Halbjahresbericht Attila

Am 20. Januar 2015 wurde unser Hundekind Attila sechs Monate alt. Aus dem ruhigen Hundebaby hat sich ein lebhafter, kontakfreudiger, cleverer, manchmal kecker und gelehriger Junghund entwickelt, der die Spaziergänge mit seinem Herrchen an die Sandufer der Seen seines heimatlichen Umfeldes liebt, gerne Stöckchen apportiert und sich dabei auch bis zum Bauch ins kalte Wasser wagt. Löcher buddeln im Garten macht ihm Plaisir und die von Herrchen ins Hochbeet eingepflanzten Blumen und Kräuter sowie die jetzt ersten Knoblauch- und Osterglockentriebe wieder auszugraben ist eines seiner liebsten Hobbies. Neue Wege studiert er mit ausführlichem Schnuppern und findet den Rückweg, indem er unsere Spur Schritt für Schritt zurückverfolgt.

Attila begrüßt freudig alle Leute die ihm begegnen, unabhängig davon, ob er sie kennt oder nicht, und möchte mit allen Hunden spielen, die seinen Weg kreuzen.

In der Hundeschule hatte er dank der Früherziehung seiner Züchter schon als Winzling keine Furcht vor den Gerätschaften wie Balancebalken, Wackelbrett oder einer mit Plastikbällen gefüllten Wanne gezeigt, durch die Tunnel-ähnlichen Gewölbe ist er unerschrocken durchmarschiert. Im heutigen Schnüffelkurs hat er gut pariert, doch da gab es auch viele Leckerli entlang der vorbereiteten Spuren....

Zu unserer anfänglichen Verblüffung schaut er gerne Tierflime im Fernsehen an. Frauchen amüsiert sich immer, wenn Attila und Herrchen einträchtig auf der Couch sitzen und die Beiden gemeinsam auf den Bildschirm gucken.

Bei Regen bleibt Attila lieber im Haus, aber Schnee findet er faszinierend, will die Schneeflocken fangen und in die Schneebälle beissen, die wir für ihn formen.

Die sowohl zu Hause als auch unterwegs oft und regelmäßig geübten Kommandos befolgt Attila daheim fast immer, aber wenn sich auf unseren Rundgängen ein anderer Hund in der Nähe befindet, ist dieser (noch!) interessanter als unser KOMM!

Attila lässt sich begeistern von raschelndem Papier, gemeinsamen Wurfspielen mit Bällchen oder Stofftieren und jagt den Besen, wenn Frauchen die Stube kehrt.

In puncto Fressen lässt er sich nicht lange bitten, frische Fleischgerichte sind Attilas Leibspeise, knackige Fleischwurst und Pferdeservelat munden ihm am besten.

Laute Geräusche schätzt er gar nicht, Staubsauger, Bohrer und Silvesterböller sind nicht sein Ding.

Mit seinem ausgeglichenen Wesen und seiner spitzbübischen Art hat er im Handumdrehen die Herzen unserer Familie, Freunde und Nachbarn erobert. Wir hören von Passanten und Nachbarn häufig ähnliche Komplimente wie Attilas Bruder Gustl - der liebevollste Kommentar eines Nachbarn lautete:" Euer Attila ist der schönste Hund im Binsfeld!"  :-) :-) :-P

Attila ist ein liebevolles Paradoxon, denn eigentlich war und ist er von den elf Welpen stets der kleinste und zierlichste Welpe gewesen und dies scheint sich auch so fortzusetzen, betrachtet man Höhen- und Gewichtsentwicklung. Was er allerdings an Größe und Gewicht nicht hat, macht er tausendfach mit seinem Charme wieder wett. Er ist ein unkomplizierter, lernfreudiger kleiner Kerl, der seinen Besitzern nichts als Freude bereitet und auch seine Umwelt umfassend bezaubert. Aber er war auch von Anfang an ein ganz besonderer Hund, wurde er doch in der auch bei reinrassigen Kromfohrländern auftretenden - wenn auch seltenen - Leberfarbe geboren. Genetisch bedingt hatte er dadurch eine wunderschöne und sehr auffallende Augenfarbe als Welpe, seine Augen waren von einem klaren Himmelblau. Mittlerweile färben die Augen um, denn mit leberfarben sind gelbe Augen gekoppelt, welche sich nach und nach umfärben - so ist seine Entwicklung ganz besonders interessant zu beobachten. Attila bereichert vor allen Dingen den "Lebensabend" seines Herrchens und sorgt so dafür, daß weder Langeweile und Stubenhockerdasein aufkommen können und wie das mit einem Welpen so ist: Ruck-Zuck lernt man eine Menge neue Leute kennen!

 

 

 

 

 

 

 

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