2017

Any 2016

August 2016

Halbjahresbericht Any, Januar 2015

Andi und ich konnten es kaum erwarten, die kleine "Any" abzuholen. Als es endlich soweit war, hatten wir erstmal eine sehr lange Autofahrt vor uns. Any meisterte diese mit anfänglichen Schwierigkeiten ausgezeichnet. Als wir Zuhause ankamen, durfte Any ihr neues Rudel kennenlernen: Dazu gehören die Golden Retriever Hündin "Luna", der Jagdtterrier "Aron" und die drei Katzen "Samy", "Shana" und "Sina" aus der Holderheide.

 

Any hat sich schnell eingewöhnt und schlief vom ersten Tag an die komplette Nacht durch. Wir waren sehr erstaunt, daß sie bis heute kein einziges Mal in der Nacht zum Pipi raus musste - natürlich sehr zu unserer Freude:-)

 

Nach einer Woche lernte Any ihr zweites Zuhause in Innsbruck kennen. Dort leben wir in einer Wohnung im dritten Stock - im Gegensatz zu ihrer ersten Heimat, wo Andreas´ Eltern in einem großen Haus mit Garten wohnen - hier leider nur mit Balkon. Da Any jede Nacht durchschlief, war das auch kein Problem für uns. Any hat sich schnell das lange Schlafen von uns abgeschaut;-)

Wenn wir in Innsbruck bis neun oder zehn Uhr am Morgen schlafen, tut sie dies auch ohne auch nur einen Mucks zu machen.

In Zell am See läuft das etwas anders. Sobald sie ein kleines Piepsen im Haus hört, ist sie munter und muss so schnell wie möglich zu ihren Tierfreunden. Am liebsten ist es ihr, wenn sie die Erste im Wohnzimmer ist - dann kann sie nichts verpassen und ist sofort zur Stelle, wenn die Anderen aufstehen...

 

Mit Luna als "neue beste Freundin und Tante" ließ es sich schon leichter leben - ohne Mama und Geschwister. Mit den anderen versteht sie sich auch wunderbar. Bald wird Aron ihr bester Freund werden, wenn sie ihre erste Hitze bekommt. Auch die Katzen haben Any schnell ins Herz geschlossen, da sie einen sanften Umgang mit ihnen hat.

 

Das ordentliche Gehen an der Leine hatte sie schnell herausgefunden und die grundlegenden Kommando´s  waren ein Kinderspiel für sie. In die Hundeschule gehen wir nicht, da eir keine zu uns passende gefunden haben. Dafür steht uns Sharahla mit Zayna und Xedryc von der Holderheide immer mit Rat und Tat zur Seite. So haben wir sozusagen eine "Privatschule" für Any. Keine Hundeschule bedeutet auch keinen Konakt mit anderen Welpen - das wollten wir natürlich nicht! Zum Glück gibt es in der Nachbarschaft eine Labradorhündin, welche nur eine Woche älter ist als Any. So kann sich Any immer mit ihrer neuen Freundin "Eika" zum Spielen treffen.

 

Am Wochenende fahren Andi und ich immer zu Andi´s Eltern um den Rest der Familie zu besuchen. Dort machen wir nette Ausflüge und Any findet es besonders toll, Luna wiederzusehen. Luna war von Anfang an wie eine große Schwester für sie, die sie vergöttert. Sie muss Luna immer als Erstes begrüßen.

Apropos Begrüssen - immer wenn Any jemanden begrüßte, freute sie sich so und konnte vor lauter Aufregung ihre Blase nicht halten und hinterliess ein kleines Freudenbächlein. Je nach dem wer kam und wie lange man sich nicht gesehen hatte, fiel es umso größer oder kleiner aus. Jetzt mit sechs Monaten ist es besser geworden und fast weg.

 

Als Any ca. 4-5 Monate alt war, durfte sie mit mir das erste Mal in die Uni gehen. Dort gab es überhaupt kein Problem, sie lag voller Zufriedenheit neben mir im Vorlesungssaal und kaute an ihrem Knochen. Wenn Pause war und wir am Unigelände standen, musste sie immer alle vorbeigehenden Leute becircen und legte ihren Superhundeblick: "Ich bin so ein süßes Mädchen, komm doch her und streichle mich!" auf. Also haben wir erst einmal lernen müssen, daß uns andere Menschen nichts angehen und wir nicht jedem sofort ins Gesicht springen können. Mittlerweile macht sie das wirklich gut und muss nicht mehr alle Leute an der Uni begrüssen.

 

Egal wann und wo wir sind - die Nase ist immer am Boden! Alles muss genau inspiziert werden. Wenn Any älter ist, wollen wir mit ihr "Mantrailing" machen, das wird sie mit ihrer tollen Nase bestimmt super finden!

Die tollen Eigenschaften ihres Papa´s hat Any auch vererbt bekommen. Ist das Katzen- und Hunderudel im Garten, schaut Any immer, ob alle Katzen noch da sind und hält sie in der Nähe des Hauses - wenn sie nicht selber mit Herumtollen beschäftigt ist;-)

 

"Was ist das komische weiße Zeug, das vom Himmel fällt?" Any liebt Schnee. Am Besten, wenn er noch ganz frisch und tief ist und sie wie ein Känguruh durch die Schneefelder hüpfen kann. Oder wenn sie ihre Nase im Schnee versenkt und alles durchwühlt. Da müssen wir immmer besonders lachen, wenn sie mit einem Schneegesicht angerannt kommt.

 

Wir sind sehr froh, Any zu haben und ich könnte uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie ist wirklich perfekt, hat keine Macken und bringt die beste Voraussetzung für ein super gutes und nettes Familienzusammenleben mit...

Die Welt ist ein Dorf und Familienbande gibt es nicht nur unter Verwandten... So könnte man die Umstände beschreiben, unter welchen Any ihr neues Zuhause gefunden hat. Angefangen hat es eines Tages mit einem Anruf bezüglich unserer Katzenkinder. Und es blieb nicht bei einem Anruf und als alles dann passte, wurde es auch nicht nur ein Katzenkind - nein, es zogen alle Geschwister von Memory in den Haushalt von Luna, einer Golden-Retriever-Hündin und Aron, dem Deutschen Jagdterrier ein. Vermittelt hatte diesen Kontakt die Besitzerin von Xedryc und Zayna von der Holderheide und dort lernte die Familie nicht nur deren Holderheide - Katzen, sondern auch die Hunde aus der Holderheide gut kennen. So kam es, daß diesmal ein Holderheide-Hund in die Familie wechselte, denn Sohn Andi mit Freundin Steffi erlagen dem Charme von Xedryc und Zayna und nach den Katzenkindern zog nun aus dem A2-Wurf Any nach Österreich um - und versteht sich wunderbar mit allen Zwei- und Viebeinern der neuen Familie.

Mit der eigenen Geburt bekommt man automatisch immer die Familie, in welche man hineingeboren wird, aber es gibt darüberhinaus noch weit mehr "Familien", welche davon unabhängig sind  - und so haben wir ausser der eigenen Familie eine weitere, unsere Hundefamilie, welche uns ungemein bereichert und die wir sehr lieben und schätzen....



 

 

 

 

 

 

 

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