Die Eltern des Z-Wurfes
Die Eltern des Z-Wurfes

Z-Wurf von der Holderheide,

geboren am 16. März 2013

Mutter: Viva Vanilla von der Holderheide, F1

Vater:  Anton von den Rotenbeker Vierpfötern F1

5/4

Zebo, Zettl, Zino, Zorro, Zwirn,

Zayna, Zwetschge, Zigeunerle, Zumba

Sichtung der Z-linge im September 2014

Sichtung - was war das noch mal?

Für die Z-linge nichts Unbekanntes, wurden doch beide Würfe, auch der Y-Wurf, bereits ein halbes Jahr zuvor angeschrieben und darauf hingewiesen, was sie von einer Sichtung erwartet  -  hier ganz kurz zusammengefasst, was darunter zu verstehen ist:

Alle Welpen treffen sich nach ca. anderthalb Jahren, denn nur wenn ein ganzer Wurf ausgewachsen beurteilt werden kann, ist eine reelle Aussage über den Erfolg einer Nachzucht möglich. Und da unsere Würfe einen Sinn und Zweck erfüllen, ermöglicht eine  Kontrolle in diesem Alter erste Aussagen über den Zuchtwert eines Wurfes.

Die Daten der Wurfabnahme werden nun ergänzt mit dem aktuellen Stand, was Gebäude, Gangwerk, Zähne und Gebiss, Haarart etc. betrifft und natürlich werden die Besitzer sehr ausführlich zum Wesen ihrer Hunde befragt und diese Informationen werden ebenfalls im Zuchtprogramm eingegeben.

Ausserdem werden an der Sichtung die Ahnentafeln ausgegeben und für alle Besitzer ist es unabhängig davon ein interessantes Wiedertreffen, wenn die Geschwister ausgewachsen sind und es macht Spaß, sich gegenseitig austauschen zu können.

Eine Sichtung wird von uns sehr langfristig geplant, damit wir auch sicher einen gemeinsamen Termin finden können...

Und für alle Beteiligten war es ein erfreuliches, aber auch erfahrungsreiches Treffen, denn die Junghundezeit ist vorbei und nun zeigt sich, was in den Hunden wirklich steckt. Das fängt mit dem Haar an -  von der erfahrenen Züchterin wurde beim einen und anderen Hund Hand angelegt und viele wertvolle Tipps konnten weitergegeben werden. Zum Beispiel bei Zorro: hier erwies es sich, daß sein Körperhaar am besten als "rolling coat" behandelt werden sollte - würde er komplett abgetrimmt werden, würde sein Fell sich stark verändern und einfach nicht mehr schön aussehen. Bei ihm reicht es tatsächlich, den Kopf und die Ohren zu trimmen und den Rest - deshalb heisst der Ausdruck "rolling coat - in einem gleichmässigen Abstand zu überarbeiten, um Fell und Typ am besten gerecht zu werden. Ganz anders hingegen Zebo: bei ihm war die Zeit zu kurz, um ihn komplett zu trimmen, so konnte nur der Kopf von mir gemacht werden, aber er zeigt am ganzen Körper schlichtes und festes "Trimmhaar" und kann problemlos komplett abgetrimmt werden. Zayna und Zigeunerle besitzen ein wunderschönes, kurzrauhes Haar, welches von Haus aus gut trimmbar ist und auch Zumba, welche als Welpe so plüschig erschien, hat richtig tolles, harsches Haar bekommen, welches wunderbar zu trimmen ist. Zwirn und Zino hatten schon immer ein pflegeleichtes Trimmhaar und sind wie Zettl, dessen Besitzer krankheitshalber kurzfristig absagen mussten, unkompliziert in der Fellpflege.

Aber nicht nur die Fellpflege war ein Thema, auch die Erziehungstipps und der Austausch darüber kamen nicht zu kurz. So sind die Z-linge samt und sonders sozialverträglich, aber die Kromfohrländereigenschaft, sich auf Frauchen oder Herrchen zu konzentrieren und den Rest egal sein zu lassen, macht sich durchaus bei einigen Hunden in diesem Wurf bemerkbar- auch unser "Neunerle" steht dafür, auch wenn sie immer noch als sehr freundliche Hündin gelten darf. Aber man merkt es halt doch: andere Menschen sind einfach nicht wichtig genug, als dass man ihnen viel Aufmerksamkeit schenken müsste....

Sehr angenehm für alle Z - Besitzer ist das mangelnde Territorialverhalten, welches die Besitzer reinrassiger Kromfohrländer vor manch schwierige Klippe stellt. Besuch wird anstandslos akzeptiert und mal mehr, mal weniger, aber immer freundlich begrüsst, was vor allen Dingen bei Kindern ein grosser Vorteil ist.

Nicht vollständig eleminiert ist das Griffon-Erbe und hier muss man ganz klar sagen: Man kann nicht erwarten, alle Vorteile zu geniessen, ohne auch einen Teil der weniger erwünschten Seite zu akzeptieren. Aber damit offen und ehrlich umzugehen und dies als wichtigen Punkt zu bearbeiten zeichnet langjährige und konstante Züchter aus und so ist es ganz klar unser Bestreben, jagdliche Ambitionen aufgrund sorgfältiger Zuchtauswahl zurückzudrängen und das Ziel, an Wild uninteressierte Hunde zu züchten, über eine kontinuierlich darauf abgestellt Zuchtauswahl zu erreichen. Allein, Rom wurde nicht in einem Tag erbaut und gleiches gilt für die Zucht!

 

Geburtstagsfeier in der Holderheide, 15. März 2014

Der Z-Wurf ist ein Jahr - und das ist mit dem Y-Wurf zusammen ein passender Anlass dieses Ereignis zusammen zu feiern - und so folgten Zebo, Zwirn, Zino und Zayna der Einladung und Zigeunerle musste nicht kommen, denn sie gehört ja von Haus aus in die Holderheide.

Und die Wiedersehensfreude war bei Zwei- und Vierbeinern gross, die Hunde wussten vor Freude nicht, wen sie zuerst begrüssen sollten, ihre Züchter oder ihre Geschwister;-)

Aber als Züchter im Einkreuzprojekt ist gerade dieser Wurf ein ausgesprochen interessanter, denn im Gegensatz zum Y-Wurf, wo das Ergebnis zum Einen genetisch vorhersehbar ist und wir zum Anderen aus der praktischen Erfahrung aus unseren "Kindern der Liebe" von unserer Irish-Hündin "Brandy" und unserem Kromfohrländer-Rüden "Elgin" wussten, daß diese Rassen sich wunderbar ergänzen, wussten wir zwar genetisch, was uns im Z-Wurf zu erwarten hatte, aber nicht, ob sich in der F2 aus einer Verpaarung von 50% Kromfohrländer X 50% Kromfohrländer unsere aus der langjährigen Zucht gemachten genetischen und praktischen Erfahrungen auch tatsächlich so in den "Kindern" niederschlagen werden, wie wir dies uns ausgerechnet hatten.

Da sowohl Mutter als auch Vater ein hervorragendes Wesen auszeichnet, wobei bei uns "hervorragend" bedeutet, daß die Hunde freundlich mit Menschen und mit Hunden sozialverträglich sind, waren unsere Erwartungen bezüglich der Nachzucht entsprechend hoch, wollen wir doch zum Beispiel das Problem des "Machoverhalten´s der Rüden an der Leine" bei den Reinrassigen, welches für die Besitzer oft schwer in den Griff zu bekommen ist, in der Nachzucht im Einkreuzprojekt vermeiden.

Aber keiner der Rüden zeigte angeleint oder unangeleint überhaupt ein "typisches" Kromfohrländerrüdenverhalten, sieht man davon ab, daß der eine oder andere Rüde gerne bei einem anderen Vierbeiner versuchte aufzureiten, was für Kromfohrländer ein bekanntes Verhaltensmuster ist und von Aussenstehenden gerne in die Dominanzschublade eingeordnet wird, wo es überhaupt nicht hingehört (und fatale Folgen hat), sondern bei den Kromfohrländern ein man kann schon sagen "rassetypisches Triebverhalten" ist.

Die Hunde hatten im Gegenteil viel Spaß zusammen und wo es dem Einen zu viel wurde, versuchte er sich entweder durch "Flucht" zu retten oder beim Frauchen Hilfe zu finden.

Viele Menschen sprechen Z-Hunde Besitzer spontan auf ihre so positiv auffallenden Vierbeiner an und sind begeistert, wie freundlich und unkompliziert diese sind - kein "bitte nicht anfassen, das mag mein Hund nicht", sondern Interesse und Freude an Menschen zeichnet diesen Wurf aus und macht somit sozusagen "laufend" Werbung für die "Holderheide" und unser Projekt.

So macht uns das Hundezüchten auf jeden Fall wieder richtige Freude, nimmt man die tollen Maggiekinder hinzu ist das Einkreuzprojekt was die Holderheide betrifft nach unserem Empfinden und an der Resonanz der Käufer gemessen ein voller Erfolg.

Und eine so schöne gemeinsame Geburtstagsfeier rundet das Ganze so richtig harmonisch ab - wir danken deshalb an dieser Stelle auch all unseren Käufern, die ihre Hunde aufrichtig lieben, so viel Freude an ihnen haben und ihnen all das schenken, was unsere Hunde brauchen....Danke!

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf unserer homepage!

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen

viel Freude beim schmökern und stöbern:-)