8. Mai 2017

Eine der meist-gestellten Fragen lautet: Wie könnt ihr diese süßen Welpen eigentlich überhaupt hergeben? Und im Anschluss die Bemerkung: "Ich könnte das nicht!"...

Nun ja - wer so fragt, hat einfach noch keine neun lebhafte und unternehmungslustige Welpen aufgezogen;-) Man wird ihnen nämlich irgendwann einfach nicht mehr gerecht, denn sie sind ab der achten Woche in einem Alter, wo sie aktiv am Leben teilnehmen und ihren Horizont erweitern wollen. Und zwar nicht auf dem bereits allzu gut bekannten Gelände (nennt sich Garten;-), welches nur unwesentlich interessanter wird, werden neue "Spielgeräte" zur Verfügung gestellt oder wenn beim Indoor-Aufenthalt immer wieder neue Beschäftigungsspiele attraktiv gemacht werden. Nein, sie wollen raus in die Natur - Stadt können wir ihnen hier ja nicht bieten - und neue Wege erkunden, über Felsen klettern, neue Gerüche erfahren, kurzum, Spannendes erleben, wovon sie dann Zuhause in Ruhe träumen können.

Und auch unsere "Großen" finden zum Ende der Welpenzeit hin, dass sie endlich wieder einmal im Vordergrund stehen sollen - besonders meine Viva vermisst die langen Radltouren mit Frauchen, wo sie sich strecken und lange, lange laufen kann! Lange haben sie zurückgesteckt und jeden Besuch freudig begrüsst - bis auf Auri, die hat ja als "echter" Hütehund immer Angst, dass man ihren Konstantin entführen könnte - und es geduldig ertragen, dauernd von anhimmelnden Hundekindern angesprungen und "belästigt" zu werden. 

Jetzt genießen sie die himmlische Ruhe und freuen darüber, wieder im Mittelpunkt zu stehen!

Einzig Drusilla vermisst die kleine Hundeschar, denn die Spiele mit ihnen hat sie sehr genossen. Und so fordert sie nun die Großen auf, welche bereitwillig  darauf eingehen, nachdem sie ungestört miteinander toben könne. Schön im Wechsel, mal tobt Auri mit ihr, dann der Mops und auch Viva findet es momentan klasse, mit ihr herumzualbern. Nur Murmel hält sich dezent zurück - sie ist froh, wenn sie einfach nur in Ruhe in der Sonne liegen kann...

Und wie ist es mit uns Zweibeinern?

Es ist auf einmal ganz still in der Holderheide und das ist ganz ungewohnt! Dinge, welche lange liegengeblieben sind, können nun hervorgeholt und endlich erledigt werden und natürlich sind wir sehr gespannt, wie unsere "Zwerge" sich weiterentwickeln werden. Viele Bilder erreichen uns von den neuen Besitzern, whats app sei Dank und mit diesem Medium lassen sich auch die vielen  Fragen gerade der Hundeanfänger perfekt beantworten - Probleme können so eigentlich erst gar nicht entstehen - weshalb ich dieses Medium wirklich schätze!

Und man fühlt sich dann doch nicht auf einmal so verlassen - die Bilder bringen uns unsere E2-linge einfach auch aus der Ferne wieder sehr nahe und auch wenn sie nicht mehr bei uns herumtoben, so sind wir dennoch immer wieder "live" dabei. Und das ist einfach schön!

26. April 2017

Heute morgen fiel der Schnee in dicken Flocken und das Wetter ist so unfreundlich, dass man gerne den häuslichen Tätigkeiten nachgeht - Hauptsache im Warmen...

Sooooo sonderlich  warm war uns allerdings in den letzten Tagen nicht - dank des Kälteeinbuchs bei glücklicherweise überwiegend trockenem Wetter nach Ostern haben wir die Terrassentüre den dreiviertel Tag offen, damit die Welpen jederzeit nach draußen können, um die kleinen und großen Geschäfte dort zu erledigen. Das machen sie auch ziemlich zuverlässig, während wir innen sitzen und unsere Füsse auf den Kirschkernkissen versuchen warm zu halten. Da ist so ein angewachsener Pelz nicht zu verachten, denn den Welpen macht die Kälte nichts aus: Unverdrossen toben sie herum, jagen sich den Hundetisch rauf und runter, untersuchen die interessante Feuerstelle und toben mit Drusilla herum.

Die täglichen Autofahrten zum gemeinsamen Spaziergang werden sehr genossen und die Routine hat sich eingestellt. Das haben auch die neuen Besitzer festgestellt, denn die ersten drei Welpen haben mittlerweile ihr Heim verlassen und bereiten ihren Zweibeinern grösste Freude! Emely und Enandi (Nandi) hatten es nicht gar so weit, die jeweils zwei Stunden Fahrt meisterten sie problemlos, wenn auch am Anfang "weinerlich" - aber der Abschied ist immer schwer! Bei Elisabeth (Elly) waren es fünf Stunden Autofahrt, aber auch diese Hürde wurde problemlos genommen, wie auch die Nächte im neuen Zuhause sich bei allen Dreien unproblematisch gestalteten.

Nun sind noch sechs Abenteurer hier bei uns und die Futtermenge ist deutlich reduziert - aber auch sonst spürt man, dass es nun drei Welpen weniger sind. Der Wach-Schlafrhythmus ist nun zuverlässiger und dies macht sich insgesamt mit mehr Ruhe im Rudel bemerkbar - eine Erfahrung, welche wir in anderen Würfen auch schon gemacht hatten: viele Welpen schaukeln sich immer wieder schneller hoch und bekommen so weniger Schlaf als dies bei kleineren Würfen der Fall ist...

16. April 2017

Ein funktionierendes Rudel ist einfach eine feine Sache! Unsere Junghündin "Drusilla" übernimmt die ihre im Rudel vorgesehene Aufgabe geradezu perfekt: sobald die Kleinen wach sind, ist sie mit ihnen beschäftigt, rennt mit ihnen in den Garten und am Nettesten anzusehen sind ihre Zerrspiele, wenn sie am einen Ende zieht und fünf Welpen ziehen am anderen Ende:-)

Nun macht sich auch das fortschreitende Alter in den Futtermengen bemerkbar, morgens werden circa anderthalb Kilo der Futtermischung auf einen Sitz verputzt. Immer dabei natürlich Rosine, die an der Futterschüssel stets ein Plätzchen reserviert hat. Die Welpen akzeptieren und respektieren sie, wie sie überhaupt die Katzensprache mittlerweile gut beherrschen, dank der weiteren Erziehung durch unsere "Samantha". Die hat nämlich nicht immer gute Laune und so sind die Welpen in ihrer Annäherung erst einmal vorsichtig und "erkunden" die Lage...

Auch im Gewicht haben sich die Unterschiede weiter offenbart - der "Herzbube", die Nummer Sieben, steht an einsamer Spitze mit knapp dreieinhalb Kilo, das Leichtgewicht ist die Nummer Drei mit fast 2,5 Kilo. Aber was sie weniger an Gewicht hat, macht sie locker mit Temperament wett - mit ihrer Schwester Nummer Zwei ist sie in der Regel als Erste wach und beide schlafen als Letzte ein. 

Im Garten wurde auch der "Hundetisch" mittlerweile eingeweiht, der Aufgang wurde typischerweise von der Nummer Zwei als Erste erkundet und die Geschwister fackelten nicht lange und probierten das neue Klettergerät umgehend ebenfalls aus. Nun wird er in die Tobe- und Fangspiele draußen immer wieder mit einbezogen und stolz ist, wer oben steht und auf die anderen Geschwister herunterblicken kann;-)

9. April 2017

Ein Tierarztbesuch ist stets aufregend: die erste Autofahrt, hin zum Tierarzt, die unbekannte Umgebung, auf dem Tisch untersucht werden und dann auch noch ein "Piekser" - aber mit Mama und Drusilla im Gepäck und unseren beiden Jungs als Helfer auch mit neun Welpen eine unproblematische Angelegenheit, welche die Welpen über sich ergehen ließen.

Zum Streßabbau geht es anschließend auf einen kleinen Spaziergang und danach ist die Rasselbande so müde, dass sie im Auslauf erst einmal eine Runde schläft.

Damit so ein Ausflug nicht negativ verknüpft wird, geht es am nächsten Tag gleich noch einmal mit dem Auto auf Entdeckungsreise - und nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, erkunden sie im Schatten von Mama, Drusilla und Mops den unbekannten Waldboden und die bemoosten Steine - ein ganz neues Reich erschließt sich den Kleinen und es ist für sie ein echtes Abenteuer. Und so ein Abenteuer macht müde! So sind sie auf der Rückfahrt ruhig und zufrieden in ihrer Box und im Auslauf kann man beobachten, wie der Ausflug in den Träumen der Kleinen verarbeitet wird. Da zucken die Füßchen, es wird gejifft und gewinselt - man kann es lebhaft mitfühlen, was genau gerade geträumt wird;-)

Täglich erobern sie sich ein Stückchen mehr Umwelt und immer weiter ziehen sie ihre Kreise im Garten - und auch die Sauberkeit der Kleinen ist sehr lobenswert! Selten muss man ein Häufchen aus dem Auslauf entfernen - lieber versäubern sie sich im Garten, was ein großes Plus für die neuen Besitzer ist, sind sie bei der Abgabe dann doch prinzipiell fast stubenrein.

Aber ich lasse jetzt die Bilder sprechen - sie drücken all das viel besser aus, und illustrieren unsere tägliche Freude viel eindrücklicher...

3. April 2017

Der Wettergott hatte es bislang mit uns gut gemeint - die Kleinen konnten ihren Forscherdrang ungehindert ausleben, in Ruhe die Terrasse erobern und sich vorsichtig noch, aber doch dem Übergang in den Garten widmen. Der vorhandene Tunnel vereinfachte den Weg in den Garten etwas, denn einmal durch den Tunnel durch, befand man sich auf einmal im Grün. 

Der Kromfohrländeranteil lässt auch hier wieder grüssen, denn wie bei den Reinrassigen werden neue Dinge mit Bedacht erkundet. Haben sie diese Vorsicht allerdings überwunden, dann sind sie mit Begeisterung dabei und so erobern sie sich jede Woche Stück für Stück ihre Welt.

Der Vorteil freundlicher Hunde: man hat auch freundliche Welpen:-) So konnte sich der Besuch ungehindert an und mit den Welpen Freude haben und selbst die Kinder konnten sich ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen und mit den Großen alleine eine Runde Gassi gehen.

Natürlich nicht mit allen, aber zwei Kinder und zwei Hunde klappt wunderbar und es ist nett zuzusehen, wie glücklich und zufrieden Zwei- und Vierbeiner von dannen zogen. Wobei ich mir sicher bin, dass die kleinen Zweibeiner über diesen kleinen Ausflug glücklicher waren, als ihre vierbeinigen Begleiter - aber souveräne Hunde vertrauen ihren Besitzern und können auch mit solchen eher ungewöhnlichen Unternehmungen gut leben! Und gerade für Familien mit Kindern denke ich mir, gibt dies ein tolles Gefühl von Sicherheit, denn offensichtlicher kann die Verträglich- und Freundlichkeit mit Kindern wohl nicht vorgeführt werden.

Immer wieder überlege ich hin und her, ob ich eines der vielen, vielen videoclips in der homepage integrieren soll, an welchen sich die whats app Gruppe für den E2-Wurf freut und so täglich die Entwicklung quasi "live" mitverfolgen kann  - aber irgendwie bin ich immer noch in dem Gedanken gefangen, dass eine homepage von schönen und statischen Bildern lebt und bewegte Bilder in der entsprechenden whats app Gruppe viel besser aufgehoben sind...

So langsam kristallisieren sich auch die einzelnen individuellen Merkmale heraus und wir beobachten die Zwerge sehr genau, um bald eine Zuordnung vornehmen zu können, welcher Welpe in welche Familie am besten passen könnte. Sichtbare Unterschiede gibt es auf jeden Fall im Gewicht, denn zwischen dem leichtesten und dem schwersten Welpen liegen mehr als 350 Gramm Gewichtsunterschied. Allen gemeinsam ist ihr Bart, welche sie als rauhaarig kennzeichnet - für einen Rauhaarzüchter immer eine feine Sache, und glücklicherweise züchterisch steuerbar;-)

27. März 2017

Vier Wochen sind vorbei und am Freitag sind die Kleinen bereits fünf Wochen alt!

Leute, Leute, die Zeit rennt nur so dahin - allerdings nur für uns;-)

"Wann können wir den Zwerg denn endlich abholen" lautet die andere Zeitperspektive...

Nachdem der neue und letzte Auslauf am ersten Tag für die Kleinen "beängstigend groß" erschien, tummeln sie sich nach ein paar Tagen darin, wie wenn sie sich noch nie woanders aufgehalten hätten.

Hier darf auch endlich Drusilla mit in den Auslauf, nachdem sie im kleineren Auslauf davor von Auri noch sehr auf Distanz zu den Kleinen gehalten wurde. Und sie genießt den Umgang mit den Zwergen sehr - zu goldig ist es, wenn sie einen der Minis mit einer klassischen Spielaufforderung anspielt und ihr Gegenüber darauf eingeht: auch dies ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt. Gerade beim Einkreuzen sind solche Beobachtungen ungemein wertvoll, will man doch durch das Einkreuzen nicht nur eine Verbesserung in der Gesundheit erreichen, sondern auch im Wesen. Und Drusilla zeigt beispielhaftes soziales Verhalten, als sie sich im Spiel für die Zwerge klein macht und auf den Rücken legt - sie kann nachgeben, eine Fähigkeit, die den Kromfohrländern in aller Regel nicht in die Wiege gelegt wurde. Das Schlagwort dazu nennt sich "soziale Kompetenz" und ist bei den reinrassigen Kromfohrländern etwas, was sie dringend benötigen...

Die Umstellung von Tatar auf die von Prof. Dr. Kienzle entwickelte Futtermischung hat mit der vierten Woche ebenfalls stattgefunden und nun wird aus dem Futterring selbstständig gefressen. Immer dabei und mittendrin: unsere Abessinierin "Rosine". Sie kennt den "Schlachtruf", der da lautet: "Habt ihr Hunger, Hunger, Hunger" an die Welpen in und auswendig und weiß, ertönt dieser, wartet etwas besonders Feines darauf, vernichtet zu werden!

Es ist ein lustiges Bild, wenn sich all die weiß-braunen Knäuel um den Futterring drängen und dazwischen befindet sich unser Minipuma Rosine, welche sich von dem Gewusel überhaupt nichts stören lässt und ihren Platz an der Futterbar eisern behauptet.

Das runde Wackelbrett, welches der Ausbildung von Gleichgewichtssinn und Koordination dient, ist nun auch im vollen Gebrauch - auch hier macht Drusilla vor, welchen Vorteil es hat, kennen und lernen sie von Anfang an mit "unruhigen Untergründen" umzugehen: so selbstverständlich wird es von ihr ins Spiel mit einbezogen, dass auch die Welpen jegliche Scheu davor ablegen. Der Vorteil einer Rudelhaltung zeigt sich an solchen Beispielen ganz deutlich.

Fotoshooting mit Moni

Montag, 20. März 2017

Dank Tanzkursabschlussball hat sich der wöchentliche Bericht nun etwas nach hinten verschoben, aber so einen Ball hat man ja auch nicht jeden Tag;-) 

Die Kleinen haben mittlerweile einen Quantensprung nach vorne getan, die Äuglein sind offen und es einfach nur bezaubernd, wenn sie uns nun anschauen. Aber nicht nur das, sie erkennen uns genau und wedeln uns an - es ist unglaublich süß, das zu erleben. Auch ein Blick in die Gehörgänge ist jetzt möglich, aber die Reaktion auf Geräusche ist noch ziemlich gering ausgeprägt. Der laufende Staubsauger neben ihnen hat sie auf jeden Fall wenig gestört...

Was funktioniert ist der Geruchssinn: Seit Samstag bekommen die Kleinen Tatar und wie die Haie haben sie sich darauf gestürzt - Ruck-zuck waren 500 Gramm Tatar verputzt und danach fielen die Welpen umgehend in einen tiefen Verdauungsschlaf.

Jetzt, nach drei Wochen, ist Murmel mit ihren Welpen auch schon viel entspannter - die anderen Rudelmitglieder dürfen mit in den Auslauf, ohne dass sie angebrummt und wieder rausgeschmissen werden. Den Aufpasserjob hingegen hat Auri übernommen: ist sie im Auslauf, darf kein anderer Hund hinein - auch nicht die Mama - da ist Auri streng, denn ihren Job als Babysitter nimmt sie ausgesprochen ernst. Damit ist eine weitere Beschäftigung für uns angesagt, nämlich Auri regelmäßig aus dem Auslauf zu schicken, damit die Mama ihren Pflichten nachkommen kann;-)

Das Wochenende brachte einigen Besuch von großen und kleinen Menschen, und auch diese dürfen nun uneingeschränkt die Welpen begutachten und im Auslauf mit ihnen kuscheln. Da müssen die Großen schon ziemlich aufdringlich werden, wollen sie auch zu ihren Streicheleinheiten kommen - aber sie kennen dieses Spielchen ja und wissen, es ist eine Einschränkung auf Zeit.

 

Mittwoch, 8. März 2017

Die Kleinen haben ihr Geburtsgewicht alle mittlerweile verdoppelt - die Ersten am 8. Tag und die Geschwister an den folgenden zwei Tagen. Die Welpen sind richtige "Wuchtbrummen" in der Hand, wenn man sie wiegt und sie sind ausgesprochen agil - was die Vitalität betrifft lässt der Wurf auf jeden Fall nichts zu wünschen übrig!

Die ersten Augenschlitze lassen sich ebenfalls erkennen, noch zwei Tage, dann werden sich die Augen öffnen und auch die Öhrchen dürfen ihre Funktion entfalten. Es ist immer wieder erstaunlich mitzuerleben, wie schnell die Entwicklung eines Welpen voranschreitet, auch wenn man es schon dutzende von Malen erlebt hat.

Da wir einen vierbeinigen Urlaubsgast in den Faschingsferien beherbergt haben, befindet sich die Wurfkiste mit Mama und Welpen im ersten Stock und das hat sich prima bewährt. Dort oben hat Murmel mit ihren Welpen alle Ruhe, die sie benötigt und da es ihr nie an Gesellschaft mangelt, ist sie wirklich tiefenentspannt. Aber es ist nur eine Lösung für beschränkte Zeit, denn bald fangen die Zwerge an, ihr Umfeld zu erkunden, und dann ist der Zeitpunkt gekommen, um sie im Wohnzimmer im Auslauf unterzubringen, wo sie dauernden Kontakt mit den restlichen Rudel und den Katzen haben...

Aschermittwoch - die ersten Tage sind geschafft

Hündinnen haben eine unterschiedliche Anzahl von Zitzen - welche noch nicht einmal paarweise vorliegen müssen, auch das gibt es bei Mutter Natur! Murmel allerdings besitzt paarige Zitzen, keine zehn, sondern nur acht, diese jedoch sehr gut ausgeprägt.

Bei neun Welpen geht also ein Welpe eigentlich immer "leer" aus. Zumindest würde man sich das möglicherweise in der Theorie so vorstellen. Tatsächlich ist davon bei den Welpen nichts zu spüren: Da eines der Familienmitglieder sich immer bei Murmel und den Welpen aufhält, geht keine Sekunde vorbei, wo wir nicht wissen, wie es dem Wurf geht - und nicht ein einziges Mal konnten wir bislang beobachten, dass ein Welpe hungrig warten musste, bis er vllt auch noch an die Milchbar kann. Immer liegt ein Teil der Welpen friedlich im Schlaf, während ein anderer Teil trinkt - pausenlos ist Murmel im  Einsatz und dennoch macht sie einen zufriedenen und ausgeruhten Eindruck. Und die Zahlen sprechen für sich, dafür können wir die gestrigen Zunahmen einmal heranziehen: Hündin Nummer Eins hat gestern 63 Gramm zugenommen, Hündin Nr. Zwei 40 Gramm, das dritte Mädel lag bei 46 Gramm und die "Piratin" (weil einseitig gezeichnet) nahm 54 Gramm zu. Bei den Buben nahm der fünftgeborene Welpe und Erste ganze 60 Gramm zu, Nr. 2 und sechstgeborener Zwerg punktete mit 51 Gramm, auf eine Zunahme von 54 Gramm brachte es der Dritte im Bunde, in der Geburtsreihenfolge die Sieben, der vorletzt geborene Welpe kam auf eine Tageszunahme von 41 Gramm und Nummer Neun als letztgeborener Welpe und Rüde lag wieder bei 46 Gramm. Durchschnittlich kommen wir damit auf eine Tageszunahme von 50 Gramm - und das bei NEUN Welpen!!!!

Murmel, diese Leistung ist mehr als beachtlich!!!!!

Aber auch meine beiden Jungs möchte ich an dieser Stelle gerne loben: sie helfen vollwertig mit, übernehmen ohne Debatte einen Teil der "Nachtschicht", kümmern sich absolut fachmännisch um die Welpen und ich kann mich 100-prozentig auf sie verlassen - darauf bin ich wirklich stolz!

Der E2- Wurf kam am Freitag, den 24. Februar auf die Welt :-)

Nachdem Murmel die Nacht von Donnerstag auf Freitag hechelnd verbracht hatte, war abzusehen, dass es bis zur Geburt nicht mehr lange dauern konnte und so war es auch nicht verwunderlich, als um halb-sieben Uhr morgens der erste Welpe das Licht der Welt erblickte. Ein Mädchen und es folgten noch drei weitere, Murmel arbeitet mit System, denn nach den Hündinnen folgten hintereinander die fünf Jungs - alles muss seine Ordnung haben;-)

Um 13:00 Uhr war dann der letzte Welpe geboren und die Mutter redlich erschöpft - aber mit ungemein zufriedenen Ausdruck! Murmel ist auch bei neun Welpen die Ruhe selbst und so sind auch ihre Welpen: dank viel Milch werden alle "Murmelchen" satt und da auch das Putzen der Welpen von ihr keineswegs vernachlässigt wird, liegen sie rundum zufrieden bei ihrer Mama und erfreuen unser Herz...

Alle Welpen wiegen zwischen 310 und 350 Gramm und sind richtig proper, auch fand ich persönlich es sehr angenehm, keine Wolfskrallen entfernen zu müssen, da keiner der Welpen eine aufwies:-)

Da wir heute schon den "nächsten Tag" haben, kann ich weiter Erfreuliches berichten, alle Welpen haben dank Murmels toller Milchleistung zugenommen und Murmel genießt sehr die ständige Aufmerksamkeit durch uns. Torsten hat ihr und ihren Zöglingen sein Zimmer zur Verfügung gestellt und da residiert sie nun wie eine Prinzessin.

Was allerdings einen ganz praktischen Grund hat, denn abgesehen von der täglichen Unruhe durch das Hunde- und Katzenrudel haben wir mit Carino (von der Holderheide) einen Urlaubsgast und deshalb ist sie viel entspannter in "ihren eigenen Räumlichkeiten" untergebracht.

Das Timing von Murmel war überhaupt ziemlich perfekt: Freitag war für die kiddys der letzte Schultag, hier in Bayern haben wir nun eine Woche Faschingsferien, das heißt für uns keinerlei Fahrstress und viel Zeit und Ruhe für alle Zwei- und Vierbeiner - insbesondere für die Hundemama und die Kleinen. Gerade in der ersten Woche lassen wir unsere Kleinen mit der Mama nicht wirklich aus den Augen, zu groß ist uns die Gefahr, dass Murmel sich versehentlich beim Putzen auf einen Welpen legt und dieser dabei ersticken könnte. Nach einer Woche sind die Welpen glücklicherweise so gewachsen, dass diese Gefahr gebannt ist, aber ganz generell sind wir bei der Aufzucht unserer Welpen diesbezüglich eher vorsichtiger gepolt...

 

 

 

 

 

 

 

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