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Atze 2016

Atze mit seinem Geburtstagsgeschenk - ob er sich das wirklich gewünscht hat;-)  ???
Atze mit seinem Geburtstagsgeschenk - ob er sich das wirklich gewünscht hat;-) ???

Halbjahresbericht Atze

Nun ist Atze tatsächlich schon 1/2 Jahr alt und seit etwas über 3 Monaten unser Hund.

 

Wir waren die Letzten, die ihren Welpen geholt haben, da wir noch Urlaub geplant hatten. Am Freitag, 10. Oktober 2014 war es bei uns soweit - auf nach Regensburg: letzte Infos von Sybille und Marcus und dann mit Kuscheltieren ab in die Transportbox. Die Fahrt hat Atze prima gemeistert, er hat nicht gejammert und die Fahrt fast vollständig verschlafen. Zuhause angekommen, haben wir uns alle erst einmal die Beine im Garten vertreten. Atze hat alles in Ruhe begutachtet, so hat er es in der Wohnung auch gemacht. Es war ihm kein Stress und keine Unsicherheit anzumerken.

 

Bereits am Montag begann dann seine Karriere als Bürohund. Morgens mit Frauchen erstmal mit dem Aufzug nach unten nach der Post schauen, dann rauf ins Büro und zur Stärkung erstmal was Leckeres zum Kauen abstauben, anschließend ca. zwei Stunden gepflegten Büroschlaf, Spaziergängchen, fressen, pennen, spielen und auch ein bisschen üben bis endlich Feierabend ist. Der Ablauf ist eigentlich immer derselbe und alles klappt super. Manchmal geht er auch mit Jörg mit oder bleibt auch bei Opa und Oma.

 

Parallel musste Atze natürlich auch gleich unsere beiden Pferde "Lewis" und "Oscar" kennenlernen, um die zweite Karriere als Reitbegleithund auch in Angriff zu nehmen. Die drei Jungs kommen bestens miteinander klar - Atze hat keinerlei Berührungsängste, geht gerne mit in den Stall, zumal es dort natürlich auch andere Hunde und viele Menschen zum Spielen gibt. Beim Kutsche fahren sitzt er völlig angstfrei hinten mit drauf, stolz wie Bolle. Manchmal, wenn zum Beispiel die Hufpflegerin da ist und er uns nicht ins Gehege kommen sollte, muss er auch angebunden warten. Da verhält er sich ruhig und wartet geduldig bis er wieder laufen darf. Ich denke es wird gut klappen ihn zum Reiten mitzunehmen - wenn er dann "groß" ist.

 

Stubenrein werden war recht einfach. Die Pannen die passiert sind, waren von uns Menschen selbst verschuldet - es ist immer dann passiert, wenn Jörg dachte ich schaue und umgekehrt. Anfangs hatten wir seine Box nachts im Schlafzimmer stehen. Nachdem Atze gut und lange geschlafen hat, haben wir ihn nach ca. zwei Wochen ins Gästezimmer ausquartiert. Die Box ist nun recht eng geworden, deshalb sucht sich Atze mittlerweile seinen Schlafplatz selbst. Meist geht er erst mal mit ins Schlafzimmer, wandert dann aber wieder ab.

 

Zahnwechsel fand ohne Schwierigkeiten und Schäden am Mobiliar statt.

 

Vom ersten Tag an ist Atze beim Spaziergang in für ihn ungefährlichem Terrain ohne Leine unterwegs. Er ist immer in der Nähe, lässt sich prima zurückrufen und freut sich mächtig, wenn er so richtig flitzen kann. Stadtspaziergänge, Strecke an der S-Bahn entlang, über die Autobahn und andere Brücken, vorbei am Kindergarten und der Schule machen wir regelmäßig. Da hat er keinen Stress damit, die Schwanzspitze zeigt immer nach oben.

 

Hundeschule - na, da hatten wir erstmal einen Fehlstart. Leider ist der Hundeclub hier bei uns am Ort nicht mehr so wie damals bei unserem "Sam" vor 12 Jahren - Chaostruppe!!!!

In der Zwischenzeit trainieren wir bei einem privaten Hundetrainer und sind zufrieden.

Der Welpenkurs ist zu Ende und ab 3. März 2015 geht es dann weiter bei den Junghunden. Atze macht seine Sache sehr gut. Er lernt schnell und lässt sich auch nicht zu sehr ablenken. Bei unseren täglichen Spaziergängen üben wir auch immer fleissig, das macht Spaß, bringt Abwechslung und festigt das Gelernte.

 

Atze ist generell sehr unkompliziert im Umgang. Hat es ja bei uns mit einer "Großfamilie" zu tun. Er mag alle gern und bleibt ohne Probleme bei Oma und Opa oder bei meinen Töchtern. Besuchern gegenüber ist er freundlich, aber nicht aufdringlich. Restaurantbesuche und der Aufenthalt in für ihn fremder Umgebung sind auch kein Problem, er schaut sich alles an und legt sich dann schlafen.

 

Bellen tut er wirklich selten, schnüffeln dafür sehr intensiv. Kinder mag er sehr gerne - bei kleinen Kindern ist die Freude manchmal fast zu überschwänglich. Mit anderen Hunden gibt es keine Probleme. Er ist in der Annäherung recht vorsichtig, nicht ängstlich aber abwartend. Wenn es der richtige Spielpartner ist, gibt es aber kein Halten. Ganz neu für uns ist die Tatsache, dass Atze Katzen klasse findet. Das sind wir so nicht gewohnt, finden wir aber prima. Macht den Besuch bei verschiedenen Freunden von uns deutlich einfacher!!!

 

Bis vor zwei Tagen hätte ich noch gesagt, dasss die anfänglichen Mäkeleien beim Fressen vorbei sind. Jetzt hat er allerdings schon 2 mal abends seine Portion stehen lassen - Lachs und Pute sind wohl nicht sein Ding. Das richtige Leckerli zur Belohnung zu finden war auch nicht einfach. Das Katzenfutter bei Freunden und auch fremdes Hundefutter bei anderer Gelegenheit hat er allerdings nicht verschmäht.

 

Dass Atze friert war für uns ganz neu. Allerdings kamen, rückblickend betrachtet, auch alle unsere früheren Hunde im Frühling in die Familie und wir hatten bisher auch keinen Kromfohrländer(mix). Haben wir halt ein Mäntelchen für ihn gekauft und schon war alles gut und ich muss sagen, rot steht ihm. Für die Rückkehr in ein ausgekühltes Auto habe ich einfach eine heiße Wärmeflasche in die Transportbox gelegt, somit auch kein zitternder Hund mehr nach Aktionen im Schnee oder bei nasser Witterung. Momentan wächst das Fell ordentlich. Vorn an der Schulter fällt ein Mittelscheitel und am Hinterteil sieht es ein wenig nach Po von Jennifer Lopez aus.

 

Abschließend kann ich nur sagen: WIR SIND RUNDHERUM GLÜCKLICH!!!!!

 

Jörg und ich sind uns auch einig, dass es ein riesengroßer Vorteil ist, einen Hund von einem guten Züchter zu haben. Wir haben den Vergleich, unser Sam kam aus dem Tierheim. War zwar auch erst 12 Wochen alt als wir ihn geholt haben, hatte allerdings bis dahin nichts erlebt und erfahren. Diese Tatsache hat sich Zeit seines Lebens bei manchen Situationen bemerkbar gemacht, er hatte einfach Stress mit manchen Dingen.

 

Also, ein ausdrückliches Lob von uns an Sybille und Marcus. Die Welpen haben bei euch die optimalen Startbedingungen für ein gutes Hundeleben mitbekommen und ihr habt uns gut zugehört und den richtigen Hund für uns ausgesucht.

 

Ganz liebe Grüße aus dem Schwäbischen (unser Hund bellt schwäbisch!!!!)

von Britta, verantwortlich für den "Kurzbericht", und Jörg, welcher die Bilder gemacht hat.

Zugegeben: Atze Schröder wäre nicht der Name gewesen, welchen wir uns selbst ausgesucht hatten, aber nachdem wir den Namenspatron einmal im Fernsehen mit seinem eigenen Hund erlebt hatten, können wir gut damit leben, denn wie sollte so ein tolles Verhältnis von Herr und Hund nicht etwas Anderes als ein Omen sein...

Atze trat in die Fussstapfen eines heissgeliebten grossen Mischlings aus einem Tierheim und sollte in Zukunft nicht nur "Bürohund" werden, sondern auch ganz aktiv seine Hundeeltern bei den Ausritten und den Kutschfahrten mit ihren beiden Tinkerpferden begleiten. Tinker, das ist eine gescheckte, mittelgrosse Pferderasse, welche Merkmale von Pony, Warmblutpferd und Kaltblutpferd aufweisen und wie immer freue ich mich besonders, wenn unsere Hunde an "Pferdeleute" gehen, war es doch mein ursprünglicher Grund, warum ich einen Kromfohrländer wollte - und in meiner ersten Kromfohrländerhündin den idealen Reitbegleithund fand! Es ist einfach schön, wenn unsere Hunde nun in die Fussstapfen von "Penny" treten und wir verfolgen können, wie es den Hunden, den Besitzern und den Pferden damit ergeht:-)

 

 

 

 

 

 

 

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