Sichtung des A2- Wurfes am 27. Juni 2016

So viel Vorbereitung - und so schnell ist der Tag wieder vorbei!

Nachdem es drei Wochen lang vorher mehr Monsun als Sommerwetter gab, sahen wir natürlich bang dem Sichtungssamstag entgegen, auf einen gnädigen Wettergott hoffend, welcher uns wenigstens eine trockene Sichtung bereiten möge. Und tatsächlich, obwohl Regenschauer vorhergesagt waren, es war den ganzen Tag trocken und heiß - und dank der tollen Lage im Otterbachtal, konnte man dieser Hitze eine hervorragende Abkühlung für die Hunde entgegensetzen und diese nutzen auch alle Besitzer mit ihren Vierbeinern: ein erfrischendes Bad im Otterbach und nicht nur das: darin konnte man auch zu mehrt wunderbar toben und gemeinsam Spaß haben!

Ein Zeitplan sorgte dafür, dass ein reibungsloser Ablauf während des Sichtens gewährt werden konnte und während Sichter und Sekretär ihren Aufgaben nachkamen, wurde an anderer Stelle geplaudert, Ratschläge erteilt, Aufnahmen gemacht, in lockeren Runden gegessen und getrunken und sich ausgiebig ausgetauscht. Ein besonderes highlight war der Besuch des Vater des Wurfes am Mittag, nicht selbstverständlich, und mit seinen 13 Jahren zeigte sich Joschi noch sehr fit - und dass ihn die Alterszipperlein schon ab und an mal plagen, ließ er sich an diesem Tag zumindest nicht anmerken. Joschi selbst hätte gerne wieder mit seiner Viva angebandelt, allein, die Dame zeigte ihm die kalte Schulter - ihre Läufigkeit war nun doch schon viele Wochen vorbei und so fand sie seine Avancen eher lästig als erwünscht.

Und was ist aus den kleinen A-lingen denn nun geworden?

Ganz grundsätzlich, und das ist zuerst einmal auch das Wichtigste und ein besonders Anliegen in unserer Zucht: Alle Hunde zeichnet ein wunderbares Wesen aus, mit welchem die Besitzer ausgesprochen zufrieden sind! Jegliche Kontrolle war problemlos möglich. Über Besuch von großen oder kleinen Zweibeinern freuen sich alle A2-linge und zeichnen sich vor allen Dingen durch Freundlichkeit aus. Fremde Hunde werden unterschiedlich angenommen, bei den "Jungs" gibt es vereinzelt Animositäten, welche sich auch in grummeln äußern können - Leinenmacho´s oder typische Kromiprobleme hat allerdings keiner der Rüden. Sie sind immer gut kontrollierbar und zu händeln, auch hier also keine richtigen Baustellen. Eher das Problem, dass die Besitzer nicht die passende Hundeschule finden und es deshalb für die Sichtungsteilnehmer zuweilen ein großer Vorteil ist teilzunehmen, denn offene Erziehungsfragen konnten so erfolgreich gleich vor Ort besprochen werden. Die Hündinnen sind leichtführig, teilweise sehr sensibel, mögen keine harten Worte - und sind auch gerne mal eifersüchtig! Das kennen wir von unserer Auri: Wenn Konstantin im Bett liegt und Auri sich bei ihm eingeringelt hat, dann darf kein anderes Rudelmitglied an das Bett: dann wird geknurrt und eindeutig klar gemacht, dass sie auf "ihren" Konstantin aufpasst! Der Hütehund kommt hier doch noch zum Vorschein....

Und groß sind sie geworden! Alle haben den Papa überholt und so ist es gut, dass wir zweigleisig fahren und eine andere Linie zur Verfügung haben, in welcher wir die Größe von unten her dem Kromfohrländerstandard anpassen können.

Farblich hat der Vater durchgeschlagen, alle Hunde "schimmeln" im weiss, dh ein klares weiß wie als Welpe ist nicht mehr erkennbar und ist sicherlich ein Faktor, welcher züchterisch beachtet werden müsste. Und so sind diese Hunde auch beste Beispiele dafür, wie sehr man in Annahmen irren kann, wenn manche Besitzer darauf angesprochen werden, ob dies "Jagdhundemischlinge" seien...

Der Jagdtrieb, um gleich beim Thema zu bleiben, ist noch nicht ganz heraus gezüchtet, angenehm ist jedoch, dass sich fast alle A2-linge vor Wild abrufen lassen und die Bindung an ihre Besitzer ausgesprochen innig ist. Und es werden gerne Vögel "gejagt" - das macht auch unsere Auri - aber wenn Konstantin ihr das verbietet, dann lässt sie auch das. Bei uns folgt sie allerdings nicht ganz so zuverlässig - aber wir haben Auri natürlich auch nicht ausgebildet und so soll es in unseren Augen auch sein. Besonders schön, dass es auch bei Vanessa und Aura sich so verhält - es sind die Hunde unserer Kinder und sie haben sich genau so entwickelt, wie wir uns als Eltern dies vorgestellt haben: Ganz selbstverständlich können Konstantin und Vanessa mit ihren Hunden alleine Gassi gehen, überall können sie freilaufen und sie gehorchen zuverlässig;-)

Gesundheitlich gibt es nichts anzumerken, mit zwei Jahren sind alle fit und vital. Die COLA-Ergebnisse weisen Traumwerte auf - wie erhofft und nun eingetroffen.....

Mit diesem Tag konnten dann auch endlich die versprochenen Ahnentafeln übergeben werden, wie in der Holderheide üblich mit einer kleinen Erinnerungsgabe und einer kleinen Dankesrede - nicht nur an die Teilnehmer, sondern auch an die Helfer, hier besonders an Antje Gamm, welche sich als Sekretärin zur Verfügung gestellt hatte.

Halbjahresberichte der Besitzer, Januar 2015

Unter ihren Namen sind nun die Halbjahresberichte der neuen Besitzer zu lesen. Es macht Spass und ist sehr interessant, an den ersten Erfahrungen teilhaben zu dürfen, aber die Vergleiche mit den anderen vierbeinigen Hausgenossen sind ebenfalls immer wieder lesenswert.

Auch Konstantin hat sich hingesetzt und einen kleinen Bericht zu seiner Auri verfasst - er ist die laufende Bestätigung dafür, wie schön es ist, wenn Hund und Kind zusammenwachsen

dürfen:-)

5. Oktober 2014

Da waren es nur noch Zwei - und es bietet sich an, ein erstes Resumé über diesen Wurf zu ziehen, nachdem weitgehendst alle Welpen bis auf "Atze" das Haus verlassen haben und glücklich in ihren neuen Heimstätten angekommen sind.

Was bedeutet dieser Wurf für das Einkreuzprogramm und worin unterscheidet er sich von anderen Würfen? Fragen, welche uns als Züchter natürlich besonders beschäftigen auf dem Weg, welchen wir verfolgen: Kromfohrländer zu züchten, welche durch ein angenehmes, freundliches Wesen bestechen und durchschnittlich gesünder sind als ihre reinrassigen Kollegen.

Rein optisch gesehen lässt sich der Schapendoes ganz klar nicht verleugnen: Alle Welpen zeichnen sich durch das vom Vater geprägte Stichelhaar aus, jedoch ist bei einem schwarz-weißen Vater kein einziger Welpe schwarz-weiß gefallen.

Das ist insofern interessant, als dass im Z-Wurf mit einem nicht-gestromten Rüden, welcher in seiner Ahnenreihe Stromung aufweist, Welpen mit Stromung fielen und von daher die Vererbung der Stichelhaare einen ähnlichen genetischen Code aufweist wie jener der Stromung. Diese Faktoren heißt es also im Hinterkopf behalten und auch wenn es nur ein Farbfaktor ist, welcher die Besitzer sicherlich nie stören wird, so tut man doch gut, über die genetischen Hintergründe Bescheid zu wissen, um weiterhin zielführende Paarungen durchführen zu können.

Wie erwartet sind alle Welpen bärtig, allerdings in der Haarqualität gemischt, d.h. im Wurf fanden sich sowohl Welpen mit weichem als auch mit harscherem Haar. Über die Haarlänge lässt sich momentan noch diskutieren, da heißt es erst einmal abwarten.

Grundsätzlich sind alle Welpen trimmbar und zwei Welpen ("Blacky" und "Auri") habe ich komplett getrimmt, was wunderbar klappte.

Keiner der Welpen verweigerte je Futter, im Gegenteil, sie sind unkompliziert in der Fütterung und treffenderweise würde ich sagen, sie sind eigentlich sehr verfressen, unsere A2-linge. Sehr angenehm, wenn man seit Jahrzehnten Mäkelfresser um sich hatte, allerdings war dies unser erster Wurf, welcher auch vor Steinen kein Halt machte. Und was an Steinen so lecker sein sollte, das erschließt sich uns wirklich nicht, zumal die Welpen alle Abwechslung hatten und das Wort "Langeweile" bei uns nicht existiert! Steine fressen wurde den Welpen auf alle Fälle untersagt und die Zukunft wird zeigen, ob sie diese Angewohnheit mit wachsendem Alter ablegen werden.

Mit "Andorra" war ich am Tag der deutschen Einheit auf dem vollkommen überfüllten Bahnhof von Regensburg und dieses Erlebnis ist beispielhaft für das Wesen dieses Wurfes: Sie lief angeleint durch die Halle, in den Aufzug zum Übergang, von welchem man auf die Gleise heruntersehen kann und hatte die ganze Zeit die Rute hoch erhoben und schaute sich interessiert um - nicht einmal der unter uns vorbeidonnernde Güterzug brachte sie aus der Ruhe! Es sind sehr kinderfreundliche und aufgeschlossene Welpen, die allerdings sehr genau wissen, was sie wollen: nasse Pfoten mögen sie überhaupt nicht und im Gegensatz zu den sehr reinlichen reinrassigen Kromfohrländerwelpen machten sie ihre flüssigen und festen Geschäfte lieber im Trockenen, als wie die Kromi´s schnell rauszulaufen, zu pieseln und schnell wieder reinzukommen...Ein uns nicht unbekanntes Verhalten, denn auch unsere Irish-Terrier-Welpen verhielten sich so;-)

Alle Elf sind ungemein menschenbezogen und glücklich und zufrieden, wenn sie sich direkt bei ihren Besitzern aufhalten können - je weiter entfernt sie sind, um so mehr quietschen sie. Wobei sie generell gerne "sprechen" und man da öfter auch mal "weghören" muss. Aber ob dies den Umstellungen geschuldet oder ein für den Wurf bleibendes Ausdrucksverhalten ist, wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen - mit Auri, welche ja bei uns bleibt, werden wir das "live" erleben und berichten können....

Soviel heute zu den markantesten Entwicklungen des A2-Wurfes und zum Abschluss hier noch einige Bilder.....

20. September 2014

Die Technik und ihre Tücken - die verhinderte, daß hier Bilder hochgeladen werden konnten:-(

Aber nun ist das Problem behoben und deshalb heisst die Devise heute:

Einfach mal in Bildern schwelgen....Viel Spaß beim anschauen!

17. September 2014

Die ersten beiden Welpen haben die Reise in ihre neue Heimat gestern angetreten.

Wie schnell die Wochen dahinfliegen und wie rasant aus den blinden und gehörlosen Hundebaby´s quicklebendige und clevere Hundekinder werden ist immer wieder erstaunlich!

Und es ist die richtge Zeit für sie, ihre neue Umgebung kenenzulernen und neue Eindrücke zu gewinnen. Und dazu hatte Any mit ihrer ersten grossen Fahrt die Gelegenheit. Nach der Abgabe ging der erste Abschnitt der Reise nur bis Wenzenbach, wo in unserem sehr netten Hundeladen das Futterpaket abgeholt und noch ein paar weitere Kauartikel eingepackt wurden. Aber bis dahin musste Any schrecklich weinen und hecheln und so bot diese Unterbrechung den passenden Moment, die Unterbringung von ihr umzudisponieren. Lag sie zuerst vorne auf dem Beifahrersitz auf Frauchen´s Schoß, so bekam sie nun hinter dem Beifahrersitz ihr Körbchen hingelegt mit dem Spielzeug aus der Heimat und einer tollen Kaustange, Frauchen saß daneben und so klappte dann die Weiterfahrt ganz wunderbar. Zuhause wurde sie schon sehnlichst erwartet, denn im Elternhaus wartete eine ganze Schar von Zwei- und Vierbeinern auf ihre Ankunft - und hier sind auch die drei Geschwister unserer "Memory" Zuhause und somit bleibt "Any" sozusagen in der Familie - und das finden wir besonders schön!

Am Nachmittag wurde dann "Asam" abgeholt, welcher in Zukunft "Sammy" gerufen wird. Auch er weinte zu Beginn der Fahrt, beruhigte sich aber schnell, kuschelte während der Fahrt zufrieden in Frauchen´s Arm und erkundete sein neues Zuhause dann sehr neugierig. Auch die erste Nacht verlief vollkommen problemlos: Ein schönes Nest im grossen Umzugskarton neben dem Bett, eine Hand, welche ihn beruhigte und schon schlief der kleine Kerl fast durch - nur um 4:00 Uhr wurde er kurz unruhig. Ein schneller Gang in den Garten erzeugte bei Sammy jedoch nur Fragezeichen und so ging es kurzerhand wieder in sein Bett und da schlief er friedlich weiter. Dank erstem Schultag hiess es dann um 6:00 Uhr aufstehen und mit Bedauern sah er die Kinder zur Schule entschwinden....

4. September 2014

Einweihung des neuen Bewegungsparcours in Wald durch die Holderheide - so könnte man den Ausflug der fünf Welpen beschreiben - die ganz offizielle Einweihung findet nämlich erst am 10. Oktober statt...

Und es war klasse - eine Käuferfamilie war mit grossem Auto zu Besuch, da passten alle Zwei- und Vierbeiner hinein und für fünf Welpen und zwei "Grosse" waren es damit auch genügend Augenpaare, welche auf die Hunde schauen konnten.

Und wie der Name schon sagt, es war alles in Bewegung - und nichts konnte die Welpen schrecken. Unbeeindruckt liefen sie auf der Hängebrücke umher, ob ohne oder mit Lücken dazwischen. Die ausgelegten Lekkerli motivierten sie in jede Richtung und wenn diese nicht mehr interessant genug waren, wurde die nähere Umgebung erkundet.

Danach ein bisschen chillen in der nahegelegenen Wiese - so sieht ein gelungener Welpenausflug aus:-)

Moni - Bilder :-)

31. August 2014

Tierarztbesuch - für unsere Welpen ist dieser mit ihrer ersten Autofahrt verbunden und das bedeutet für die Welpen, daß sie gleich mehrere Erfahrungen an diesem Tag machen werden. Und da dieses "Erlebnispaket" für die Welpen sehr viel Stresspotential birgt, ist dies ein besuchsfreier Tag, damit die Kleinen genügend Zeit zur Erholung haben.

Um dreiviertel-elf am Vormittag ging das Abenteuer los - drei Boxen waren im Auto vorbereitet und mit 4+4+3 Welpen eine Verteilung garantiert, bei welcher die Welpen genügend Platz bei angenehmer Nähe zu den Geschwistern haben konnten. Die Mama liessen wir in diesem Fall vorsorglich zu Hause, denn Viva leidet entsetzlich, wenn eines ihrer Kinder jammert und das wollten wir ihr nun wirklich nicht antun.

Auch die Rudelmitglieder blieben diesmal zu Hause, mit elf Welpen, drei Boxen, zwei Erwachsenen und einem Kind war das Auto auch ausreichend voll;-)

Die Welpen in der Box neben Konstantin legten sich auf der Autofahrt einfach schlafen, im Kofferraum war von zwei Welpen ein Jammern zu hören, der Rest der Welpen hatte sich ebenfalls schlafen gelegt. Beim Tierarzt mussten wir erst noch ein paar Minuten warten - das verschliefen die Welpen im Auto ebenfalls komplett.

Dann kam die erste Viererbande dran. Auf den Tisch gelegt - und da wird weitergeschlafen! Aber der erste Welpe musste sich zur Untersuchung hinsetzen, der Körper wurde abgetastet, die Zähne kontrolliert und dann folgte der "Pieks" - ohne Reaktion:-) Klasse gemacht!!!!!! Ruck-Zuck waren alle Vier durch, alle ohne einen Mucks von sich zu geben oder sich gegen die Untersuchung zu wehren und die nächsten vier Welpen wurden geholt. Bis auf Nummer Sechs hat tatsächlich keiner der Welpen auch nur einen Ton von sich gegeben...

Auf dem Rückweg durften die Welpen dann auf halber Strecke hinaus und ein Spaziergang im Grünen wartete auf sie. Abenteuer unbekannte Wiese, Weg und Wald. Aber mit den Zweibeinern als Anführer war das keinerlei Problem - nach kurzem Umsehen wurde dann fleissig erkundet und es sah bestimmt lustig aus, wie die ganze Fussballmannschaft um uns Drei herumwuselte und ihren Spaß hatte. Hohes Gras an den Wegrändern liess die Kleinen umherpurzeln, eine grosse Pfütze war umgemein spannend und mit grosser Begeisterung rannten sie hinter Konstantin her, als er sie im Wald eine kleinen Abhang hinauf zu sich lockte. Und mit der gleichen Begeisterung ging es dann wieder abwärts. Zurück durften sie auf der Wiese noch einmal erkunden und spielen, danach wartete wieder das Auto und Zuhause zwei volle Futterschüsseln. Als diese geleert waren, dauerte es keine Minute, und die Welpen schliefen tief und fest - und träumten von ihrem ersten grossen Abenteuer:-)

29. August 2014

In Kürze sind die Welpen sechs Wochen alt und will man ein erstes Resumé über diesen Wurf ziehen, dann kann man mit Fug und Recht sagen, daß es sich um ungemein vitale Welpen handelt, die sich sehr frühreif zeigen - so schnell waren noch keine unserer Welpen im Garten unterwegs und was das Fressen anbetrifft, so haben wir noch nie derartige Zunahmen bei unseren Welpen beobachtet.

Heutige Einzelzunahmen, beginnend von Nummer 1 bis zur Nummer 11:

101 Gramm, 209 Gramm - hier haben wir mehrfach nachgewogen, da wir uns nicht vorstellen konnten, daß korrekt gewogen war, aber es stimmte definitiv, 192 Gramm, 115 Gramm, 153 Gramm, 180 Gramm, 146 Gramm, 86 Gramm, 158 Gramm, 70 Gramm und 172 Gramm.

Wer jetzt denkt, man könne die Welpen rollen, hat weit gefehlt! Sie sind proper, aber nicht dick.... Die gerne bei den Kromfohrländern zu findenden Futtermäkeleien sind hier wohl nicht zu erwarten;-)

Nicht nur Besuch gibt sich bei uns die Klinke in die Hand, auch Urlaubshunde bereichern die soziale Entwicklung der Welpen. Nach Yorkie "Rambo" hat uns "Artos" für eine knappe Woche besucht und wenn er am Anfang noch sehr zögerlich im Umgang mit den Welpen war, so interessierte er sich Tag für Tag mehr für sie und zum Schluß liess er sich sogar auf kleine Spielchen mit den Kleinen ein.

Nun übernimmt "Xaninchen" seinen Part und war es vorher ein "grosser Brauner", so ist es nun eine "Kleine gescheckte" - langweilig wird es auf jeden Fall nicht:-)

 

24. August 2014

In unserer Abwesenheit hat sich der auffallendste Wandel bei Grace vollzogen - ganz gegen alle Erwartungen hat sie auf einmal Muttergefühle entdeckt - jetzt, wo die Welpen gerade fünf Wochen alt  werden. Aber wie heisst es so schön: Lieber spät als nie!

Und so entlastet sie tatsächlich Viva in ihren Mutterpflichten, denn sie liegt nun viel im Welpenauslauf und stets liegen ein paar Welpen neben oder eingekuschelt an ihrer Bauchseite. Auf fünf Zitzen ist bereits Milch eingeschossen und einige Hundekinder haben diese neue Milchquelle bereits für sich entdeckt und nutzen sie gerne.

Überhaupt ist es schön zu beobachten, wie die Rudelmitglieder bei der Welpenbetreuung akiv eingebunden sind und sich mit den Kleinen in unterschiedlichster Weise beschäftigen. Besonders unsere kleine Lilu hat viel Spass dabei, wenn sie mit den Zwergen herumtobt, aber auch Murmel ist sich für kein Spiel zu schade. Einzig Neunerle sieht dem Treiben lieber aus der Entfernung zu....

Rasant ist auch die Entwicklung von Lauffreude und Temperament. Gingen sie gerade noch vorsichtig auf die Terrasse und wagten gerade mal so die ersten Schritte ins Grün, so rennen sie jetzt bereits hinaus und folgen den Grossen schon eifrig in den Garten. Dort wird fleissig erkundet, die Erdbewegungen von Murmel getestet und das diverse Spielzeug benagt und apportiert. Wagten sich letzte Woche nur die ganz Mutigen in den Tunneleingang des langen, blauen Tunnel´s, so laufen mittlerweile die ersten Welpen bereits durch den kompletten Tunnel und spielen Fangen darin.

18. August 2014

Die letzte Woche hat sich der Besuch die Klinke in die Hand gegeben und es war für uns wieder einmal wunderschön zu erleben, wie sehr sich die zukünftigen Hundebesitzer an dem Welpenglück erfreuen:-) Und man könnte den Kleinen stundenlang zusehen - nicht nur in ihren noch eher kurzen Wachphasen - auch wenn sie schlafen haben sie fast meditativen Charakter und zaubern allen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht....

Eine Woche haben sie nun Tatar zum Fressen bekommen und bekamen sie diesen anfänglich aus der Hand - gerne auch von unseren Besuchern - so fressen sie mittlerweile schon vom Futtertablett ganz alleine und wenn man nicht aufpasst, werden es schnell auch ein paar "Welpen" mehr - nämlich dann, wenn man nicht aufpasst und sich eine unserer Abessinierkätzchen dazuschummelt und versucht als Welpe durchzugehen. Tatar ist einfach zu verlockend!!!!

Auch mit unserer British-Kurzhaarmix-Dame "Samantha" haben sie schon Bekanntschaft geschlossen, aber hier ist das Verhältnis noch sehr indifferent - so recht wissen sie noch nicht, was sie voneinander halten sollen.

Nachdem die Kleinen flotte Beinchen haben, durften sie auch schon die Terrasse erkunden und auch die ersten Schritte in den Garten wurden bereits gewagt. Aber noch bleibt es bei ganz kurzen Ausflügen in´s Grün und schnell wird die Sicherheit auf der Terrasse gesucht.

Auch farblich haben sich die Welpen enorm verändert. Waren die schwarz-weissen Welpen bei der Geburt glänzend schwarz, so hat sich bei all diesen Zwergen ein brauner Kopf durchgesetzt und die Körperseiten zeigen ebenfalls mittlerweile mehr braun als schwarz. Tatsächlich ist kein einziger Welpe rein schwarz-weiss, was bei einem schwarz-weissen Vater eigentlich zu erwarten war. Dafür sieht man nun deutlich das im Weiss befindliche Stichelhaar durchscheinen, aber auch hier sieht das sehr interessant aus, denn die Welpen weisen Stichelhaar an den Beinchen in beiden Farben auf! Und die farblichen Unterschiede sind momentan auch im Wesen erkennbar, denn die "Dunklen" sind deutlich aktiver und auch stürmischer im Spiel. Es wird also spannend, sie in ihrer Entwicklung zu verfolgen, bis jetzt ist es für uns auf jeden Fall ein Wurf, welcher all unsere Erwartungen erfüllt, bzw. übertrifft.

12. August 2014

Nach einem verlängerten Wochenende in Schweden haben die Welpen in dieser kurzen Zeit einen enormen Entwicklungssprung nach Vorne getan. Der gravierendste dürfte hierbei der Beginn der Zufütterung der Welpen ab Samstag mit Tatar sein.

Am Freitag hatte Marcus beim Metzger zwei Kilo Tatar bestellt - sicher ist sicher. Leider konnte ich bei den ersten Fütterungen nicht dabei sein, aber die Schilderungen waren eindeutig: Piranhas! Unglaubliche 1000 Gramm verputzten die Kleinen innerhalb eines Tages und Marcus und Konstantin hatten reichlich zu tun, bis alle Hundekinder satt und zufrieden da lagen und sich einer ausführlichen Verdauung überliessen. Der Sonntag zeitigte das gleiche Ergebnis, ein Kilo Tatar - weg! Dafür wurde es am Montag dann entspannter, die erste Futtergier ist definitiv gestillt und nun wechseln die Fütterungen zwischen Milch- und Fleischmahlzeiten ab, was endlich auch unsere fleissig Milch produzierende Viva entlastet - bei elf Welpen, die von Geburt an proper und fit aussehen, ohne jegliches Zufüttern von uns, eine enorme Leistung von ihr, welche höchste Anerkennung verdient!

Entsprechend sind die Zunahmen: die anderhalb Kilo Marke wurde heute überschritten und mit 128 Gramm Tageszunahme ein neuer Rekord aufgestellt....

Der Auslauf wurde ebenfalls wieder um eine "Parzelle" vergrössert und diese Fläche wird von den Hundekindern eifrig genutzt und auch das Spielzeug findet mittlerweile bei den Welpen Anklang und wird genauestens untersucht;-)

 

5. August 2014

Für Besuch freigegeben - lautete das Stichwort des letzten Sonntages. Und so hatten wir Vormittags lieben Besuch aus Österreich mit Andi und Steffi und auch Heike schaute sich die Rasselbande gleich in natura an. Und obwohl die Welpen noch überwiegend schlafen und trinken kann man sich von der Wurfkiste kaum losreissen. Selbst im Schlaf ist es lustig, die Welpen zu beobachten, denn da wird mit den Beinchen gestrampelt, geschmatzt und gestreckt - immer ist irgendwo eine Bewegung und wenn nicht, ist auch diese Ruhe schön anzusehen. Viva hat ihre Welpen stolz präsentiert und ohne sich zu stressen durften die zukünftigen Besitzer den einen oder anderen Welpen auf den Schoss nehmen und mit diesem kuscheln. Nebenher wurde der mitgebrachte, leckere Schokokuchen vernichtet, aber natürlich neben der Wurfkiste, denn keine Minute möchte versäumt sein, diese nette Schar zu beobachten.

Nachmittags kam dann eine Familie mit drei Buben vorbei und auch hier war es einfach schön zu sehen, wie toll Viva sich selbst bei fremden Kindern verhält. Nach kurzer Zeit hatte jedes Kind einen Welpen auf dem Schoss, während Viva in der Wurfkiste thronte und zur Säugephase durften die Kinder bedenkenlos reinfassen und dem einen Welpen beim andocken helfen oder den anderen an eine andere Seite schieben.

Die Zeit verging wie im Fluge und wo nur eine Stunde geplant war, sind daraus schnell drei Stunden geworden. Ein uns wohlbekannter Effekt, denn steht man einmal im Banne der Welpen, möchte man sich so schnell nicht trennen - und wir finden es schön, denn es zeigt uns, daß der Charme der Welpen offene Türen einrennt und so soll es auch sein!

Da die Welpen fleissig üben ihre Wackelbeinchen zu benutzen, zogen sie am Montag in den nächstgrösseren Auslauf um und tatsächlich, von einem Tag auf den anderen kann man die Schritte zählen - Torsten und Konstantin verfolgen dieses Geschehen sehr aufmerksam und jeder Schritt mehr wird mit Freude quittiert.

Für die Zwei hiess es allerdings am Montagmorgen packen und los geht es in´s Mountainbike-Lager und sehr wehmütig verabschiedeten sie sich von "ihren" Welpen mit den Worten: "Wenn wir wiederkommen, könnt ihr schon richtig laufen!".

Und so ist es im Moment in der Holderheide ungewohnt ruhig....

 

30. Juli 2014

Ta-ta-ta-taaaa! Die ersten Äuglein beginnen sich zu öffnen!!!!!

Aber auch sonst birgt die Wurfkiste echte Energiebündel - da wird gestemmt und gerackert und die Kleinen schaffen es auch schon, kurze Zeit auf ihren vier Füsschen zu stehen. Das Eigengewicht bringt sie gleich wieder zum Sturz, aber unverdrossen wird neu probiert und tatsächlich hat es ein Welpe nicht nur aus der Wurfkiste geschafft - er hat es sogar bis auf das Sofa geschafft!!!! (Okay, die Decke hat als Brücke gedient;-)

Die Kinder kuscheln wechselnd mit den Welpen und nicht nur Torsten und Konstantin geniessen das, auch die Welpen liegen vollkommen zufrieden bei den Kindern und scheinen die Kuscheleinheiten sehr zu geniessen....

27. Juli 2014

Der Fehlerteufel hat zugeschlagen - Nummer 7 ist natürlich eine Hündin und kein Rüde!

Aber so ist das, wenn aufgrund der Müdigkeit sich Konzentrationsmangel einstellt - da passieren dann solche Fehler schnell...

Wenn es weiter jedoch nichts ist, sind wir zufrieden und es gibt ansonsten auch kein Grund zur Klage! Viva versorgt ihre Welpen trotz schwüler Wärme hingebungsvoll, sie tut uns nur sehr leid, wenn sie in der Wurfkiste liegt und dauernd hecheln muss.

Um ihr die Wärme erträglich zu machen, legen wir ihr immer wieder ein kühles Handtuch auf den Rücken und dafür ist sie sehr dankbar, bringt es ihr doch viel Erleichterung!

Es ist ein unwahrscheinlich zufriedener Haufen, der da liegt und obwohl es so viele Welpen sind, kommen alle beim Trinken zum Zug und schlafen danach satt und zufrieden ein - bis der erste Welpe sich wieder rührt und das Startzeichen für die nächste Mahlzeit gibt.

Durchschnittlich nehmen die Welpen 37 Gramm zu, bei 11 Welpen sehr beachtlich, wobei die höchste Zunahme bei (gestern) 61 Gramm und die geringste Zunahme immer noch bei sehr zufriedenstellenden 25 Gramm lag.

23. Juli 2014

Die ersten Nächte sind geschafft, aber der Schlafmangel macht sich mittlerweile bemerkbar - 24 Stunden rund um die Uhr ist stets einer von uns bei den Welpen und achtet darauf, daß nichts passiert - aber das ist gerne getan, denn man bekommt ungemein viel zurück!

Heute kommen endlich die Bilder sortiert nach Mädels und Buben auf die homepage und somit hat das Rätselraten, was was ist ein Ende;-) Einzelaufnahmen folgen natürlich auch noch, aber es soll ja möglichst jeder Tag spannend bleiben....

Viva leistet Unglaubliches mit ihrer vollen Versorgung ihrer Welpen und heute habe ich interessehalber einmal abgemessen, wieviel Flüssigkeit sie von 6.00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sich nimmt - es sind dreieinhalb Liter Wasser (versetzt mit effektiven Mikroorganismen, welche sie liebt, wenn die Welpen auf die Welt kommen) !!!!!

Aber wer so eine Menge an Milch produziert, benötigt natürlich auch die entsprechende Menge an Flüssigkeit, allerdings hätte ich mich bei der wirklich von ihr zu sich genommenen Menge sicherlich auch verschätzt, weshalb ich es sehr aufschlussreich finde, so etwas einmal genau herauszufinden. Beim Futter verhält es sich ähnlich, sie frisst einen echten Berg, nämlich zwei Kilo zubereitetes Frischfleisch - aber wie gesagt, irgendwoher muss die Energie ja kommen;-)

22. Juli 2014

Nicht dass hier viel passieren würde, die Welpen liegen, trinken, werden von Viva geputzt und schlafen wieder ein. Und trotzdem kann man ihnen stundenlang zusehen und das wohlige "knurpsen" der Welpen zeugt von ihrer Zufriedenheit.

Nachdem die Gewichte sehr gleichmässig sind, haben wir alle Welpen wieder zusammen zu Viva gelegt und sowohl Viva als auch die Welpen machen dabei einen sehr ruhigen Eindruck. Sind die Welpen gesättigt eingeschlafen, dauert es nicht allzulange, bis sich der erste Welpe wieder rührt und dabei seine Geschwister weckt - und in einer Kettenreaktion wachen alle Welpen gemeinsam auf und der run auf die Milchbar beginnt von Neuem.

Bei den ersten Welpen sind die Nabelschnüre bereits abgefallen, naturgemäss jenen, welche bereits am Sonntag auf die Welt gekommen sind.

Unsere Aufgabe beschränkt sich darauf, Viva regelmässig ihr Trinken und Fressen zu reichen und die Unterlagen zu wechseln - aber auch aufzupassen, daß kein Welpe sich hinter ihr vorbeischmuggelt und möglicherweise in Gefahr gerät, erdrückt zu werden.

So vital, wie sich die Welpen bei der Geburt gezeigt haben - kaum heraus, zog es sie zielstrebig zur Zitze und liessen diese auch nicht mehr freiwillig los - so sind sie auch noch einen Tag später. Ein Zeichen dafür, daß es gesunde und kräftige Welpen sind, welche uns grosse Freude bereiten...

21. Juli 2014

Gestern hat Viva am Abend angefangen zu werfen und heute liegen fünf Rüden und sechs Hündinnen in der Wurfkiste.
Ganz souverän hat sie einem Welpen nach dem anderen ans Licht der Welt verholfen und liebevoll kümmert sie sich nun um ihre Welpenschar. Glücklicherweise hat sie reichlich Milch und so liegen im Wechsel fünf Welpen im Körbchen, während sechs Geschwister trinken und geputzt werden und sobald diese eingeschlafen sind, wird gewechselt und im temperierten Körbchen schläft dann die gesättigte Bande, während sich Viva um die anderen fünf Welpen kümmert, sie säugt und durchputzen kann, ohne daß sie dabei in Stress gerät. Die Trennung nehmen wir nach Augenschein vor, denn es sind sechs braun-weisse Welpen, welche die eine Gruppe bilden und die fünf schwarz-weissen Welpen bilden die andere Gruppe - wobei bei einigen Welpen braune Unterwolle hervorspitzt, weshalb es interessant werden wird, wie sie sich farblich entwickeln werden. 

Die anderen Hunde und auch die Katzen merken genau, daß etwas Interessantes im Haus vorgeht, aber Viva duldet keinen Vierbeiner in der Nähe, viel zu besorgt ist sie um ihre Kleinen. Nur ihre Menschen dürfen alles bei ihren Kindern machen, sie wiegen und  putzen, auch wenn sie es deutlich zeigt, daß sie ihre Hundekinder am liebsten direkt bei sich liegen hat...

Es ist wahres Hundeglück, welches wir beobachten dürfen und Viva geht in ihrer Mutterrolle komplett auf!

 

Jetzt heisst es Daumen drücken:-)

Nachdem Viva erfolgreich von dem reinrassigen "Schapendoes" - Rüden "Joscha" gedeckt wurde, hoffen wir auf einen gesunden und liebenswerten Wurf vielversprechender Familienhunde, welche ausserdem unser Zuchtkonzept hervorragend ergänzen.

In ihrem ersten Wurf, dem Z-Wurf von der Holderheide, hat Viva bereits bewiesen, was für eine tolle Mutter sie ist und auch ihr gleichmässiger Wurf zeigte, wie gelungen die Verpaarung war, was uns inbesondere die glücklichen Gesichter der Besitzer unserer Z-linge immer wieder bestätigen.

Mit "Joscha" werden die Hundekinder einen 25% igen Kromfohrländeranteil besitzen, was sie jedoch zu 100% mitbekommen werden ist das tolle Wesen der Elterntiere.

Für unser Zuchtkonzept bringt Joscha die passenden Voraussetzungen mit, denn er ist gescheckt, bärtig, mittelgroß, nicht jagend, aufgeschlossen sowohl gegenüber Erwachsenen als auch Kindern und das bei Kromfohrländerrüden so lästige Rüden-Rüpelverhalten fehlt im zur Gänze. Mit seinem Alter von 11 Jahren hat er eine ausgezeichnete Fitness, was man auch bei seiner Werbung um Viva sehr gut beobachten konnte:-) und wir sind überzeugt, daß er diese an seine Kinder weitergeben wird! Da er in einem Haus mit Garten ohne Zaun in einer Wohnsiedlung lebt, braucht man - glaube ich - von seiner Anhänglichkeit nicht viel erzählen...

Dank ihm und seinen Kindern haben wir die Möglichkeit im Zuchtkonzept erfolgreich weiter zu züchten, da seine Nachzucht mit einem reinrassigen Kromfohrländer angepaart werden kann und wir damit wieder einen Schritt in die richtige Richtung gehen können, deshalb danken wir an dieser Stelle auch ganz besonders den Besitzern von "Joscha", welche uns diesen Schritt erst ermöglicht haben - Danke!!!!

 

 

 

 

 

 

 

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