eine innige Bindung verband die Zwei.

Aber die Betonung liegt bei "verband", denn innerhalb eines Jahres folgte der züchterische Tiefschlag und es hiess sich wieder zu entscheiden zwischen den eigenen Zuchtgrundsätzen in Bezug auf die Gesundheit der Rasse und den persönlichen Wünschen und züchterischen Gesichtspunkten.

Konkret: Die Großmutter von Tarantella war mittlerweile an einer Autoimmunerkrankung erkrankt und damit lag eine AI in direkter Linie in der zweiten Generation vor, was für uns nach unseren eigenen Zuchtgrundsätzen automatisch ein Zuchtausschluss bedeutete - tolerieren und trotzdem in der Zucht einsetzen, behalten und nicht züchten oder abgeben...

Diese drei Optionen stellen sich grundsätzlich Allen an der Gesundheit interessierten Züchtern -  was also tun, wenn keine konkrete Chance mehr auf eine direkte Tochter von Katla besteht?

 

Leichter gemacht hat uns diese Entscheidung ihre neue Besitzerin Monika Gerrits, womit auch schon die Lösung verraten ist.

Sie ist uns schon lange eine liebe Freundin und mit ihrer Kromi-Mixhündin "Mandy" auch schon genauso lange eine konstante und treue Besucherin der Holderheidefamilie.

Ihre allergrößte Favoritin war stets unsere "Katla" und ihr sehnlichster, aber scheinbar unerfüllbarer Wunsch eine Tochter von ihr. Unerfüllbar deshalb, weil Katla aus Altersgründen nur noch diesen letzten  - den "T" - Wurf - haben konnte und der Zeitpunkt zur Übernahme eines Welpen für Moni noch nicht gegeben war.

 

Nach vielen durchwachten Nächten und schmerzhaften Diskussionen wurde von uns die Entscheidung pro Gesundheit in der Rasse getroffen und da auch wir in unserer Familie nur über "begrenzte Kapazitäten" verfügen und uns die Zuchtzukunft offen halten wollten, hieß dies, ein Umzug von Tarantella stand bevor.

 

Und es wäre bestimmt eine fürchterliche Trennung geworden - ja, wäre da eben nicht Moni gewesen, welche wir telefonisch von unserem Entschluss in Kenntnis setzten und ihr Tarantella zu Übernahme anboten.

Monika´s Freude war mehr als unbeschreiblich und hier hat sich ein Trio gefunden, welches sich offensichtlich gesucht und gefunden hat!

Mandy und Tara verstanden sich auf Anhieb und wer die Entwicklung von Tara verfolgt hat, weiß, - besser geht nicht!

 

So schwer die Entscheidungen fallen -  und einen im eigenen Haus geborenen und aufgezogenen Welpen nach einem Jahr abzugeben ist mehr als nur schmerzhaft -  bei Tara war es eine goldrichtige Entscheidung....

 

Auch wenn Tara nicht mehr bei uns lebt, so sehen wir sie kontinuierlich, denn Moni besucht uns ganz regelmässig und es ist das, was weit über Zucht und Abgabe von Hunden hinausgeht: eine über die Hunde hinausgehende Bindung, der Gewinn einer Freundschaft - ein Gut, welches nicht käuflich zu erwerben ist und für uns die "Zugabe" ist, welche uns das Züchten so wertvoll macht!

 

 

Bilder 2017

Bilder 2016

Bilder 2015

Bilder 2014

Tarantella bei Moni

Tarantella bei uns - Impressionen ihres ersten Lebensjahres

 

 

 

 

 

 

 

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